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| Urlaub im Sattel
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Textversion:
Wanderritt in Afrika - unter dem Kreuz des Südens
Urlaubs-Story von Monique Rees Seit mehr als zwei Jahren hatte
ich keinen Urlaub mehr gehabt
und deshalb schwebte mir für
diesen Urlaub etwas ganz Besonderes
vor.
Die Hektik bei meiner Arbeit und
der dauernde Stress waren der
Auslöser, dass ich mich diesmal
nach Ruhe und unberührter Natur
sehnte. Kein Hotel oder Club
mit lärmenden Touristen, sondern
Ruhe und Entspannung pur
sollten es sein, aber natürlich auch
keine Langeweile. Karin, meine
Reitbeteiligung, hatte einen perfekten
Tipp: mit dem Pferd durch
die Wüste! Sie hatte kurz vorher
mit ihrem Professor darüber gesprochen,
der einen solchen Ritt
in Afrika mitgemacht hatte und
ihr davon vorgeschwärmt hatte.
So wie sie es mir erzählte, war
es genau das, was ich gesucht
hatte! - Also flog ich ins südliche
Afrika, nach Namibia, um
bei dem Abenteuer-Ritt mitzumachen.
Ich habe es absolut nicht
bereut!
Eine internationale Truppe
Schon der erste Eindruck beim
Kennenlernen in Windhoek war
super. Waldi, die Besitzerin der
Farm holte uns selbst ab. Eine
interessante Frau - gebildet und
zupackend. Ich habe noch nie erlebt,
dass eine Frau so schlank
ist und trotzdem so viel Kraft hat,
einfach bewundernswert.
Und dazu kam während des Ritts
ihre Umsicht. Sich anbahnende
"Katastrophen" ahnte sie schon
im voraus, um sie dann geschickt
zu verhindern. Überrascht war
ich, woher die anderen Reiter alle
kamen. Eine recht zusammengewürfelte
Gruppe waren
wir, Reiter aus Europa, aus USA,
aus anderen afrikanischen Ländern
und sogar jemand aus Japan
war dabei. Alle aus den unterschiedlichsten
Berufen und
mit dem festen Vorsatz, einen
abenteuerlichen Urlaub zu Pferde
in einer der faszinierendsten
Wüsten der Welt zu erleben.
Beim Eintreffen auf der Farm
konnten wir uns gleich davon
überzeugen, dass die Pferde gut
auf den langen Ritt vorbereitet
waren. Auch sie waren "zusammengewürfelt",
d.h. es gab Araber,
Trakehner, Hannoveraner
und Garub-Pferde. Alle absolut
zuverlässig, das merkten wir sofort
auf unserem ersten Ausritt.
Leben in der Wüste
Nach einem Eingewöhnungstag
begann dann unser Ritt, der uns
quer durch die Namib-Wüste bis
an den Ozean bringen sollte. -
400 Kilometer ritten wir vom
zentralen Hochland über den Kuisebpass,
über die Welwetschia-
Fläche, durch Mondlandschaften,
über Hügel und durch
Schluchten nach Swakopmund,
am Atlantik. Was wir unterwegs
zu sehen bekamen war einmalig.
Die aussergewöhnliche Landschaft,
die Pflanzen - die Wüste
lebt wirklich! Und natürlich die
Tierwelt: Oryx, Zebras, Springböcke,
Paviane ... bis hin zu Leopardenspuren.
Die Leoparden
selbst haben wir jedoch nicht zu
Gesicht bekommen.
Abenteuer und Relaxen
Am Abend nach dem Ritt wartete
immer eine Dusche auf uns
- welch ein Luxus mitten in der
Wüste! Aber damit nicht genug,
auch das Essen war vorzüglich.
Jeder aus unserer Gruppe genoss
die herrlichen Abende mit langen
Gesprächen. Meistens war
es ein Kauderwelsch aus Englisch
und Deutsch. Und da unsere
Gastgeber, neben diversen
anderen Sprachen, perfekt
Deutsch sprachen, entging niemandem
die jeweilige Pointe eines
Witzes, der in schnellem Oxford-
Englisch erzählt wurde. Eigentlich
bin ich ein sehr kritischer
Mensch, aber bei diesem
Ritt gab es nichts zu kritisieren.
Ich war total zufrieden mit meinem
Pferd und genoss die Stille
während des Ritts und natürlich
auch unsere lustigen Wettrennen
durch die Weite der Wüste. Stress
und Hektik waren inzwischen
Fremdwörter für mich geworden.
Ich war entspannt und ruhig wie
lange nicht mehr! Die ganze
Gruppe hatte ihren Spaß. Es sah
sogar so aus, als wenn auch die
Gastgeber und ihre freundlichen
farbigen Helfer, die wirklich viel
Arbeit mit und für uns hatten -
auspacken, Zelte aufbauen, Pferde
versorgen, kochen, wieder einpacken
und so fort - die gemeinsame
Zeit mit uns genossen
haben.
