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| Weidesaison
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Stroh sorgt für
Hygiene im Stall Als der Mensch den Luxus
von Daunenbetten noch nicht
kannte, schlief er auf Stroh.
Warum wohl? Stroh war
weich, Stroh hielt warm und
trocken. Stroh wird ebenfalls
seit Urzeiten als Einstreu für
Tiere verwendet und es gibt
eigentlich nichts besseres.
Holzspäne und Sägemehl sind
kein vollwertiger Ersatz.
Stroh wirkt als Einstreu aber
dann am besten, wenn es vorher
kurz geschnitten und zerissen
wird. Kurzstroh ergibt
eine gleichmäßige Einstreudicke
und die Tiere verschleppen
wenig Stroh mit
den Beinen. Das erhöht den
Komfort. Kurzes, zerschlissenes
Stroh saugt Urin gut
auf. So kann man nasse Stellen
aber auch Pferdeäpfel einfacher
entfernen. Das spart
Einstreu, Zeit und Mühe. Und
die erhöhte Saugwirkung von
Kurzstroh bindet Amoniak,
was die Stallluft nachhaltig
verbessert.
Die Materialeinsparung gegenüber
Langstroh beträgt ca.
1/3 der verwendeten Strohmenge.
Das heißt: 1/3 weniger
Stroh kaufen, lagern und
verarbeiten. Der Misthaufen
reduziert sich dabei auf ein
Drittel seiner ursprünglichen
Grösse! Das heißt: 2/3 weniger
ausmisten, kleinere Dunglagerflächen,
längere Intervalle
bis zur Entsorgung. Der
Mist verrottet schneller und
besser und kann früher ausgebracht
werden. Miststreuer
verkleben weniger und arbeiten
leichter. Das verstreute
Material wächst schneller ein.
Abnehmerprobleme gibt es
kaum, da dieser Mist besonders
wertvoll ist, weil er die
Böden nicht versauert.
Verfasser: Hubert Flaig
www.hirlingerland.de |
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