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Textversion:
15th European Championship of American Quarter Horses:
DQHA meldet Rekordzahlen bei den Amateur-Starts 15. European Championship of
American Quarter Horses in Kreuth:
Europas Spitzenreiter am Start
Nach sieben Jahren Unterbrechung
führte die Deutsche Quarter
Horse Association (DQHA) erstmals
wieder im Auftrag der Federation
of European Quarter Horse
Associations (FEQHA) die Europameisterschaft
der Quarter Horses
durch. An 12 Tagen European
Championship traten 579 Pferd-
Vorsteller-Kombinationen aus ganz
Europa an. Viele Pferdebesitzer
und hochkarätige Vorsteller nutzten
die Chance, ihre Pferde sowohl
auf der EM als auch auf der
DQHA Futurity/Maturity sowie in
den NSBA und NRHA Klassen laufen
zu lassen. Die Futurity/Maturity
wurde im Rahmen der Veranstaltung
am ersten Wochenende
durchgeführt und beinhaltete wie
immer auch die NSBA Futurity.Alles
in allem wurden 52 Goldmedaillen
in Halter- und Performanceklassen
vergeben sowie die begehrten
EM-Buckles mit extravagantem
Logo. Dank dem Sponsoring
des amerikanischen Sattelherstellers
Blue Ribbon erhielten
die Pleasure Champions zudem je
einen exklusiven Blue Ribbon Sattel.
Wie hoch diese Veranstaltung
von der AQHA eingeschätzt wird,
zeigte sich schon an der Tatsache,
dass neben Trigg Rentfro (Director
of International Affairs) und
Cam Foreman ( Director of Shows
and Contest) sogar der AQHA
Präsident Frank ‚Scoop’ Vessels
persönlich angereist war. Zudem
hatte die AQHA zusammen mit
dem Presenting Sponsor des FEI
World Reining Masters NetJets
diese Show für die offizielle
Jackenpräsentation an die bisherigen
Finalisten ausgewählt. Der
Empfang fand am vorletzten EMAbend
statt. Über 70 Gäste waren
hierzu gekommen, darunter die
Finalisten aus Deutschland,Österreich,
der Schweiz und den Niederlanden.
Die Europameisterschaft hatte es
in diesem Jahr nicht leicht: Die
Saison hatte bereits mit etlichen
hochkarätigen Veranstaltungen
aufgewartet. Nur zwei Tage zuvor
war die AMERICANA zu Ende gegangen.
In Anbetracht dieses Überangebotes
kann man die Beteiligung
als durchaus zufriedenstellend
bezeichnen. Mag man sich
auch über Zahlen streiten: die
sportliche Qualität stimmte jedenfalls.
In Kreuth wurde Westernreitsport
vom Feinsten geboten.
So waren z.B. die Pleasure
Klassen eine ‚wahre Schau’!
Spätestens seit dieser EM darf
man nicht nur die Medaillenränge
würdigen - allein der Titel ‚ECFinalist’
bedeutet eine Menge.
Goldmedaillengewinnerin Francesca
Sternberg (GBR) brachte es
auf den Punkt: „Diese EM war anders:
sonst reichte immer eine 70
oder 71 um Europameister in Reining
Amateur zu werden. Diesmal
mussten es schon um einiges mehr
ein. Und es ist nicht nur in Reining
so, sondern auch in allen anderen
Klassen.Meistens hätte unter den
Finalisten jeder der Gewinner sein
können."
Schade dagegen waren die trotz intensiver Pressearbeit sehr geringen
Zuschauerzahlen. Lediglich
das zweite Wochenende war
einigermaßen gut besucht, wenn
auch nicht mit dem Vorjahr zu vergleichen.
Überregionale Besucher
hatten durch die diesjährigen vielen
Veranstaltungen in Deutschland
die Qual der Wahl und die Region
um die für Reiter wirklich
ideale Kreuther Anlage wird eben
auf die Dauer doch etwas ‚pferdemüde’
angesichts der Tatsache,
dass hier praktisch jedes Wochenende
ein Turnier läuft.
