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| Pferdegesundheit
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Unterstützung und Erleichterung des Fellwechsels
durch die richtige Fütterung Der Organismus unserer Pferde
läuft zur Zeit des Fellwechsels
im Frühjahr und Herbst auf
Hochtouren. Wenn im Frühjahr
der dicke Winterpelz abgestoßen
und das bedeutend feinere und
kürzere Sommerfell zutage tritt,
kostet das enorm viel Energie
und der Stoffwechsel wird stark
beeinträchtigt.
Auch das Immunsystem leistet
Schwerstarbeit im Fellwechsel,
so dass während dieser
kräftezehrenden Zeit Viren,
Bakterien und Pilze schlechter
abgewehrt werden können,
da die Abwehr durch Aktivierung
von Reserven ohnehin geschwächt
ist.
Gesunde Pferde haben jedoch
keinerlei Probleme ihr Winterfell
abzustoßen und sind in ihrem
Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt.
Anders sieht es manchmal
bei alten Pferden oder bei
Pferden, welche starke Stoffwechselprobleme
haben und bei
erkrankten, ohnehin geschwächten
Pferden, aus. Sie tun
sich oft schwer, den dicken Pelz
abzustoßen und der Pferdehalter
tut gut daran, seinem Pferd
möglichst weitreichende Unterstützung
zu bieten.
Aber auch allen anderen Pferden
kann durch gezielte problemorientierte
Fütterung Hilfe
zuteil werden und der Fellwechsel
geht so zügiger und unproblematischer
vonstatten:
Allgemein positiv auf Haut und
Fell wirken Öle, möglichst kaltgepresst
und mit mehrfach ungesättigten
Fettsäuren. Besonders
gezielt und wirkungsvoll
auf Haut und Fell wirkt Nachtkerzenöl
und Schwarzkümmelöl
(wir empfehlen für einen
zügigen Fellwechsel eine
Mischung beider Öle und bieten
eine Mischung beider Öle
in 500 ml sowie 1000 ml
Packung an).
Positive Wirkungen auf Wohlbefinden,
Immunsystem, Abwehr
und Stoffwechsel erzielen
wir – besonders mit dem wertvollen
Schwarzkümmelöl – ganz
nebenbei. Bei schwerfuttrigen
und älteren Pferden ist es von
Vorteil, ganzjährig Öle einzusetzen:
Öle enthalten kein Protein
und bringen die notwendigen
Kalorien optimal verwertbar
in den Pferdeorganismus, ohne
schädliche Nebenwirkungen
zu erzielen, wie beispielsweise
bei Proteinüberschuss. Besonders wichtig in Zeiten
erhöhter Belastung, wie sie im
Fellwechsel entsteht, ist eine
ausreichende - nicht übermäßige
- Versorgung mit Mineralien,
Spurenelementen
und Vitaminen. Bei synthetischen
Mineralstoffmischungen
besteht die Gefahr von Überversorgung
und Fehlversorgungen
einzelner Mineralstoffe
und somit von Imbalancen
der benötigten Mineralien untereinander.
Die Entgiftungsorgane
werden überlastet und
unbenötigte Mineralien müssen
wieder ausgeschieden werden.
Oftmals entsteht hierdurch
eine Überlastung der Leber
und erhöhte Leberwerte
sind die Folge.
Auch bei der Unterstützung eines
problemlosen Fellwechsels
sind zwingend Prioritäten
bei der Naturbelassenheit der
Futtermittel zu setzen, damit
die Entgiftungsorgane nicht
durch den Abbau nicht
benötigter Mineralstoffe, wie
dies bei synthetischen Vitamin-/
Mineralstoffergänzungsfuttermitteln
der Fall sein kann,
belastet bzw. überlastet werden.
Synthetisch zugesetzte Vitamine
werden im Darm
zwangsabsorbiert. Dies kann
eine erhebliche Gefahr für die
Gesundheit bedeuten, da es
zum einen zur Hypervitaminose
(Vitaminüberschuss/Vergiftung),
zum anderen zur sekundären
Hypovitaminose (Vitaminmangel)
kommen kann.
Die Symptome sind meist unspezifisch,
oft wird die Ursache
nicht erkannt. Nicht optimale
Versorgung führt zu zahlreichen
gesundheitlichen Problemen,
welche sich in Stoffwechselproblemen,
Allergien,
Lahmheiten bzw. Knochenschädigungen
äußern können
und selbstverständlich auch zu
Problemen im Fellwechsel
führen. Oft wird dann der Fehler
gemacht, weitere synthetische
Ergänzungsfuttermittel
mit dem Ziel zu füttern, Mangelerscheinungen
auszugleichen,
was dann eher schadet,
als nutzt, zum einen, da diese
nicht richtig verwertet werden,
zum anderen, da oft schon
eine unerkannte Überversorgung
besteht und die Symptomatik
sich manifestiert.
Weiterhin problematisch ist,
dass synthetische Vitamine,
Mineralien und Spurenelemente
nicht optimal verwertbar
sind. Bei Menschen ist dies
hinlänglich bekannt, doch bei
Pferden weitgehend unerforscht.
Da Pferde aber Pflanzenfresser
sind, liegt es auf der
Hand, dass sie synthetische
Stoffe bedeutend schlechter
verstoffwechseln wie wir Menschen.
