 |
| Turniersport
|
 |
Vollständigen Artikel mit Bildern als PDF herunterladen: Turniersport |
 |
 |
Textversion:
Doppelerfolg in Bad Salzuflen - Martin Schaudt war nicht zu schlagen Großartigen Dressursport bot
das elfte Dressur Special-Turnier
in Bad Salzuflen – auch wenn das
Wetter am zweiten Maiwochenende
nicht mitspielte. Im mit
20.000 Euro dotierten Grand Prix
Special gewann Martin Schaudt
(Albstadt) auf Weltall mit sensationellen
79,28 Prozent. Die
Rangierung in den beiden großen
Prüfungen des absolut gut besetzten
Dressurturniers war am
Samstag und Sonntag gleich:
Hinter dem kaum zu schlagenden
Martin Schaudt freute sich
Hubertus Schmidt auf Wansuela
suerte über Platz zwei vor
Klaus Husenbeth mit Piccolino.
Regenschlacht Grand Prix
Schon am Samstag erwies sich
der Grand Prix als wahre Regenschlacht,
doch Reiter und
Pferde hielten tapfer durch: Am
Ende gewann Martin Schaudt
auf Weltall mit 1808 Punkten
(75,33 Prozent) den Grand Prix.
Der 46-jährige Mannschaftsolympiasieger
hatte sich pitschnass
durch die 36 Lektionen
des Grand Prix gekämpft und
stand am Schluss deutlich vor
Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln),
der mit Wansuela suerte
auf 1789 Punkte (74,54 %) kam
und damit Rang zwei belegte.
Insgesamt lagen die Favoriten
vorn beim mit 8000 Euro dotierten
Preis der Sparkasse Lemgo.
Dritter wurde A-Kaderreiter
Klaus Husenbeth (Sottrum) mit
Piccolino, der sich über 1748
Punkte (72,83 %) freute. Trotz
des Regens strahlte auch Ann Kathrin
Linsenhoff (Kronberg) nach
ihrem Ritt mit Wahajama. Für
die sympathische UNICEF-Botschafterin
gab es Rang vier (71,88
%) vor Ellen Schulten-Baumer
(Rheinberg) auf Donatha (71,13
%).
Zusätzliche Spannung brachte
ein weiterer "Wettbewerb" innerhalb
des Grand Prix. Für jeden
Punkt, den ein Reiter-Pferde-
Paar über der Zahl von 1600
bekam, zahlte die Sparkasse
Lemgo jeweils einen Euro für den
guten Zweck. Zum Schluss kamen
so 1026 Euro zusammen, die
Sparkassendirektor Stefan Beumer
spontan verdoppelte. Nun
darf sich der Bad Salzufler "Verein
für Schule" über den Betrag
von 2052 Euro freuen.
Zwei Siege für Monica
Theodorescu
Trotz Regen und Kälte hatte Monica
Theodorescu beim Dressur
Special Turnier gut lachen: Sie
gewann mit ihrem erst siebenjährigen
Nachwuchspferd Whisper sowohl den St. Georg als auch
die Intermediaire I und verdiente
sich mit dieser Leistung auch
noch "Die goldene Welle", den
Sonderehrenpreis für den besten
Teilnehmer der kleinen Tour.
Zweitbester Reiter der kleinen
Tour war Matthias Rath (Kronberg)
mit Cantelli, 20-jähriger
Sohn von Dressurausbilder
Klaus Martin Rath. Die erste Qualifikation
des Jahres für den Piaff
Förderpreis entschied Anna-Katharina
Lüttgen auf "Duvalier"
für sich. Die 20-jährige Abiturientin
aus Kerpen reitet ihren 13-
jährigen Davignon-Sohn Duvalier
erst seit einem halben Jahr.
Zweimal war Anna-Katharina
bereits Rheinische Meisterin, ihr
Pferd glänzte 1997 als
Bundeschampion.
Deutsches Ponyderby
Das Deutsche Pony-Derby Dressur
entschied die 14-jährige Krefelderin
Annabel Frenzen mit
ihrem Pony Flamenco Star für
sich. Platz zwei ging an Karina
Isselhorst mit Virgil (Nottuln)
vor Sanneke Rothenberger (Bad
Homburg), die mit ihrem Palominohengst
Domino Dancing
außerdem das beste Pony des
Derbys ritt.
Alle Ergebnisse im Internet unter
www.dressur-special.de |
 |
 |
Nächste Artikel dieser Ausgabe: Turniersport, Turniersport, Turniersport, Urlaub im Sattel, Veranstaltungen |
 |
| zurück |
 |
|
|