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Wanderritt 2004 „Man muss nicht immer in die
Ferne schweifen ...."
Unser Wanderritt führte uns mal
wieder in die schöne Lausitz.
Er fand vom 15.05.-
22.05.2004 statt. Teilnehmerinnen
waren diesmal Petra
Pohlers mit Magrand, Christiane
Weber mit Maruba und
Kristin Mühle mit Caro. Wir
starteten in Reichenberg und
das erste Ziel war Fam. Klotzsche
in Höckendorf. Schon der
Weg dahin war genial, fast keine
Straße, nur Feld- und Waldwege.
Unsere Mittagspause verlegten
wir gleich in den neuen Reitstall
Nagel, der in Medingen
an dem Sonnabend gerade
eröffnet wurde. Wir parkten unsere
Pferde auf dem Parkplatz,
holten uns abwechselnd Steak
und Kaffee und schauten uns
in der Anlage um. Ein paar nette
Mädchen versorgten unsere
Pferde noch mit Wasser.
Das Wetter spielte anfangs noch
mit, später hat es uns eingeregnet.
Gegen 15.00 Uhr trafen
wir in Höckendorf ein und
fanden ein warmes trockenes
Quartier in einer ausgebauten
Scheune auf dem Boden vor.
Gepolstert mit 2 Teppichen und
einer Decke, in unseren gemütlichen
Schlafsäcken haben wir
unsere erste Nacht verbracht.
Die Pferde mussten leider im
Regen stehen, aber mit den Regendecken
war das kein Problem.
Unser Abendbrot und
Frühstück bekamen wir im Gasthof
„Erbgericht", der Sonntag
früh extra für uns geöffnet hatte.
Unser 2. Ziel war der Reiterhof
Wendt in Brauna. Hier wurden
für unsere Pferde noch schnell
zwei Paddocks errichtet und
wir hatten zwei schöne Zimmer
mit „Bett". Abendbrot und Frühstück
waren lecker.
Unsere Mittagspause verbrachten
wir bei Fam. Hörold
in Zschornau. Es gab einen
leckeren Auflauf, den uns Christianes
Tante nach einem kurzfristigen
Anruf schnell noch gemacht
hat. Sie begleitete uns
dann noch mit dem Fahrrad um
den Kamenzer Flugplatz
drumrum „damit wir uns nicht
verreiten".
Das 3. Ziel war der Reiterhof
Luckasch in Wendischbaselitz.
Hier wurden wir mit sauberen
Boxen für die Pferde, einer
gemütlichen Reiterstube und viel
Essen herzlich begrüßt. Es ist
schade, dass hier nur noch 2
Pferde stehen. Als Wanderreitquartier
ist es zu empfehlen.
Lucky hatte sich auch schon Gedanken
gemacht, wie wir am
besten auf den Butterberg bei
Bischofswerda kommen und ist
mit uns 2 Stunden durch die
Gegend gefahren. Wir sind
dann aber doch noch etwas
anders geritten (Tschuldigung
Lucky).
4. Auf dem Butterberg hatten
wir das nobelste Quartier für
uns Reiterinnen ausgesucht.
Auch hier hat es uns sehr gefallen,
obwohl wir die ersten
Wanderreiter waren, die mit
ihren Pferden über Nacht geblieben
sind, gab es keine Probleme,
denn man hat sich liebevoll
nach unseren Wünschen gerichtet. Wir haben das vorhandene
Paddock mit Böcken
und Stangen geteilt und unsere
Pferde haben ausreichend
Heu und Hafer bekommen.
Man kann da durchaus mit ca.
5 Pferden, die sich verstehen,
übernachten. Von unserem Zimmer
mit Aufbettung konnten wir
unsere Pferde schön beobachten.
Der Park mit den Tieren ist
sehr fantasievoll eingerichtet
und vom Turm aus hat man einen
schönen Blick über die Gegend.
5. Ziel war der Reiterhof Hultsch
in Neukirch. Hier wollten wir
auch den Männertag verbringen
und mit unseren Pferden in
der Reithalle ein wenig trainieren.
Uns hat sehr die familiäre
Atmosphäre gefallen und
alle hier waren nett, freundlich
und hilfsbereit. Wir haben in
einem umgebauten Bauwagen
geschlafen und unsere Pferde
hatten Boxen und Weidegang.
Auch hierher würden wir gerne
einmal wieder kommen.
Unser letztes Ziel vor unserem
Heimritt war Großharthau, wo
sich die Fam. Dr. Zober und
Mitglieder des Reit- und Hundesportvereins
um unser Wohl
gekümmert haben. Unsere Pferde
standen auf der Hengstkoppel
(ohne Hengst) und wir
durften im Spartenheim übernachten,
in dem es sehr schön
warm und trocken war, denn
an diesem Tag hat es mal wieder
geregnet und gestürmt. Unser
Abendbrot wollten wir zwar
in einer Gaststätte einnehmen,
aber nachdem wir im Kühlschrank
Schmalz gefunden haben
und uns noch ein freundlicher
Mann ein frisches selbstgebackenes
Brot vorbeigebracht
hatte, war das mit der
Kneipe erledigt. Zumal keiner
Lust hatte, das gemütlich warme
Quartier zu verlassen. Ich
habe Maruba nur noch ihre Regendecke
gebracht denn für
das „Mütterchen" (19 Jahre)
war es doch ein bisschen frisch.
Am nächsten Tag bekamen wir
noch ein leckeres, liebevoll mit
Kräutern und Gänseblümchen
verziertes Frühstück, bevor wir
uns auf die längste Strecke (ca.
30km), nach Hause aufmachten.
Unser Gepäck haben wir
im Quartier gelassen und am
Abend per PKW noch abgeholt.
Ohne Gepäck konnten wir es
etwas schneller angehen und
es regnete auch ab und zu wieder.
Gegen 16.30Uhr waren
wir zu Hause und ein wunderschöner
Wanderritt war wieder
einmal viel zu schnell zu
Ende gegangen.
Die Gegend durch die wir geritten
sind, war wunderschön
und wir mussten selten durch
Ortschaften oder länger auf
Straßen reiten. Alle Leute, denen
wir unterwegs begegnet
sind, waren nett und haben uns
geholfen, den richtigen Weg
zu finden. Man muss nicht in
die Ferne schweifen, auch die
Lausitz ist schön.
Weitere Info unter: Tel.: 03578-
302104 Herrn Luckasch aus
Wendischbaselitz.
Familie John Berg-Gasthof Butterberg
Tel.: 03594-703034 |
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