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Neue Prüfungen am Himmelfahrtsturnier auf
Gut Grabau gut angenommen Ae. "Die Horsemanship-Wettbewerbe waren
das beste am Himmelfahrtsturnier auf
Gut Grabau" schwärmte ein Besucher, der
extra aus Hamburg gekommen war. Zum
ersten Mal waren bei diesem alljährlich an
Christi Himmelfahrt
veranstalteten Turnier
auf Gut Grabau Horsemanship-
Prüfungen
ausgeschrieben.
Die Zuschauertrauben
an der idyllisch am
Teich gelegenen Hofweide
spiegelten das
große Interesse an diesen
Wettkämpfen am
Boden und im Sattel
wider. Für manch einen
war es die erste Begegnung
mit Horsemanship
überhaupt, für
andere eine willkommene
Herausforderung,
die auf anderen
Turnieren nicht angeboten
wird. Es geht dabei um feinste Abstimmung
zwischen Reiter und Pferd mittels
Körpersprache am Boden und im Sattel.
Erläutert und kommentiert wurden die
Aufgaben von dem ehemaligen Parelli Instructor
Birger Gieseke, der europaweit Kurse
gibt und seine Seminare für Horsemanship
jetzt regelmäßig auf Gut Grabau veranstaltet.
Wer es schaffte, sein Pferd aus drei
Metern Entfernung rückwärts durch zwei
Tonnen zu schicken, sammelte Punkte und
wer sein Pferd mit nur einem Zügel über ein
Cavaletti dirigierte, gehörte zu den Gewinnern.
Die Horsemanship-Prüfung am Boden
gewann Iske Eckermann vom RFV Lauenburg
auf "Moonfire", im Sattel gewann Katja
Ahorn aus Neumünster mit dem Tinker
"Ole".
Ein anderer Profi auf seinem Gebiet, nämlich
Johannes Beck-Broichsitter von der Reitschule
Johannenhof aus Heist hatte zum ersten
Mal eine Geländestrecke im Park ausgesteckt.
"Im nächsten Jahr werden wir zwei
Felder in zwei Schwierigkeitsgraden starten
lassen", kündigte Veranstalterin Bettina v.
Kameke vom Reitsportbetrieb Gut Grabau
an, denn das Teilnehmerfeld war in allen
Prüfungen auf 20 begrenzt und diese Prüfung
war sofort ausgebucht.
Gewonnen wurde der Gelände-Reiterwettbewerb
von Karina Kabke vom Reiterverein
Kuddewörde auf der 15-jährigen Araber-
Stute "Zielona". Sie gewann auch gleichzeitig
den Sonderpreis für das beste Arabische
Pferd dieser Prüfung. Auch das ein Novum,
um Reiter Arabischer Pferde zu motivieren,
denn zusammen mit dem Zuchtbezirk
Nord des Verbandes der Züchter des
Arabischen Pferdes (VZAP) und einzelnen
Züchterfamilien gab es erstmalig für das beste
Arabische Pferd einer jeden Prüfung einen
Geldpreis zu gewinnen. Statistisch gesehen
gehörten die Araber, nach Haflingern
und Ponyrassen, immerhin gleichauf mit den
Holsteinern, zur am drittstärksten vertretenen
Rassegruppe.
Die geführte Geschicklichkeit wurde abermals
von der 9- jährigen Lea Schwarz aus
Elmenhorst auf Gina gewonnen. Der Spaß-
Parcour für Jedermann bei der
Horse-Agility löste beim zahlreich
erschienenen Publikum
genauso viel Begeisterung aus
wie die Vielseitigkeit für Junioren
und Senioren. Die Horse-
Agility gewann Svantje Suel
aus Rendsburg mit ihrem
Haflinger "Matze". Der Sieg
bei den Junioren der Vielseitigkeit
ging an Gotja Schaffrat
vom RV Kuddewörde mit
"Daim de Luxe" und bei den
Senioren an Berit Holtermann
mit "Sunny". Das gute Wetter
tat sein übriges, so dass die Zuschauer
nach der Musikkür auf L/M Niveau gewonnen
von Andrea Mönninghoff vom Diekhof
mit Jabe und dem Schaureiten für 2-4 Pferde
ebenfalls gewonnen vom Diekhof Paar
Andrea Mönninghoff auf Jabe und Claudia
Haase mit Danilo in hübschen Kostümen
mit einem schönen Abschlussbild nach Hause
gingen.
Fotos: Susanne Boesche |
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