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Holsteiner Masters
Zukunftspreis setzt
Rekordmarke Die Baltic Horse Show sorgt
vom 7. bis 10. Oktober mit
dem Holsteiner Masters Zukunftspreis
einen eigenen
Markstein: zwei Prüfungen
werden für die sechs Jahre
alten Youngster aus dem Land
zwischen den Meeren ausgeschrieben
und am Ende
lockt ein Rekordpreisgeld.
Denn im Finale geht es um eine
Gesamtdotierung von
30.000 Euro - ein derartiges
Preisgeld gab es noch nie für
Nachwuchspferdeprüfungen
im internationalen Springsport.
Eine Qualifikationsprüfung
Kl. M/B und ein Finale
Kl. M/A bilden den Holsteiner
Masters Zukunftspreis. Startberechtigt
sind dafür die Holsteiner
Pferde, die das Finale
des Bundeschampionats
der sechsjährigen Springpferde
in Warendorf beendet
haben, sowie die besten drei
Holsteiner Pferde aus dem
Landeschampionat in Bad Segeberg.
Zudem darf jeder Reiter
der internationalen Tour
ein sechsjähriges Pferd aus
Holsteiner Zucht im Zukunftspreis
reiten. Damit wird der
Holsteiner Masters Zukunftspreis
ein „Laufsteg" für die besten
Vierbeiner aus der Landespferdezucht
und ist ein
weiterer Baustein im Konzept
des Holsteiner Masters. Dieser
Partnerkreis hat sich die
enge Verzahnung von Sport
und Zucht zur Aufgabe gemacht.
Erstes Signal war bereits
im Frühjahr 2004 die Botschaft,
dass für die Züchter
der Pferde mit dem Holsteiner
Brandzeichen im Falle einer
Platzierung ein Teil des
Preisgeldes ausgelobt wird.
Die Verteilung erfolgt nach einem
bestimmten Schlüssel
und das Projekt erregte bereits
Aufsehen in Deutschland.
Hugo Simon in Kiel dabei!
Wenn Spitzenreiter aus aller
Welt in der Kieler Ostseehalle
antreten, dann mischt nach
mehrjähriger „Pause" auch ein
Promi der Szene wieder mit.
Hugo Simon, Österreicher mit
pfälzischem Wohnsitz in Weisenheim
am Sand, erneuert
seine Bekanntschaft mit dem
Publikum bei der Baltic Horse
Show 2004. „Hugo hat
mich angerufen und gefragt,
ob er in Kiel willkommen wäre,"
freute sich Turnierchef Peter
G. Rathmann. Der 62 Jahre
alte Springreiter, der immer
wieder seine Fans fasziniert,
zählte vor wenigen Jahren zu
den regelmäßigen Gästen des
Kieler Turniers und machte
sich dann im Norden etwas
rar. Simon war 1992 mit der
Mannschaft Silbermedaillengewinner
der Olympischen
Spiele von Barcelona.
Mit Ludger Beerbaum aus Riesenbeck
hat zudem der Erste
aus der Riege der Mannschafts-
Olympiasieger von
Athen seine Teilnahme angekündigt.
Der „Leitwolf" der
deutschen Springreiter zählt
zu den Top-Promis in der
Springsportszene. Im vergangenen
Jahr musste sich
der inzwischen 41 Jahre alte
Beerbaum im Großen Preis
lediglich Lars Nieberg aus
Homberg geschlagen geben.
Der allerdings hat die Absicht
erneut anzugreifen im Holsteiner
Masters Grand Prix.
„Nicht nur dabei sein, sondern
auch platziert sein", will
Franke Sloothaak, Sportdirektor
der Baltic Horse Show
aus Borgholzhausen und auch
Hauke Luther (Bissendorf)
plant beim „Heimspiel" einen
fulminanten Auftritt. Der aus
Wittmoldt stammende Nationenpreisreiter
sorgte im Februar
mit seinem Sieg im
Großen Preis von Schleswig-
Holstein auf der Holsteiner
Stute Index für Furore und
wurde wenig später Sechster
im Großen Preis von Wiesbaden.
Fester Bestandteil der
Baltic Horse Show sind die
Springsportasse aus dem
Land zwischen den Meeren.
Ganz sicher sind 25 Schleswig-
Holsteiner dabei, denn
die besten 25 Teilnehmer des
Holsteiner Schaufensters sind
für die Prüfungen der Baltic
Horse Show qualifiziert.
Holstein gegen den Rest
der Welt
Im Jahr 2003 hatte der Wettbewerb
mit dem landestypischen
Touch Premiere, jetzt
geht es in die nächste Runde.
Springreiter aus Schleswig-
Holstein treten in dem rasanten
Wettbewerb gegen
Reiter aus dem „Rest der
Welt" an. Am Freitagabend
gibt es bei der Baltic Horse
Show 2004 die Revanche. Es
steht 1:0 für die Holsteiner… |
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