Deutschland führt Medaillenspiegel
an
Mit insgesamt 22 Gold-, 22 Silber-
und 28 Bronzemedaillen führt
Deutschland den Medaillenspiegel
an vor Italien (12 x Gold), der
Schweiz (6 x Gold), Dänemark,
Großbritannien und Israel (jeweils
2 Goldmedaillen) und Österreich
(eine Goldmedaille). Der Zeitplan
der EM 2004 war so gelegt, dass
die Finale in den Performanceklassen
der Jugend und Amateure
sowie die Futurity/Maturity auf
das erste Wochenende fielen, die
Open Finale und die Rinderklassen
auf das zweite.
Die Haltershows
Die ersten EM-Titel gab es bereits
unter der Woche in den Haltershows,
die als vierfach AQHA Shows
ohne Finale durchgeführt wurden.
In den Halter Klassen dominierten
generell die internationalen
Teilnehmer: von sechs Goldmedaillen
in der Amateur blieben
zwei in Deutschland. CL Scotch
Bar Duino und Magdalene Rehorst-
Pisani gewannen die Mares 2 &
under, Sheza Photon und Sabine
Gresens die Mares 3 & over. Zwei
EM-Titel gab es hier für Schweden:
Larry Deeluxe (Bes.Eliza Sonderkvist)
gewann die Stallions 2
& under,Hi Tech Razzmatazz (Bes.
Catharina Snäll) die Geldings 2 &
under.In der Stallions 3 & over siegte
Just Gotta Shine (Bes. Francesca
Sternberg,GBR),der sich später
auch in Reining sehr erfolgreich
zeigte. Die Geldings 3 & over
ging in die Schweiz: Its Time for
Plus mit Urs Riser.
Bei den Jugendlichen wurden lediglich
zwei Europameistertitel vergeben.
Die Mares 3 & over gewann
Rope O Lena mit der Schweizerin
Fabienne Suter, die Geldings
3 & over Co Bo Socks mit DQHA
Kaderreiterin Julia Heiß.
Die Open Haltershows, die in der
zweiten Woche stattfanden,boten
ein ähnliches Verhältnis.Hier wurden
zwölf Goldmedaillen vergeben,
wovon neun an internationale
Starter gingen. Insbesondere
die italienische Fraktion war hier
stark vertreten: Treasure Hunter
(Weanling Stallions, Bes. Giovanni
Cozzo), TD in Three (3-year-old
Stallions, Bes. Marco Bertazzoni),
Hear Me Cheer (Yearling Mares,
Bes.S.Segneri & E.Fiorini),Translusive
(2-year-old Mares,Bes.Marco
Bertazzoni) hießen die italienischen
Goldmedaillengewinner in
dieser Klasse. Stark auch Schweden:
Larry Deeluxe und Hi Tech
Razzmatazz holten sich nach den
Amateur Shows hier jeweils ihre
zweite Goldmedaille, und Hints
Emely Music (von Undeniably Hint,
Bes. Ulrika Ekblom) machte bei
den 3-year-old Mares das Trio
komplett. Auch Its Time For Plus
gewann für die Schweiz bei den
Aged Geldings nochmals eine
Goldmedaille. Groß war die Freude
im Hause Christensen:JMC Dee
Lucky Straw errang erneut eine
Medaille bei den Aged Stallions für
Dänemark.Für Deutschland siegte
bei den Weanling Mares XP
Shez Not Amused, bei den Aged
Mares die in dieser Saison bereits
vielfach erfolgreiche und zweifache
Superior Stute Sheza Photon.
Beide Pferde sind im Besitz von
Sabine Gresens und wurden von
Marco Dumeier vorgestellt. Gold
bei den Broodmares ging an Bonnies
Good Asset (Bes. Barbara &
Stefan Liese), vorgestellt von Tina
Ullbrich.
Die Amateur Klassen
Reininggold für Großbritannien
15 Pferd-Reiter-Kombinationen
hatten es ins Finale der Reining
Amateur geschafft. Je zwei Pferde
hatten Francesca Sternberg
(GBR) und Eberhard Simon (GER)
im Finale. Nachdem Smarty Pep
Whiskey mit Priscilla Jacquard
(FRA) und Melon Kali Whiz mit Cathrin
Maric (AUT) je einen Vorlauf
mit 143 bzw. 142 Punkten gewonnen
hatten, gingen die beiden
in dieser Reihenfolge führend auch
ins Finale. Hier wurden die Karten
jedoch neu gemischt. Yelena My
Way und Francesca Sternberg
setzten sich mit einem Score von
213 Punkten an die Spitze und gewannen
die Goldmedaille für Großbritannien.
