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| Aus den Verbänden
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Youth Camp 2005 der Missouri Foxtrotter Schon seit Jahrhunderten sind
Pferde dem Menschen verbunden.
Früher waren Pferde
ein wichtiger Besitz für die
Menschen und eine große Hilfe
im täglichen Leben und, bevor
das Auto seinen Dienst antrat,
das einzige Fortbewegungsmittel.
Heute im modernen
Zeitalter ist die Faszination
der Menschen zum
Pferde erhalten geblieben. Die
Sehnsucht der Menschen in einer
hoch technisierten Welt
zum Kontakt zur Natur hat dazu
geführt, dass gerade das
Pferd eine immer größere Bedeutung
in der Freizeitgestaltung
gewinnt. Besonders junge
Mädchen fühlen sich zu Pferden
hingezogen, und so ist es
kein Wunder, dass ausschließlich
nur Mädchen zum Youth
Camp der EMFTHA e.V. in der
Zeit vom 25.03. bis 02.04.2005
nach Arizona zur Miller-Ranch
anreisten. Es ist das zweite Seminar
dieser Art auf der Miller-
Ranch in Arizona.
Die European Missouri Fox
Trotting Horse Association
e.V. hat dem Thema Jugendförderung
schon seit Jahren einen
sehr großen Stellenwert
beigemessen und deshalb ist
es nicht verwunderlich, dass
zu den festen Budgets die spezielle
Jugendförderung zählt.
Von einem unbedeutenden
Prozentsatz in der Vergangenheit
hat die EMFTHA heute
20% Mitglieder, die unter
18 Jahre sind.
Was ist die Sprache der Pferde,
wie kann man bequem
und gefahrlos auch als Jugendlicher
einen Foxtrotter
trainieren? Junge Menschen
und junge Pferde, die Körpersprache
ist die einzige Verständigung, in der sich die beiden
verständigen können. Natural
Horsemanship, von Tom
Dorance aus Kalifornien entwickelt
und von vielen Jüngern
um die Welt getragen. So
begannen auch die jugendlichen
Teilnehmer, sich mit dieser
Methode auseinander zu
setzen und schon bald hatten
sie ihr Erfolgserlebnis. Es war
auch hin und wieder mal ein
kleiner Hopser mit dabei, aber
alle kamen am Ende gut mit
ihren neuen Freunden zurecht.
Es war eine Freude, wie die
jungen Mädchen nach nur ein,
zwei oder auch drei Tagen ohne
Kopfstück, nur mit einem
kleinen Stock bewaffnet, ihre
neuen Freunde durch die
Arena ritten. Einige ritten
schon frei im Galopp, Zirkel
oder auch Achten im Freestyle
durch die Arena. Die Pferde
folgten den Mädchen ohne
Führstrick, einige auch schon
im Galopp. Ein Stopp, rückwärts,
aber die Pferde blieben
an der Schulter ihrer neuen
Freunde stehen. Einsatzfreude,
Disziplin und große Begeisterung
bei der Arbeit mit
den Pferden lies die Zeit schnell
vergehen. Frühstück am Morgen
von 8.00 bis 9.00 Uhr und
dann begann das Training oder
besser die Zwiegespräche in
der Körpersprache mit den
Pferden. Bis in die späten
Abendstunden brannte das
Licht im Round Pen und in der
Arena. Jeden Tag bis 22.00 Uhr
und an einigen Tagen gingen
die letzten erst um Mitternacht
in ihre Zelte.
Was ist schon der Wilde Westen
ohne Kühe. So war auch
für einen Spaß an einem Nachmittag
gesorgt. Ranchcutting,
ein Teil der neuen Disziplinen
bei den Foxtrottern. Bis auf
drei Ausnahmen bekamen alle
ihre Kuh unter der im Wettbewerb
vorgesehenen Zeit von
2 Minuten in den Pen.
Was wäre Arizona ohne einen
Trailritt? Wo können die Missouri
Foxtrotter besser zeigen,
dass sie doch eine ganz besondere
Pferderasse sind? Der
erste Trail nach Seven Springs
war noch zum Eingewöhnen,
aber der Ritt in den Secret
Canyon bei Sedona zählt schon
zu den besonderen Aufgaben
für Pferd und Reiter. Durch
die großen Wassermassen in
diesem Winter war von dem
eigentlichen Trail nicht mehr
viel zu sehen. Grosse Verwüstungen
durch strömendes
Wasser, Geröll und umgestürzte
Bäume versperrten den
Weg. Im Walk und Foxtrot
ging es über Stock und Stein,
besonders aber hatte die junge
Reitergruppe ihren Spaß,
wenn es im Galopp über die
Steppe ging. Jeder hatte sein
Pferd gut im Griff. Am letzten
Tag gab es dann noch einen
Check Out mit den Pferden.
Jeder zeigte ganz stolz, was er
mit seinem Pferd erreicht hatte.
Alle Pferde wurden im
Freestyle, einige auch ohne Sattel
von den jungen Mädchen
vorgeführt. So gab es am
Schluss auch eine Bewertung
der einzelnen Leistungen.
Zurück nach Europa ging es
dann aber noch weicher durch
die Lüfte mit der British Airways
und dem Kranich der
Lufthansa. Wo die Reise in
2006 hingeht steht noch nicht
fest, aber in 2007 ist wieder
ein Youth Camp auf der Miller-
Ranch geplant.
EMFTHA e.V.
www.emftha.com
0700 – 363 842 38
(0700 – EMFTHA EV) |
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