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| Weidesaison
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Checkplan Pferdegesundheit bei Robusthaltung Nicht nur als Reiter muss man „sattelfest"
sein, denn vor allem auch als Pferdebesitzer
ist man für das Wohl und Wehe
seiner Tiere verantwortlich.
Wer seine Tiere auf der Weide hält, sollte
die Umweltbedingungen sehr genau
prüfen:
• Bestehen zum Beispiel Verletzungsgefahren
durch Zäune oder Tore oder auch
durch Gebäude, die auf der Wiese stehen?
• Wie ist die Pferdegruppe zusammengestellt?
• Vertragen sich alle Tiere miteinander?
• Im Winter muss darauf geachtet werden,
dass die Bodenverhältnisse in Ordnung
sind und sich kein gefrorener Matsch
bildet.
• Außerdem muss gewährleistet sein,
dass jedes Pferd den Stall nach Belieben
aufsuchen und sich lange genug auf einen
geeigneten Untergrund legen kann.
• Auch muss sichergestellt sein, dass jedes
Tier mit dem Tränkesystem vertraut
ist.
Sie sollten außerdem auch an die Verletzungefahren
sowie an Stromausfall
denken, wenn Sie elektrische Zäune haben.
Sie sollten die Weide dahingehend
überprüfen, ob es irgendwo gefährliche
Engpässe oder tote Winkel gibt, in denen
sich die Tiere verletzen könnten. Giftpflanzen,
Schutt oder gar Platiktüten sollten
unbedingt entfernt werden und auch
darauf geachtet werden, ob vorbeigehende
Passanten den Tieren ungeeignetes
Futter, z.B. Rasenmähergras,
zuführen oder giftigen Baumschnitt
auf die Weide werfen können.
In jedem Fall sollten die Witterungsverhältnisse
dahingehend
überprüft werden, dass sie für einen
Daueraufenthalt der Tiere auf
der Weide geeignet sind. Das setzt
voraus, dass das Haltungssystem
der Robusthaltung dem Alter, der
Konstitution und dem Gesundheitszustand
der Tiere angemessen
ist. |
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