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| Hufschuhtest
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Easy Boots - Teil 3 einer dreiteiligen Serie Im letzten Teil der Serie wird
der bekannte „Easyboot" vorgestellt.
Er wurde überwiegend
an den Hufen eines fünfjährigen
Andalusier-Wallachs
im Taunus getestet.
Die Easyboots sind vom Gewicht
und Preis (100 Euro) die
„leichteste" Lösung unter den
Hufschuhen und werden in
Deutschland von - „Gray’s
Hufschuhe" vertrieben.
Das Anziehen - wie bei allen
Modellen übrigens am besten
mit Handschuhen - erweist
sich anfangs als schweißtreibend,
wird mit etwas Übung
aber problemlos. Die Easyboots
bestehen aus einem fast
geschlossenen Schuh, den
man am Huf aufsetzt und mit
einem Gummihammer nachschlägt.
Anschließend muss
ein Kunststoffband (das vor
dem Anziehen mit einer Stoffschlaufe
versehen wurde)
über die Trachten gezogen
werden. Über das Zehenteil
führt ein Stahlseil, das mit einer
Schnalle in mehreren Einstellungen
geschlossen werden
kann. Die seitliche Stabilität
geben jeweils drei kleine
Krallen, die an die Hufwand
festhalten. Das klingt schlimmer
als es ist - schließlich sitzt
beim Beschlagen ein ganzer
Nagel im Huf.
Der Schuh sollte gleich mittig
aufgesetzt werden, da er
durch die Krallen nicht mehr
verrückt werden kann. Das
Schließen der Schnalle muss
mit viel Kraft geschehen, sonst
sitzt der Schuh zu locker. Sie
ist dann auch nur mit dem mitgelieferten
Löffel zu öffnen.
Die Schuhe müssen knapp
sitzen, weil sonst zuviel Spiel
am Huf entsteht und im Trachten/
Ballenbereich scheuern
können - zumindest ist dies
bei der jungen Quarter Horse
Stute und dem Andalusier-
Hengst nach Galopparbeit
aufgetreten. Wir erhielten von
der Anbieterin die Empfehlung,
bei flachen Trachten ein
festes Teppichbodenstück
einzulegen, so dass Trachten
höher kommen. Am Trachtenband
sollten wir zudem die
oberste Rille abschleifen, soweit
wie die Ballen reichen.
Um an der jungen Stute nicht
noch einmal ein Verletzungsrisiko
einzugehen, haben wir
dies unterlassen und die Hufschuhe
an einem Andalusier-
Wallach im Taunus testen lassen.
Dieses Testpferd trug die
Schuhe nur vorne und von Anfang
an mit Zusatzeinlagen.
Auf Empfehlung der Anbieterin
ritt die Testerin ohne Eingewöhnungsphase
ins Gelände
und absolvierte von August
2002 an etwa 30 Ausritte
auf teilweise steinigem Boden
in allen Gangarten, die
problemlos verliefen. Die
Schuhe gingen kein einziges
Mal verloren. Dennoch wird
empfohlen, die Instrumente
für das Anziehen auf den Ausritt
mitzunehmen, falls in einer
Extremsituation doch ein
Schuh abfallen sollte.
Die Sohle lief sich in der Testzeit
etwas ab, ist aber immer
noch intakt. Bevor die Sohle
zu dünn wird, bietet die Herstellerin
- oder die mit ihr zusammen
arbeitende Schmiede
- eine „Runderneuerung"
mit handelsüblichen Kunststoffbeschlägen
an.
Leider konnten wir mit den
Easyboots keine Erfahrung im
Schnee oder tiefen Matsch
machen.
Die Reinigung ist mit einem
starken Wasserschlauchstrahl
einfach.
www.easyboot.de
Doris Jessen |
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Nächste Artikel dieser Ausgabe: Indianisches Reiten & Pferdekommunikation auf Teneriffa, Internationales Dressur- und Springfestival
in Verden 9. bis 11. Juli 2004, MARKTPLATZ, MARKTPLATZ, MARKTPLATZ, MARKTPLATZ |
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