Smarty Pep Whiskey und Priscilla Jacquard (FRA) errangen
Silber,Melon Kali Whiz und
Cathrin Maric (AUT) Bronze.
Western Riding geht unangefochten
an Poco Star Parr
Nachdem Poco Star Parr mit ihrer
Besitzerin Petra Bader bereits alle
Vorläufe für sich entschieden
hatte, legte sie auch im Finale eine
wunderschöne Präsentation
hin, die ihr den Europameistertitel
bescherte. Poco Star Parr war
u.a.Europameister Sr.Western Riding
2000, Vize-Europameister
Western Riding Amateur und Open
2002 und Int. Dt.Meister Amateur
und Open 2003.Die Silbermedaille
holte Hes A Docs Henry mit Susanne
Ortelli-Jurklies (GER),Bronze
FR Joe Cool und Dr. Petra Paulini-
Deutsch (GER).
Western Pleasure: Starker Impulsivescarletrose
Den Europameistertitel in einem
sehr starken, 12-köpfigen Starterfeld
holte hier Impulsivescarletrose
unter Daniele Cozzo (ITA).
Mit 288 Punkten setzte er sich vor
Hot Mahogany unter Anita Omodeo
(ITA, 260 Punkte). Die Bronzemedaille
erzielte ebenfalls mit
260 Punkten nach einem Tie Zippen
Outta Town mit Jens-Erik Udsen
(DAN).
Trail: Gold für Check It Hot
Check It Hot und Carla Schmid
(GER) heißen die Europameister
im Amateur Trail. Der 14 Jahre alte
Wallach legte im Finale noch
mal so richtig eins drauf und setzte
sich gegen seine neun Konkurrenten
durch. Zweite wurde Jessica
Glitter unter Gianni Vallerga
(ITA) vor Colonel San Olena unter
Andrea Becker (GER).
Hunter under Saddle und Hunt
Seat Equitation Gold für Italien
Sieger in der Hunter under Saddle
wurde unter sechs Finalisten
Certifiable Peach unter Giulia Malcangio
(Italien) vor CPR Coolest
Dream unter Mirjam Giraudini (ITA)
und With Hightech unter Tanja Horak
(SUI).
Sieben Finalteilnehmer waren es
in Hunt Seat Equitation. Auch hier
ging die Goldmedaille nach Italien.
Sieger wurde CPR Coolest Dream
unter Mirjam Giraudini vor With
Hightech unter Tanja Horak (SUI)
und Page N Machine unter Christina
Cozzo (ITA),
Don’t Boss Me Around gewinnt
Cutting
Dont Boss Me Around und Matthias
Inndorf (GER) holten die Goldmedaille
für Deutschland im Amateur
Cutting.Der Sonitas Last Sohn,
für den es nicht die erste Goldmedaille
war und der erst im Sommer
das Challenge gewonnen hatte,
brachte es auf 289 Punkte.
Zweite wurde What A Little Miss
unter Brigitte Inndorf. Die beiden
hatten im ersten Go zweimal 72
errungen, dann aber im zweiten
Pech mit der Auswahl ihres Rindes,
so dass sie sich mit 69 und
69,5 zufrieden geben mussten.
Das Gesamtergebnis:282,5.Bronze
ging an Little Pocket Change
unter Vera Klimazewski-Blettner
mit 281 Punkten.
Working Cowhorse Champion Bad
Ole Boy
Acht Starter waren es in der Cowhorse
Amateur. In beiden Gos
dominierte Bad Ole Boy unter Peter
Meinel. Der 13 Jahre alte Wallach
von Good Ole Doc brachte es
auf einen Gesamtscore von 571
Punkten und verwies damit sogar
den mehrfachen Europameister
Col Awesome Soks unter Matthias
Gräber (540 Punkte) und See Smart
unter Ignaz Forster (514) auf die
Plätze.
