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„Mit dem Blick nach Osten„ 15. bis 26. August 2004 Das Mekka der Trakehner-Zucht liegt schon
lange nicht mehr im ehemaligen preußischen
Hauptgestüt Trakehnen, trotzdem ist
die malerische alte Heimat der edlen Emigranten
aus Ostpreußen nicht nur für Trakehner-
Liebhaber eine Reise wert.
Auf einer 12-tägigen exclusiven Reise in einem
modernen 4-Sterne-Luxus-Fernreisebus
gehört der Besuch des im heutigen Russland
gelegenen einstigen Trakehner-Hauptgestütes
zu den Höhepunkten.
Nach überaus großem Erfolg der Rundreisen,
die Helmut Demler aus Alzey seit 1995
(!) organisiert, wird auch im kommenden
Jahr wieder eine Bus-Sonderreise durch Ostund
Westpreußen einschl. Masuren und Trakehnen
von ihm angeboten.
Fahren Sie mit!
Im Kreis von Pferdefreunden werden Sie eine
bestens organisierte Reise erleben, die
Ihnen unvergessliche Eindrücke vermitteln
wird!
Eine deutsch sprechende, polnische Reiseleiterin
mit viel Pferde- und Sachverstand
wird Sie während des gesamten Aufenthaltes
betreuen!
Die Schönheit der Landschaft Polens, der
einstmaligen preußischen Gebiete, mit ihren
Feldern, Wäldern und Seen, riesiges Weideland,
auf dem wir auch heute noch edle
Pferde bewundern können, wird sie begeistern!
„Mit dem Blick nach Osten", so das Motto
der Reise, werden Kulturdenkmäler besichtigt,
ferner stehen Besuche ausgewählter
Haupt- und Landgestüte der polnischen Pferdezucht
(u.a. Gnesen, Lisky, Rzeczna,
Preußisch Stargard, Zoppot, Baldenburg,
Nowielice) auf dem Programm.
Der Besuch des ehemaligen preußischen
Hauptgestüts Trakehnen (Russland) zählt
zweifelsohne zu den Höhepunkten dieser
herrlichen Reise.
Der moderne Fernreisebus steuert auch die
landschaftlichen und kulturellen Schönheiten
Masurens und des ehemaligen Preußens
an.
Dazu gehören etwa Nikolaiken, Wolfschanze,
Heiligenlinde, eine Schifffahrt auf
einem masurischen See, Johannisburger Heide,
Königsberg, Insterburg, Kadynnen, Frisches
Haff, Marienburg, Danzig, Kaschubische
Schweiz, Kolberg, Insel Wolin, Misdroy,
Stettin.
Übernachtet wird in ausgewählten, erstklassigen
Hotels (!) in der landesüblichen 1.
Kategorie!
Die Reise kostet 1290,- Euro (EZ-Zuschlag:
200,- Euro) und beinhaltet u.a.: sämtl. Busfahrten,
deutschsprachige Reiseleitung für
den gesamten Aufenthalt in Polen und Russland,
11 x Übernachtung mit Halbpension,
4 x kalter Mittagsimbiss, sämtl. Eintrittgelder
anl. der Gestütsbesichtigungen, Grill-
Imbiss, Kutschfahrt, Stadtrundfahrten in Stettin,
Elbing und Königsberg, Stadtführungen
in Danzig und Posen, Besuch der Marienburg
incl. Eintritt, Masurenrundfahrt mit Besuch
der hl. Linde und Führung Wolfschanze,
Schifffahrt auf einem masurischen See, Visabeschaffung
für Russland, Einreise- und
Verwaltungsgebühren in Polen und Russland,
Reisekrankenversicherung (für GUSStaaten
vorgeschrieben), sowie eine Reisekostenrücktrittsversicherung.
Zusteigestellen werden auf der Süd-Nord-
Autobahntangente nach Absprache eingerichtet.
Detailinformationen erhalten Sie von:
Helmut Demler
Robert-Koch-Str. 33, D - 55232 Alzey
Tel.: 06731-2355, Fax: 06731-3310
Mobiltelefon: 0172-6271170
oder schauen Sie einmal nach im Internet
unter: www.bayerreisen.de
Reisetipp
Vorstellung eines Deckhengstes auf dem Gestüt Lisky Foto: Olaf Heise, Alzey
Hauptportal Trakehnen
Gruppenfoto von der diesjährigen
Reise, die im August stattfand
1731 wurde das preußische Hauptgestüt Trakehnen
gegründet. Rund 1.100 Pferde, davon
513 Mutterstuten waren bei der Gründung der
Anfangsbestand Trakehnens. Erst nach dem
Tode des großen Preußenkönigs Friedrichs II.
wurde Trakehnen ein Staatsgestüt. „Tempelhüter"
war der berühmteste Deckhengst des
Gestüts. Ihm wurde 1932 sogar ein eigenes
Denkmal gesetzt. Gegen Ende des 2. Weltkrieges,
im Herbst 1944, zählte Trakehnen genau
1.115 Pferde, darunter 20 Deckhengste
und 378 Mutterstuten. Von fast 1.200 Pferden
des Hauptgestüts Trakehnen, die am 17. Oktober
1944 im Treck auf die Flucht geschickt
wurden, erreichten, wie es heißt, „zwanzig Original
Trakehner" den Westen! Von den mehr
als 25.000 Stuten und 800 Hengsten Trakehner
Abstammung, die 1944 im Deutschen Reich
insgesamt registriert waren, blieben etwa nur
700 Stuten und 60 Hengste übrig.
Foto: Olaf Heise, Alzey |