Afrikanischer Sonnenuntergang
Das schönste war jeden Tag der
phantastische Sonnenuntergang
in der afrikanischen Wüste. Vorher
ein herrlicher Galopp durch
die Unendlichkeit und dann diese
Farben! So relaxt hatte ich vorher
noch nie einen Urlaub verlebt. Seit dem Abenteuerritt in
Namibia steht für mich fest, dass
ich am besten auf einem langen
Ritt auftanken kann. Aller Stress,
alle Sorgen und Probleme sind
wie weggeblasen.
Wir kommen wieder -
keine Frage
Gemeinsam mit Claudia, die in
ihrem Beruf als Ärztin ganz schön
gefordert ist und Renate, eine
Studentin aus der Schweiz, habe
ich mir fest vorgenommen, in
nächsten Jahr den Wanderritt
durch das Damara-Land mitzureiten.
Es wird mit Sicherheit ein
tolles Wiedersehen mit dem
ganzen Team geben, das wir alle
ins Herz geschlossen haben.
Die interessanten Gespräche mit
Waldi, die wir alle bewundert haben,
werde ich mit Sicherheit
abends in meiner "einsamen"
Wohnung in Deutschland vermissen.
Und last, but not least
die Ritte mit meinem Pferd, das
mich treu und brav bis zum Atlantik
gebracht hat! Danke für
einen unvergesslichen Urlaub! -
Afrika hat mich gefangen und
die Wüste lässt mich nicht mehr
los.
Tipps für Ihren Urlaub - Warum
in die Ferne schweifen ....
Haben Sie Ihren Urlaub für den
Sommer schon geplant? - Nein?
- Dann geht es Ihnen wie vielen
im Bekanntenkreis. Man findet
einfach nicht die Zeit, sich durch
die Flut der Kataloge durchzuarbeiten.
Wie wäre es dies Mal
mit einem ganz anderen Urlaub,
nicht mit vielen anderen Touristen
am Strand und in einem grossen
Touristen-Hotel, sondern mal
etwas für die Fitness tun, die Natur
von einem Pferderücken zu
erkunden? - Um das richtige Ziel
zu finden, gibt es nicht die Qual
der Wahl, sondern Sie treffen Ihre
Vorauswahl aus dem übersichtlichen
Katalog URLAUBSPFERD
und lassen sich bei offenen
Fragen von den Inhabern
selbst oder den Mitarbeitern beraten.
Hier kennt man die Urlaubsziele,
wo Sie allein oder mit
Familie Ihren Urlaub im kleinen
Kreis verbringen können, so als
wenn Sie bei Freunden zu Gast
wären. Zufriedene, gut gehaltene
Pferde erwarten Sie, sei es in
Deutschland, in Österreich, Italien,
Spanien, Portugal und vielen
anderen Ländern.
Wenn Sie und Ihre Tochter die
einzigen Reiter in der Familie
sind, wäre ein stilvolles Landhotel,
nur eine halbe Stunde vom
Adria-Strand entfernt, ein prima
Ziel. Ihr Mann und Ihr Sohn können
im Swimmingpool ihre Runden
drehen und Sie kehren zu
Pferde bei den freundlichen Winzern
der Region ein und probieren
den leckeren Wein Italiens.
Für Reiter ab € 536, für reitende
Kinder ab € 418 und nichtreitende
Hotelgäste ab € 396.
Ist die Toskana ihr Traum? - In
der Maremma reiten Sie auf zuverlässigen
Pferden durch die hügelige
Toskana und abends werden
Sie mit der leckeren Küche
der Toskana verwöhnt. Die Woche
ab € 400.
Oder lange Ausritte - jeden Tag
ca. 6 Stunden - in Deutschland,
wo es grüne Hügel, dunkle Wälder
und weite Wiesen gibt? Preis
ab € 495.
Ein absolutes Schnäppchen ist
das Sonderangebot eines Reiterhofes
in Portugal, an der Algarve!
Für die Monate Juli bis September
können Sie hier für nur
€ 295 ausreiten oder auf Lusitanos
Dressurunterricht nehmen.
Und wenn jemand aus Ihrer Familie
Reiten lernen will, ist auch
dies möglich. Eine FN-Reitlehrerin
gibt Ihnen den ersten Unterricht
auf dem Platz und dann
geht es raus in die wildromantische
Landschaft an der Algarve.
Die geduldige, freundliche Reitlehrerin
bringt Ihnen das Reiten
behutsam im Gelände bei. -
Natürlich kein "Massenbetrieb",
sondern alles in einem kleinen
Kreis, wie es sich für einen guten
Reiter-Urlaub gehört. Nichtreiter
in der Familie zahlen übrigens
zwischen Juli und September
nur € 195.
Die obigen Tipps können nur eine
kleine Auswahl aus den vielen
Zielen zeigen. Umfassende
Informationen zu ca. 50 Ländern
über die Welt verstreut zeigt Ihnen
der Katalog URLAUBSPFERD
Internationale Reiter-
Reisen. Beziehen können Sie den
Katalog über die untenstehende
Adresse. Dort erhalten Sie auch
weitere Informationen zu unseren
obigen Tipps.
Detaillierte Informationen über
den grossen Namib-Wüstenritt
erhalten Sie beim Veranstalter
für Reiter-Reisen in alle Welt: |
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behinderten Gespannfahrer, Western Reitsport |
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