Robusthaltung

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Großes Wunder mit kleinen Ursachen
Vom Totgeweihten zum Nachwuschstalent: der heute 8-jährige Hannoveraner- Wallach „Laco Ameno" bekämpfte seine Stauballergie mit dem entstaubten Raufutter „Swiss Horse Heulage" und startet wieder erfolgreich in Dressurprüfungen der Klasse M. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und wie in diesen Fällen üblich, sind die von Amors Pfeil getroffenen bereit, über den einen oder anderen Makel des Auserwählten hinwegzusehen. So jedenfalls ging es Jennifer Schön, als sie „Laco Ameno" zum ersten Mal sah. Ort des Zusammentreffens war eine Box bei einem renommierten Pferdehändler in Amberg. Laco Ameno stand darin und - hustete. „Er war stark erkältet. Doch ich wusste sofort: das ist er". Die heute 22-jährige Pferdewirtin war im April 2002 auf der Suche nach einem talentierten jungen Dressurpferd, das sie weiter ausbilden und mit dem sie auf Turnieren starten wollte. „Wir haben ihn in der Halle laufen lassen und Laco zeigte in den Grundgangarten Trab und Galopp hervorragende Anlagen", schwärmt Jennifer noch heute. Der damals 6-jährige Hannoveraner- Wallach Laco Ameno stand gerade mal drei Tage im Stall des Händlers. „In einem Händlerstall ist ja ein ständiger Durchlauf von Pferde. Da hat sich Laco vermutlich angesteckt", so Jennifer. Zwei Runden hat sie schließlich noch mit Laco Ameno in der Halle gedreht. Mehr ging nicht, weil er so hustete. „Ihn zu kaufen war eine völlige Spontanentscheidung. Ich schlug alle Bedenken in den Wind", meint Jennifer rückblickend. Ein Tierarzt checkte den Wallach gründlich durch und erklärte der erleichterten Jennifer, dass dem Tier außer der Erkältung nichts fehle. In ein paar Wochen würde Laco Ameno wieder völlig gesund sein. Laco - wie der Wallach von seiner Besitzerin liebevoll genannt wird- kam in sein neues Zuhause nach Mannheim, wo Jennifer Schön im Stall der „Reitgemeinschaft Neckarau" als Bereiterin arbeitet. Doch Laco Ameno hörte nicht auf zu husten. Nicht nach sechs Monaten, nicht nach zehn Monaten. „Immer wenn ich mit Laco in der Bahn ritt, wusste es der ganze Stall - weil er immer so gehustet hat", erinnert sich Jennifer. Schließlich war außer Schrittreiten nichts mehr möglich. Der Tierarzt wurde zum Dauergast. Im Frühjahr 2003 kam es schließlich zu einem schlimmen Zwischenfall. „Laco bekam einen asthmatischen Anfall. Er hustete bis zu fünfzigmal hintereinander und bekam kaum noch Luft. Ich dachte schon, er würde ersticken. Es war furchtbar!" Der eilig herbeigerufene Tierarzt spritzte dem Tier Bronchialerweiterer und stellte die vernichtende Diagnose: hochgradige Dämpfigkeit. Da sei nichs mehr zu machen, man könne den Wallach höchstens noch auf die Weide stellen. „Ich war am Boden zerstört. Das schlimmste war, den Armen so leiden zu sehen", meint Jennifer. Doch sie wollte nicht aufgeben. Diagnose: Hochgradige Stauballergie Der Tierarzt hatte Laco Ameno nach dem Anfall Blut- und Schleimproben entnommen, die in ein auf Tierallergien spezialisiertes Labor nach Augsburg geschickt wurden. Das Ergebnis: Der Wallach reagiere hochgradig allergisch auf Staub. Diese Allergie war auch der Grund für den asthmatischen Anfall. Und nicht - wie bisher angenommen - eine chronisch gewordene Erkältung. „Wir versuchten dann natürlich die üblichen Vorkehrungen: Heu nass machen, das Pferd beim Ausmisten aus der Box nehmen", so Jennifer. Doch nichts half. Laco hustete weiter, konnte nicht mehr geritten werden. Schließlich verschrieb der Tierarzt einen Pferdeinhalator, um den Schleim in den Bronchen zu lösen. „Das war voll der Aufwand: dreimal am Tag musste das gemacht werden", so Jennifer. Laco hustete weiter. Schließlich kam der Tierarzt mehrmals pro Woche. Laco wurde zur Beobachtung in eine Pferdeklinik gebracht. Laco hustete weiter. „Schließlich ging mir auch finanziell die Luft aus. Ich bekam wöchentliche Tierarztrechnungen von bis zu 600 Euro. Und das war bei meinem Bereitergehalt irgendwann nicht mehr drin", sagt Jennifer Swiss Horse Heulage als letzter Ausweg Die Tierärzte