Ein weiteres Problem der Mineralien-,
Spurenelement- und
Vitaminversorgung unserer
Pferde ist, dass die Bedarfswerte
überwiegend kaum erforscht
sind und die den Mischungen
zugrunde liegenden
Werte somit nur geschätzt.
Inzwischen gehen die Meinungen
dahin, dass die Bedarfswerte
viel zu hoch angesetzt
wurden, was die Vergangenheit
zeigte, Futterfirmen
gehen mittlerweile dazu
über, die Zusatzstoffe zu reduzieren
oder im günstigsten
Fall ganz auf diese zu verzichten
(Bezugsquellen von
Kraftfuttermischungen dieser
Art nenne ich Ihnen gerne).
- Näheres zu diesem Thema
auch bei www.pferdeglueck.
de -
Eine optimale und naturgemäße
Versorgung mit Mineralien,
Vitaminen und Spurenelementen
erzielen wir bei
unseren Pferden mit speziellen
Kräutermischungen. Kräuter
und Pflanzen enthalten zusätzlich
noch die sekundären
Pflanzenstoffe, welche zwar
bisher weitgehend unerforscht,
deren positive Wirkungen jedoch
unbestritten sind.
Gerade im Hinblick auf die erhöhte
Leistung des Stoffwechsels
können wir den Organismus
unserer Pferde mit speziellen
Stoffwechsel unterstützenden
Kräutern positiv beeinflussen.
Auch eine Entgiftung, Ausscheidungsförderung
und Blutreinigung
zum Frühjahr macht
unser Pferd leistungsfähiger
und fit und lässt das Winterfell
schnell und problemlos
verschwinden. Geeignet für eine spezielle Kräuterkur
sowie auch zur ganzjährigen
Versorgung mit den so wichtigen
essentiellen Mineralien
sind beispielsweise:
● Brennessel,
● Löwenzahn,
● Goldrute,
● Birkenblätter,
● Hagebutte und
● Mariendistel.
So wirken Brennessel, Löwenzahn,
Goldrute und Birkenblätter
entschlackend, blutreinigend,
Stoffwechsel unterstützend
und fördernd sowie
entgiftend, Hagebutte versorgt
unsere Pferde mit besonders
viel des wichtigen Vitamin C
und stärkt so Abwehr/Immunsystem
und die Mariendistel
wirkt Leber schützend und ist
ein wahres Lebertherapeutikum.
Eine speziell auf Fell- und
Hautprobleme abgestimmte
und inzwischen erprobte und
für gut befundene Mischung in
DAB-Qualität erhalten Sie bei
uns (Allergosan-Kräutermischung)!
Mit der oben genannten Kräuterkur
unterstützen wir einen
zügigen Fellwechsel, ein gutes
Allgemeinbefinden, eine
starke Abwehr und einen bestens
funktionierenden Stoffwechsel.
Der „Alte Stallmeister" empfiehlt
bzw. empfahl einen halben
Liter Hirseflocken pro Tag
und einen Schuss Leinöl in jede
Mahlzeit für einen schnellen
Haarwechsel und ein schönes
Fell, obendrein noch für
gutes Hufwachstum, ein schönes
Haarkleid und für die Verdauung!
Ich habe dieses Rezept bisher
nicht ausprobiert, daher: ohne
Gewähr..
Auch Hefe wirkt positiv auf
Haut und Fell. Hier bestehen
– wie natürlich überall – allerdings
große Qualitätsunterschiede
und das günstigste Produkt
ist nicht unbedingt das Effektivste,
das teuerste aber
auch nicht zwingend das Beste.
Wir machten mit flüssiger
PK-Hefe gute Erfahrungen (Bezugsquelle
nenne ich Ihnen
gerne)!
Falls eine Unterstützung des
Fellwechsels allein durch die
richtige Fütterung keine Erfolgsaussicht
bietet – dies ist
manchmal bei stoffwechselerkrankten
Pferden der Fall – ist
eine homöopathische oder
auch isopathische ergänzende
Therapie erfolgversprechend.
Zu einer individuell auf
das betroffene Pferd abgestellten
Fütterung erfolgt dann
ergänzend eine naturheilkundliche
Therapie, beispielsweise
durch die Biofeld-
Haaranalyse.
Die Fütterung im allgemeinen
sollte während des Fellwechsels
im Regelfall so wie praktiziert
beibehalten werden mit
Ausnahme schwerfuttriger
Pferde, ob alt oder jung, diese
haben zu Zeiten erhöhter
Belastung einen höheren Futterbedarf
und die Futtermenge
sollte während des Fellwechsels
erhöht werden. Da
jedoch meist der Fellwechsel
zu Beginn der Weidezeit fällt,
ist der erhöhte Bedarf durch
die Weide gedeckt. Falls dies
nicht der Fall sein sollte, sollte
die Getreide- wie auch
Rauhfutterration in Zeiten des
Fellwechsels angepasst werden!
Zum guten Schluss noch eine
kleine Bitte:
Bei Fragen bitte nach 18.00
Uhr anrufen, da der Erfahrung
nach ein reichlicher Informationsbedarf
besteht und meist
während des Praxisalltags die
Zeit fehlt, um alle Fragen ausführlich
zu beantworten:
Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde,
Diplom THP C.
Nehls,
Tel.: 05648/963335,
Fax: 05648/963334,
www.tierheilkundezentrum.de,
E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de |
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