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Gespannstabilisierung: Mehr Sicherheit mit Anhänger Untersuchungen haben gezeigt, dass sich
ESP, vergleichbar mit der Einführung der Anschnallpflicht,
zum Lebensretter im Straßenverkehr
entwickelt hat. Immerhin verringert ESP das
Schleuderrisiko um 85 Prozent. Um diese Sicherheit
auch bei Fahrten mit Anhängern zu haben,
kommt im VW Multivan und im Caravelle
eine erweiterte ESP-Generation zum Einsatz.
In den vergangenen Jahren hat das elektronische
Stabilitätsprogramm (ESP) die aktive Sicherheit
im Automobil revolutioniert. Dabei ist die technische
Evolution des ESP noch längst nicht abgeschlossen
– wie die so genannte Gespannstabilisierung
zeigt.
Obwohl der Multivan mit seinem ausgewogenen
Fahrwerk und dem optional erhältlichen Allradantrieb
einen sicheren, leicht kontrollierbaren
Anhängerbetrieb ermöglicht, können Gespanne
durch unsachgemäße Beladung, Spurrinnen, Seitenwind
oder ein Ausweichmanöver ins Schlingern
geraten. In diesen Situationen sind selbst
geübte Fahrer mit dem "Abfangen" des Gespanns
oft überfordert. Die Gespannstabilisierung erkennt
schlingernde Anhänger durch die charakteristischen
Schwingungen bereits im Ansatz.
Fehleingriffe sind durch eine Plausibilisierung aller
ESP-Signale ausgeschlossen. Im Ernstfall wird
das Gespann dann durch Abbremsen des Zugfahrzeugs
über alle Räder und eine Reduzierung
des Motormoments verzögert, bis das Schlingern
abgebaut ist. Dabei werden die Bremslichter automatisch
und ohne Betätigen des Bremspedals
eingeschaltet. |
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