Western Horsemanship geht an
CPR Poco But Buena
Zehn Teilnehmer kamen ins Finale
der Horsemanship. Die Goldmedaille
in dieser Klasse ging
schließlich an CPR Poco But Buena
und Mirjam Giraudini (ITA).Silber
errang RCD Strictly Rhythm
mit Jadasa-Maria Jablonowski
(GER), Bronze holte Certifiable
Peach unter Giulia Malcangio (ITA)
Showmanship at Halter: Gold für
die Schweiz
Public Asset und Jennifer Schleiniger
(SUI) gewannen die Showmanship
at Halter mit einer überzeugenden
Präsentation. Silber
ging an Hot Mahogany und Anita
Omodeo (ITA), Bronze an A New
Intrigo und Anna Omodeo (ITA)
Youth
Western Horsemanship und Trail:
Philipp Zielinsky und Shesa Shady
Boots
Zu den ganz erfolgreichen Jugendlichen
dieser EM gehörte Philipp
Zielinski. Mit seiner Shesa
Shady Boots gewann er sowohl
die Western Horsemanship als
auch den Trail jeweils unter 10
Teilnehmern im Finale. Silber in
der Horsemanship ging an Rope
O Lena unter Fabienne Suter (SUI)
vor Peppy Nic Tivio unter Tammy
Greaves (GBR). Im Trail holte sich
den Vize-Europameistertitel Mate
Prise Destava unter Steve Ouellet
(ITA) vor Hobbits Little Lea unter
Sabine Hell (AUT),
Showmanship-Gold für Israel
Große Freude für Israel: Laties Time
und Roni Slavin errangen die
Goldmedaille in Showmanship at
Halter 14 to 18 vor Jazz Revolution
und Annika Friesecke (SUI) sowie Rope O Lena und Fabienne
Suter (SUI).
Hunter under Saddle geht an Technology
Unter sieben Finalisten setzte sich
der With Technique Sohn Technology
unter Alexandra Jagfeld erfolgreich
in dieser Klasse durch.
Silber ging an Jazz Revolution und
Annika Friesecke (SUI) vor Glamorous
T Time unter Michaela Malvassora
(ITA).
Verena Scholl holt Gold für Österreich
in Reining
Dry Little Leo und Verena Scholl
(AUT) heißen die Europameister in
Reining Youth. Mit einem ganz feinen
Ritt mit schöner Speed Control,
schnellen Spins und weichen
Stops setzten sie sich in dem 10-
köpfigen Finalistenfeld an die Spitze.
Zweiter wurde Mate Prise Destava
unter Steve Ouellet (ITA) vor
Peppy Nic Tivio und Tammy Greaves
(GBR).
Western Pleasure Champion Sam
Leaguer
Der Trail Maturity Champion Sam
Leaguer holte sich unter seiner
Besitzerin Laura Warrlich (Mitglied
des deutschen Jugend Nationalkaders)
Gold in Western Pleasure.
Silber ging an Simply A Notion
und Philipp Zielinski vor Technology
und Alexandra Jagfeld.
Western Riding Gold für Cinderella
Slider
Sieger der Western Riding wurde
unter sechs Finalisten Cinderella
Slider unter Felix Schnabel (GER)
vor Mate Prise Destava unter Steve
Ouellet (ITA). Bronze errang der
bereits 24 Jahre alte Half Bar Jules
unter der erst elfjährigen Alessandra
Ouellet (ITA).
Die Open Klassen
Reining
Mit einer 143 wurde Roosters
Spurs unter Grischa Ludwig Europameister
in der Junior Bit Reining.
Der im Besitz von Dr. Sabine
Wagner (GER) stehende Hengst,
der bereits den ersten Vorlauf gewonnen
hatte, wusste sich im Finale
noch einmal zu steigern. Silber
ging an Smarty Pep Whiskey
unter Mike Mcentire, Bronze an
Powernics Remidy unter Morey
Fisk.
Doctor Stream und Ilan Rosenberg
holten die Goldmedaille in der
Hackamore Snaffle Bit Reining
nach Israel.214 Punkte waren das
Ergebnis eines risikoreichen Rittes
mit schönen Stopps und Spins.
