 |
| Kurse, Lehrgänge & Seminare
|
 |
Vollständigen Artikel mit Bildern als PDF herunterladen: Kurse, Lehrgänge & Seminare |
 |
 |
Textversion:
Pferde professionell fotografieren Wer möchte das nicht können? Doch vor
den Preis haben die Götter wie überall
auch hier den Schweiß gesetzt.
Zunächst muss man sich klar sein, warum
man Pferde fotografiert. Aus reiner
Freude an Schönheit und Eleganz? Zur
Dokumentation? Oder aus wirtschaftlichen
Gründen, z.B. für Deck- oder Verkaufsanzeigen?
Fotos können ganz unterschiedliche Botschaften
übermitteln, die man gezielt mit
der Kamera umsetzen kann. Die Strategie
lautet daher: Ziel definieren – mit
Gefühl und Technik arbeiten – Ziel erreichen.
Wie das geht? Indem man sich
zunächst mit den technischen Details
vertraut macht.
Es gibt digitale und analoge
Kameras, solche für 150 oder
für 4000 . Alle haben ihre Vorund
Nachteile für den jeweiligen
Verwendungszweck,
über die man sich vor dem
Kauf gut informieren sollte.
Das Gleiche gilt für Objektive
und Blitzgeräte. Hat
man sich für eine Kamera
entschieden, muss man nur
noch lernen, wie man sie
richtig einstellt, um optimale
Ergebnisse zu erzielen.
Oft ist die automatische
Einstellung hilfreich. Aber
es gibt bestimmte Situationen,
in denen man auf
manuelle Einstellungen
nicht verzichten sollte.
Pralles Sonnenlicht ist für
die Pferdefotografie
nicht etwa eitel Sonnenschein.
Blauer Himmel
und pralles Sonnenlicht
sind nicht unbedingt die
idealen Voraussetzungen
für ein schönes Foto.
Denn Sonne kann im
Hinblick auf Kontrast,
Über- und Unterbelichtung
auch negative
Auswirkungen haben.
Dagegen lassen
sich auch bei wolkenverhangenem
Himmel oder sogar bei Regen
und Schnee wunderschöne Pferdefotos
gewinnen.
Top Locations und attraktive Models,
die professionell mitarbeiten sind ideale
Voraussetzungen für ein gelungenes
Bild, aber die Wirklichkeit sieht meistens
anders aus. Jedoch gibt es auch im heimischen
Reitstall, auf dem Bauernhof
oder auf dem Turnierplatz geeignete
Fleckchen, um ein schönes Bild zu
schießen. Nicht zuletzt kommt es natürlich
darauf an, Motiv und Hintergrund
mittels Bildgestaltung ins rechte Licht
zu rücken. Jedes Pferd kann ein Star sein.
Alle visuellen Eindrücke haben einen
psychologischen Effekt, den man sich
bewusst machen sollte.
Besondere Effekte lassen sich erzielen
durch Gegenlichtaufnahmen, Aufhellblitzen,
Nachtaufnahmen; aber auch
‚Monsterperspektiven’, Bewegungen
einfangen mit Mitziehtechnik, Verwischtechnik
oder Verschwimmen des
Hintergrunds.
Jeder von uns kennt häufige Fehler, die
man gerade bei der Pferdefotografie vermeiden
sollte: zu nah oder zu weit weg,
im falschen Moment abgedrückt, ungünstige
Perspektive. Fehlerquellen lassen
sich mit ein bisschen Sachkenntnis jedoch
einfach beseitigen.
Ein Workshop zum Thema Pferdefotografie
mit ausführlicher Erläuterung der
o.g. Themen, eigenen Fotoversuchen und
deren Auswertung, findet am 12.6.2005
im Gestüt und Westerstall Leckebusch
in Nümbrecht statt. Referenten sind die
bekannte Pferdejournalistin und Fotografin
Gabriele Metz und der Kameramann
und Fotograf Marc Alexander
Heppner. |
 |
 |
Nächste Artikel dieser Ausgabe: Marktplatz, Marktplatz, Marktplatz, Marktplatz |
 |
| zurück |
 |
|
|