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| Aus den Verbänden
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61. Herbst-Eliteauktion am 1. und 2. Oktober 2004
in Vechta – Begehrte Stareliten 36 Reitpferde wurden bei der
61. Herbst-Eliteauktion am 2.
Oktober 2004 im Oldenburger
Pferde Zentrum Vechta für einen
Gesamtumsatz von
1.073.500 Euro verkauft (Durchschnittspreis
29.819 Euro). 15
Nachwuchstalente wechselten
ins Ausland. Preisspitze war mit
150.000 Euro What Joy. Die Welt
Hit II-Tochter (Mutter v. Noble
Roi xx, Züchter: Hildegard u.
Rolf Martens, Oberlethe) ging
an die Österreicherin Sissy Max-
Theurer und deren Tochter Victoria,
die als jüngste Teilnehmerin
mit dem ehemaligen
Vechtaer Auktionspferd Falcao
an der Olympischen Dressur
2004 in Athen teilnahm.
Die 25 Elite-Fohlen des Oldenburger
Verbandes und des
Springpferdezuchtverbandes
Oldenburg-International wurden
für gesamt 236.300 Euro zugeschlagen
(Durchschnittspreis
9.452 Euro), bei sieben Verkäufen
ins Ausland. Das teuerste
Fohlen Solveig’s Lied (v. Sandro
Hit-De Niro, Z.: Stall Troff,
Jengum) kaufte der Franzose
Marc Feller.
Die Versteigerung der erstmals
im Rahmen einer Vechtaer Elite-
Auktion angebotenen sechs
dreijährigen Nachwuchsspringpferde
erbrachte einen Gesamtumsatz
von 60.000 Euro. 14.000
Euro war einem Käufer aus Niedersachsen
der Baloubet du
Rouet-Silvio gezogene Blue Ballon
(Z.: Gestüt Lewitz, Steinfeld)
wert.
Cassiopaya, eine Reitponystute
vom Pferdestammbuch Weser-
Ems aus der Zucht von Heinz
Gerdes, Hude, fand für 15.000
Euro einen neuen Besitzer: den
Franzosen Marc Feller, der bereits
Solveig’s Lied ersteigert
hatte. Zwei der insgesamt vier
Reitpony-Fohlen kosteten 2.500
Euro: Caprisonne (v. Constantin-
Sandro Hit, Z.: Heinz Müller,
Emstek) und Doppeltes Lottchen
(v. Desperado K-Brandy,
Z.: Egon Wichmann, Edewecht).
Mit der 61. Elite-Auktion jährte
sich der Dienstantritt von Uwe
Heckmann in Vechta zum 25sten
Mal. Verbandspräsident Wilhelm
Weerda hob in seiner Laudatio
auf den Auktionator dessen immense
Verdienste um den weltbekannten
Ruf des Auktionsplatzes
Vechta hervor und dankte
Uwe Heckmann für dessen
unermüdlichen Einsatz.
„Mit dieser Auktion haben wir
die führende Rolle, die Vechta
im Kreise der deutschen Verbandsauktionen
einnimmt, einmal
mehr bestätigt" zeigte sich
Verbandspräsident Wilhelm
Weerda zufrieden mit dem Ergebnis
der 61. Oldenburger Elite-
Auktion. „Ein Durchschnittspreis
von etwa 30.000 Euro ist,
angesicht der augenblicklich
schwierigen wirtschaftlichen
Zeiten, fast eine Sensation."
Dressur- und Springspitzen
Zweitteuerstes Dressurpferd
nach der 150.000 Euro-Preisspitze
für Österreich war mit
70.000 Euro Silhouette (v. Sandro
Hit-Weltmeyer, Z.: Richard u.
Werner Sintke, Sögel), ihres Zeichens
Reservesiegerstute, Vizelandeschampionesse
und
Bundeschampionatsfinalistin.
60.000 Euro kostete Salamander.
Der Sandro Hit-Rohdiamant-
Hengst (Z.: Elisabeth
Münstermann, Werl) wird seine
Box auf dem Kempke-Hof in
Plaaz beziehen. Ein bekannter
Hamburger Ausbildungsstall erwarb
für 55.000 Euro Rosa Bianca
(v. Royal Diamond-Fair
Play, Z.: Irmgard Isaak, Soest-
Epsingen). Eine Oldenburger
Züchterin von den Bahamas
zahlte 32.000 Euro für Domweih
(v. Dormello-Rubinstein, Z.:
Heinrich Giesselmann, Barver).
Bei den Springpferden führt L’Atout
(v. Landor S-Qualoubet, Z.:
Petra Paul, Neubeuern) mit
34.000 Euro die Preisliste an.
Mit 23.000 Euro an zweiter Stelle
rangierte der bereits im Turniersport
erfolgreich eingesetzte
Pro Grannus (v. Pik Labionics-
Grannus, Z.: Franz-Josef
Wulf, Dinklage).
Elite-Fohlen
Gleich zwei Fohlen reihten sich
mit 20.000 Euro Zuschlagspreis
hinter der Fohlenpreisspitze Solveig’s
Lied ein: die nach Österreich
verkaufte Floral Dance (v.
Florencio-Walt Disney I, Z.: Johannes
Veenhuis, Wiesmoor)
und die in einen renommierten
Hamburger Aufzucht- und Ausbildungsbetrieb
wechselnde Solotänzerin
(v. Sandro Hit-Canaster
I, Z.: Tammo Francksen,
Butjadingen).
Auslandsinteresse
„Das Interesse ausländischer
Kunden an Pferden aus der Oldenburger
Zucht nimmt ständig
weiter zu", stellte Uwe Heckmann
fest, der zahlreiche neue
Käufergruppen in Vechta begrüßen
konnte. So sicherten sich
z.B. Neukunden aus Südafrika
das Springpferd Quickborn (v.
Quattro B-Carprilli, Z.: Klaus
Tietjen, Hörstel). Verbandspräsident
Wilhelm Weerda ergänzte,
dass der Oldenburger Verband
inzwischen Kontakte zu
russischen Kundenkreisen habe
knüpfen können. Anlass sei
ein Besuch der Oldenburger
Körkommission in Russland gewesen.
„Auch China interessiert
sich für Oldenburger Pferde, da
die Chinesen bei den Olympischen
Spielen 2008 im eigenen
Land ein Springreiter-Team beritten
machen wollen." |
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