Zweiter wurde Slidin On Diamonds
unter Philipp-Martin Haug vor
Smart Little Lenic unter Oliver
Stein.
Pepper Hurrican gewann unter
Morey Fisk Gold in Senior Reining
Open. Der 7-Jahre alte Wallach
von Pepper Pride aus der Dry Storm
erzielte Top Score von 215,5 Punkten
und verwies damit den auf dieser
EM schon vielfach erfolgreichen
Just Gotta Shine unter Doug
Allen (GBR) auf den zweiten Platz.
Bronze ging an Shine N Mister unter
Volker Schmitt.
Western Pleasure
Zippen Outta Town holte unter Hubertus
Jagfeld die Goldmedaille
für Dänemark in der Senior Western
Pleasure Open. Der im Besitz
von Jens-Erik Udsen stehende
Wallach von Docs Outta Town
setzte sich gegen Page N Machine
(Bes. Christina Cozzo, ITA) unter
Stefania Ugolini: Bronze ging
an den Blazing Hot-Sohn Blaze Em
On unter seiner Besitzerin Karin
Machalek (ITA).
Die letzte Prüfung der EM war die
Junior Western Pleasure, und sie
bot noch mal Pleasure Sport vom
Feinsten! Impulsivescarletrose sicherte
sich nach dem Amateur
EM-Titel nun auch die Junior Open
- diesmal mit Keith Long.Hier musste
sich diesmal sogar Imagimotion
(Bes. Sabine Gresens) unter
Hubertus Jagfeld mit Silber ‚zufrieden’
geben. Bronze ging an
Cindyfied Asset unter Karin Machalek
(ITA).
Western Riding
Der Europameister in der Junior
Western Riding Open heißt Mate
Prise Destava. Die 1999 geborene
Stute von Enterprise Destava
aus der Miss Ribbon Del Maso
wurde von Mario Dondio gezüchtet
und ist im Besitz von Steve Ouellet
(ITA).Guylaine Deschenes präsentierte
die Stute in schöner Manier
- der Score: 206 Punkte. Silber
ging mit 3,5 Punkten Abstand
an HS Smart Candyman unter Andrea
Schmid. Der fünfjährige Peps
Amber Notice-Sohn aus der Shes
My Steady ist im Besitz von Friedrich
Seifert (GER). Bronze errang
der DQHA Futurity Trail Champion
Sweet Lil Chocochip (von Leaguers
Lil Chip, Bes. Cordula Frotscher,
GER) unter Tina Ullbrich.
Nach den Erfolgen von Sweet Lil
Chocochip während der DQHA Futurity
legte der Vater Leaguers Lil
Chip auf der EM noch eins drauf:
Unter Sandra Schaub gewann der
im Besitz von Sonja Kelly stehende
Hengst die Senior Western Riding.
Die Silbermedaille errang Hes
A Docs Henry unter seiner Besitzerin
Susanne Ortelli-Jurklies
(GER). Die Bronzemedaille holte
die Undeniably Hint-Tochter Marlana
Special Glow unter Ben Fisher.
Die Stute ist im Besitz von
Sonja Horak (SUI)
Trail
Sam Leaguer gewann die Goldmedaille
in Junior Trail Open für
Deutschland. Mit 206, 5 Punkten setzte sich der Docs Leaguer Sohn
aus der Sammys Kitten unter der
Schweizerin Manuela Witt gegen
seine Konkurrenz durch.Der DQHA
Trail Maturity Champion 2004 Sam
Leaguer ist im Besitz von Laura
Warrlich, die Mitglied des DQHA
Jugendkaders ist und mit ihm hier
u.a. Europameister in Western
Pleasure Youth wurde. Silber ging
an die Siegerin des ersten Vorlaufs
Mate Prise Destava unter Guylaine
Deschenes.Bronze errang Madonna
Olena, eine Freckles Chic
Olena-Tochter im Besitz von Sabine
Achtig (AUT) unter Sabine Hell.
