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| Missouri Foxtrotter
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Textversion:
Auf dem Missouri Foxtrotter durch das Monument Valley Dies ist wirklich das Land der Navajo-
Indianer. Auf den ersten Blick
sieht das Land wie eine trockene,
staubige, öde Wüste aus. Und es
ist auch eine Wüste – aber Leben
umgibt sie von allen Seiten.
Die Navajo-Indianer leben hier
in ihrer eigenen Welt. Sie gründen
Familien und hüten Schafe.
Es gibt Wasser, Bäume und
Blumen gedeihen.
Früher war das Gebiet von den
antiken Stämmen der Anazasi
Indianer bewohnt. So findet man
heute noch überall die Spuren
der Antike. Als Kühlschränke
dieser Zeit dienten kleine, gemauerte
Vorratskammern, in
denen Vorräte vom Wetter und
vor den Tieren geschützt,
gelagert wurden.
Die Navajos kamen im 15. Jahrhundert
aus dem Norden und
nahmen das angestammte Land
der Hopis, Zunis und Pueblos in
Besitz.
Im Jahre 1938 fand Hollywood
voller Staunen heraus, dass es
tatsächlich einen richtigen Westen
gibt, samt richtigen, lebendigen
Indianern. Der Film "Stagecoach"
wurde hier gedreht. Ein
junger Schauspieler namens John
Wayne wurde hier entdeckt. Heute ist das Monument Valley
eine Attraktion für Touristen aus
aller Welt. Es ist aber die Landschaft,
die der weiße Mann nur
am Rande besuchen darf. Lothar
Rowe von der Miller-Ranch ist
es gelungen hier eine Ausnahme
zu erreichen.
Er darf aufgrund der Einladung
einer Navajo-Familie ins Valley
einreiten, und so wird das Camp
direkt im Valley aufgeschlagen.
An den ersten Tagen wird mit
den Foxtrottern im Monument
Valley geritten und in den Folgetagen
wird die Gruppe weiter
durch das Land der Navajos
geführt.
Vom Camp aus wird nach Hunts
Mesa geritten. Von dort hat man
einen wunderbaren Blick über
das gesamte Valley. Es wirkt wie
ein wunderbar gemaltes Bild. Im
Combridge wartet dann der
Trailer auf die Gruppe.
40 Meilen wurden auf den Foxtrottern
an diesem Tag zurückgelegt,
über Stock und Stein und
durch tiefen Sand. Oft hat man
die Sorge, dass die Pferde in den
hohen Wanderdünen versinken.
Bei den Touristen völlig unbekannt
sind die Copper Mountains. Dort wo sich der St.
Juan entlang schlängelt, um dem
Colorado zu helfen, den Lake
Powell wieder mit Wasser zu
füllen. Die Copper Mountains
sind das Land der "Burros" wie
die wilden Bergesel genannt
werden.
Hier trifft man immer wieder auf
diese Langohren, die offensichtlich
ganz erstaunt sind, hier auf
ihren Pfaden, Pferde zu sehen.
Die Bergziegen, wie die Reiter
ihre Missouri Foxtrotter liebevoll
nennen, haben aber auch hier keine
Probleme. Trittsicher und gewandt
nehmen sie steile Geröllwege,
und auch die schmalen
Eselspfade an den Berghängen
sind für sie kein Problem. Hin
und wieder müssen hier die Reiter
aber etwas tiefer durchatmen.
In den Copper Mountains finden
sich noch Spuren aus der
Entstehungsgeschichte unserer
Erde. Hier hat die Erde gekocht.
Keine Pflanze, kein Baum oder
Strauch, nichts wächst hier. Dort
kommt man sich vor, als ob
man auf dem Mond oder dem
Mars reitet. Jeder Tag dieser
Reise ist ein beeindruckendes
Erlebnis für sich. Der schmale
Grat in den Copper Mountains
hat aber bei allen Reitern den
höchsten Pulsschlag ausgelöst.
Die Foxtrotter sahen das Ganze
"echt cool", wenn ein "Burro"
diesen Weg gehen kann, warum
sollten sie zurückstehen?
Dieser ist schon ein Klassiker bei
der Miller-Ranch. Alle Gäste und
Freunde der Miller-Ranch sind
immer wieder begeistert über
diesen Ritt im Monument Valley
und am St. Juan.
Dieser Ritt ist einmalig zusammen
gestellt und wird in dieser
Form von keinem anderen Veranstalter
durchgeführt und einige
Trails, die hier mit den Foxtrottern
geritten werden, hat
außer der Miller-Ranch und
deren Gästen, noch nie ein weißer
Mann gesehen. Dieser Trail geht
über 10 Tage und für alle Gäste,
die dort geritten sind, waren es
unvergessliche Tage in dieser
Landschaft und natürlich bleiben
die Missouri Foxtrotter in
aller bester Erinnerung.
Von Dirk Weiermann
www.emftha.com
0700- 363842 38
press@emftha.com |
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