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Textversion:
Pendelsystem Mittlerweile wird vermehrt das Pendelsystem
in den Reithallen angetroffen.
Von Giebel zu Giebel wird
eine Profilschiene unter dem First
bzw. der Hallenmitte montiert. Auf
diesem Profil läuft ein Träger mit
Sprühkreuz oder Düsenbalken. Die
daran befestigten Düsen erzeugen
einen Nebeleffekt und gewährleisten,
dass der Reitbelag gleichmäßig
befeuchtet wird.
Der Sprühwagen wird mit einem
Elektro-Getriebemotor vor- und
zurückgefahren. Nach der Beregnung
schaltet sich die Anlage automatisch
ab. Bei einer täglichen
Beregnung eines klassischen Reitplatzes
kann als Erfahrungswert im
Sommer von einer Niederschlagsmenge
zwischen 800 l bis 1.200 l
ausgegangen werden.
Der Betriebs- bzw. Fließdruck sollte
mind. 3,5 bar bis 4,5 bar, max.
10 bar am Übergabepunkt betragen.
Der Wasserverbrauch beträgt
je nach Druck zwischen 40 und 80
Liter in der Minute bei einer Standardhalle.
Der Wasseranschluss sollte mind.
1 Zoll, max. 1,5 Zoll betragen und
mittig der langen oder der kurzen
Seite, je nach Schlauchaufhängungsausführung,
über der Bande
angebracht werden. Am Übergabepunkt
muss ein Absperrschieber
mit einer Entleerungsmöglichkeit
vorhanden sein, um in Frostperioden
eine Entleerung der Zuleitungen
vornehmen zu können. Um eine
restlose Entleerung der Anlage
zu bekommen, wird über ein von
der Elektronik gesteuertem Ventil
am Düsenkreuz geöffnet und in Verbindung
mit einer Hin- und Rückfahrt
des Beregnungswagen dann
entleert. Als eine einfache und preiswerte
Lösung finden wir in den Hallen die
fest eingebauten Strangberegnungssystemen
(Düsenrohrsystem).
Das sind an der Decke installierte
längsverlaufende Hart-
PVC-Rohre, die mit Sprühnebeldüsen
versehen sind.
Die Nebeldüsen haben die Möglichkeit
der feineren Verteilung des
Niederschlages für die Befeuchtung
der Tretschicht, den
Nebeneffekt der erfrischenden
Kühlung im Sommer und der Bindung
der Abgase z. B. durch das
Planiergerät.
Bei einer Hallenbreite von 20 m
werden je nach Hersteller drei oder
fünf Reihen PVC-Rohre über nicht
r o s t e n d e
Ketten bzw.
Spanndrähte
(Nirosta)
an den Hallenbindern
angehängt.
Die einzelnen
Düsenrohrstränge
w e r d e n
über separate Zuleitungen mit Wasser
versorgt. Der Betriebs- bzw.
Fließdruck sollte zwischen mind.
3,5 bis 5,0 bar, max. 10 bar betragen.
Der Wasserverbrauch beträgt je
nach Druck pro Düsenstrang zwischen
55 und 110 Liter in der Minute.
Außerdem müssen automatische
Entleerungsventile
besonders für
den Winterbetrieb
(wegen
Frostgefahr)
eingeplant
werden.
Der Wassera
n s c h l u s s
sollte 1 Zoll,
max. 1,5 Zoll betragen und bei einer
Hallenlänge von über 40 m sollte
er mittig an der langen Seite über
der Bande angebracht werden. Von
dort wird das Wasser in den jeweiligen
Düsensträngen eingebracht.
Der erzeugte Sprühnebel
ermöglicht dann eine gleichmäßige
Befeuchtung des Reitbelages in
der Reithalle.
Es besteht keine Frostgefahr, weil
Sie nach jedem Beregnungsvorgang
über die Entleerungsventile
von selbst leer laufen. Die nach
oben führenden Zuleitungen
müssen am Wasserverteiler über
einen Absperrhahn manuell entleert
werden.
Die Steuerung der einzelnen Beregnungsstränge
kann manuell
nacheinander über Hart-PVCKugelventile
oder über eine elektronische
Steuerung in Verbindung
mit Magnetventilen geregelt werden.
Der Start wird über eine
integrierte Zeitschaltuhr oder manuell
erfolgen. Die Beregnungsdauer
kann individuell eingestellt
werden.
Reithallenberegnungen
K.-H. Güdelhöfer
Heinenbusch 15
40764 Langenfeld
Tel.: 02173/2036606
Fax: 02173/2036607
Mobil: 0162/9572899)
02173 / 2036607
www.khg-beregnung.de
E-Mail.: info@khg-beregnung.de |
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