waren mit ihrem Latein am Ende. Und Jennifer versuchte sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie ihre Pläne mit dem hochbegabten Dreussurpferd begraben musste. Die Lage schien aussichtslos. „Eines Tages erzählte ihr Tierarzt, er hätte von einem Futtermittelhersteller namens Swiss Horse Heulage Infomaterial zugeschickt bekommen. Es sei ein entstaubtes Raufutter für Husten- und Allergiepferde - ich könne es doch mal damit versuchen", erzählt Jennifer. „Ich hab mir nur gedacht: ,OK, das ist jetzt aber die allerletzte Möglichkeit, die du noch ausprobierst. Aber wenn das auch nichts hilft, kommt Laco als Beistellpferd auf die Koppel’". Jennifer Schön kontaktierte Ursula Gianotti-Pisch, die Generalvertreterin von Swiss Horse Heulage in Deutschland. „Sie kam her und hat mir alles erklärt", so Jennifer. Swiss Horse Heulage besteht aus italienischem Raigras, enthält 60 Prozent Trockensubstanz und einen hohen Raufaseranteil. Das Futtermittel wird in einer speziellen Anlage maschinell entstaubt und in 18 Kilo Ballen in luftdichte Folie gepackt. Jennifer kaufte eine Palette mit „Swiss Horse Heulage", die für ihr Pferd etwa zwei Monate reichen sollte. „Vom ersten Tag an merkte man den Unterschied. Er hat kaum noch gehustet. Und nach einer Woche war alles weg!". Jennifer kann es auch heute noch kaum glauben. „Er hat seitdem nie mehr gehustet". Schon nach einer Woche konnte Jennifer ihren Laco in Schritt und Trab bewegen - hustenfrei. Die Nachricht von Lacos Genesung habe sich wie ein Lauffeuer im ganzen Reitstall verbreitet, erinnert sich Jennifer. „Die Geschichte von Laco und mir war ja ein regelrechtes Drama!" Nach zwei Wochen begann sie mit dem regulären Dressur- Training. In der Turnier- Saison 2002 startete sie zunächst in Dressurprüfungen der Klasse L - „wir haben sofort einige Wettbewerbe gewonnen. Die Richter waren von Laco voll begeistert", erzählt Jennifer. Schließlich startete Jennifer mit Laco in der M-Dressur - „ich war vorher noch nie MDressur geritten" - und erreichte auch dort gute Platzierungen. Laco Ameno ist zwar vom Ausbildungsstand anderen Pferden in seinem Alter hinterher. Doch er ist so talentiert, dass er das schnell aufholen wird", zeigt sich Jennifer Schön überzeugt. Sie weiß heute auch, dass Laco Ameno schon bei ihrem ersten Zusammentreffen im Stall des Pferdehändlers die Stauballergie hatte. „Laco ist ein ganz sensibles, sanftes Pferd. Er frisst alles in sich hinein. Der Erstbesitzer hat Laco als Vierjährigen auf einer Hannoveraner-Auktion gekauft. Der Auktions- Trubel hat ihm wohl ziemlich zugesetzt. Er fing damals schon an zu husten. Bei dem Händler hat er sich dann noch erkältet und danach ist die Allergie immer schlimmer geworden", analysiert Jennifer. Stauballergien bei Pferden sind kein unabänderliches Schicksal Laco Ameno ist nur einer von vielen: Jedes vierte Pferd in Deutschland leidet Jahr für Jahr an einer Atemwegserkrankung. Mehr als zehn Prozent der Pferde haben sogar chronische Atemwegserkrankungen. Diese gehören zu den Hauptursachen für Nutzungsausfall und Tötung aus Tierschutzgründen. Und die Allergie-Tendenz bei Pferden ist - wie übrigens beim Menschen auch - steigend. Die häufigsten Allergene sind Pilzsporen, die vor allem in Heu- und Strohstaub enthalten sind. Um das Pferd vor diesen Allergenen zu schützen braucht es nicht nur die richtige medikamentöse Behandlung und eine optimale Belüftung seines Stalls. Wichtig ist vor allem ein staubfreies Rauhfutter. Und diese Lücke füllt „Swiss Horse Heulage": Es ist das einzige Heulage Produkt auf dem Markt, das zweimal geprüft und zusätzlich maschinell entstaubt ist. K&K Horse Fence Ovalrohr 50x30x1,5mm tauchbadverzinkt K&K Horse Fence Ovalrohr 50x30x1,5mm tauchbadverzinkt €620,00 zzgl. MwSt. K&K Cattle Fence Im Altenschemel 16 · 67435 Neustadt Tel. 06321/16626 · Fax 06321/14900 www.horsefence.de www.horsefence.de K&K Cattle Fence 134.- € TKC 300 H 220 x B 300 cm GEC 300 H 160 x B 300 cm zzgl. MwSt. 85.- € Rüttinger und Team Text: Beatrix Erhard, Schwäbisch-Hall,  
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