European Champion Senior Trail
Horse wurde Icy Socks unter Paola
Donarini (ITA). Die im Besitz
von Claudia De Simone stehende
Tochter von ARC Blueyed Redskin
setzte sich gegen ein 10-köpfiges
Finalistenfeld durch.Zweiter wurde
Circles Poco (Bes.Susanne Sauer,
GER) unter Anna Limmer. Platz
3 ging an die Schweiz: an den bereits
15-jährigen Say It For Victory
unter Karin Huber.
Hunter under Saddle
Technology heißt der überlegene
Europameister in der Junior Hunter
under Saddle. Der With Technique-
Sohn siegte unter Alexandra
Jagfeld im Finale mit 330 Punkten
vor Barpassers Hot Jazz unter
Sylvia Jäckle. Bronze ging an
CPR Coolest Dream unter Janie
Schnuck. Technology, der am ersten
Wochenende bereits DQHA
Futurity Champion in dieser Klasse
wurde, errang damit seine 2.
Goldmedaille auf dieser EM.
Die Senior Klasse ging an Jazz Revolution
(Bes. Annika Friesecke,
SUI) unter Manuela Witt. Silber errang
Page N Machine unter Christina
Cozzo (ITA), Bronze Certifiable
Peach unter Salvatore Malcangio
(ITA).
Cutting All Ages
Eine Reihe von Nachnennungen
gab es im Cutting,so dass schließlich
15 Teilnehmer am Start waren.
Hier gelangen Lena By Choice
und Ute Holm (GER) der ‚große
Wurf’. Die beiden gewannen drei
von vier Shows, zwei davon mit
74er Scores, und brachten es damit
auf 291 Punkte insgesamt,
was Gold bedeutete. Silber ging
an den Amateur Europameister
Dont Boss Me Around unter Matthias
Inndorf (285 Punkte), Bronze
an Smart Einie unter Malte Döring.
Working Cowhorse
Diese EM war wirklich die große
Stunde für Grischa Ludwig. Nach
seinem EM-Titel in der Junior Reining
holte er auch noch den Sieg
in der Junior Working Cowhorse
mit FF Play My CD. Der ERCHA Futurity
Champion, der ein Sohn von
CD Olena ist und im Besitz von Diane
Borrack steht, zeigte wunderschöne
dry work und hervorragende
Arbeit am Rind.Damit verwies
er Slidin On Diamonds und
Tamulena Pep - beide geritten von
Philipp-Martin Haug - auf die Plätze.
Die Senior Division der Working
Cowhorse ging an BB Little Smoker
(Bes. Eva Hartmann, GER) unter
Roy Marchinton. Zweiter wurde
Amateur Europameister Bad
Ole Boy unter Peter Meinel vor
Swappin Ends Meet unter Grischa
Ludwig.
EM 2005 wieder von DQHA durchgeführt.
Die Deutsche Quarter Horse Association
wird, wie schon im vergangenen
Jahr beschlossen,auch
2005 die European Championship
in Kreuth durchführen. Laut Beschluss
der FEQHA wird am bisherigen
Konzept der zeitlichen Aufteilung
von Open,Amateur und Jugendklassen
festgehalten. Die
DQHA Futurity/Maturity soll erneut
im Rahmen der EM stattfinden.
Dafür stimmten auch die Quarter
Horse Verbände Europas im alljährlichen
FEQHA Meeting am vorletzten
Tag der EM. Als Termin sicherte
sich die DQHA in Kreuth bereits
den Zeitraum vom 12. bis 28.
August, wobei noch Verhandlungen
bezüglich der ersten Septemberwoche
laufen. Wer das
Showmanagement nach Rücktritt
von Jürgen von Bistram übernehmen
wird, steht noch nicht fest.
„Wir werden alles tun, um einen
optimalen Ablauf für die Teilnehmer
zu gewährleisten," so DQHA
Präsident Bernhard Hünnekens.
Man ist bemüht Sponsoren zu gewinnen,
um die EM-Klassen durch
entsprechende Preisgelder noch
attraktiver zu machen. Die Vorbereitungen
laufen bereits im Oktober
an. Keinen Augenblick zu früh,
denn die ersten Meldungen für das
Jahr 2005 lagen laut Auskunft des
bisherigen Showmanagers Jürgen
von Bistram bereits zwei Tage
vor Ende der EM 2004 vor. |
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