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| Das Pferd unterwegs
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Im Test:
Mitsubishi Pajero "Quarter Horse” Die Mitsubishi Reitsportförderung
mit Sonderkonditionen für
Turnierreiter ist ja nichts Neues.
Speziell für Westernreiter und
Quarter Horse Fans bietet nun
ein Vertragshändler in Schlüsselfeld
bei Bamberg ein spezielles
Sondermodell Mitsubishi Pajero
‚Quarter Horse’. Es handelt
sich dabei um einen Drei- bzw.
Fünftürer mit speziellem American
Quarter Horse Logo auf den
Türen und der Metall-Radabdeckung
und umfangreicher
Ausstattung, der zu einem überaus
günstigen Preis zu haben
ist: der Dreitürer kostet EUR
29 900,--, der Fünftürer EUR
34 900,-- inkl. MwSt. Natürlich
gibt’s den ‚Quarter Horse’ auf
Wunsch auch ohne Logo.
Zunächst einmal die technischen
Details: Der Mitsubishi Pajero
‚Quarter Horse’ V60 verfügt über
eine 3,2 l Maschine (Diesel) mit
160 PS und eine ganze Reihe Extras:
Metallic-Lackierung, Alufelgen
mit Breitreifen, Radio-CDKombination,
Klimaanlage, Super-
Select- 4Wheel-Drive,
Chrom-Trittbretter und Zentralverriegelung
mit Funk Fernbedienung.
Im Sonderpreis ist
selbstverständlich eine Anhängerkupplung
inbegriffen.
Über das Äußere des Sondermodells
müssen wohl keine weiteren
Worte verloren werden. Jeder
kennt den Pajero. Im Fahrtest
hatten wir die dreitürige Version,
die für zwei Personen mit
Hund und Pferden absolut ausreichend
ist. Bei mehr Passagieren
sollte es allerdings die 5-türige
Version sein.
Doch lassen Sie mich einfach mal
unseren Eindruck des Pajero
Quarter Horse darstellen, wobei
ich dies aus der Sicht des ‚users’,
eines Pferdebesitzers tun möchte,
der unter der Woche einen
ganz normalen Job hat und dieses
Auto vielleicht als einzigen
Wagen nutzen möchte. Dafür ist
der Pajero nämlich durchaus geeignet.
Der Dreitürer bietet jede
Menge Platz im Innenraum. Die
Rücksitze lassen sich umklappen,
so dass eine recht große Ladefläche
für alle möglichen Bedürfnisse
dabei herauskommt.
Alle Instrumente sind absolut
übersichtlich angeordnet, Klimaanlage
und Radio-CD-Kombi
tun ihr übriges zum Wohlbefinden
der Insassen. Rundum ein
schöner, geräumiger ‚Jeep’, in
dem man sich wohlfühlt.
Richtig begeistert waren wir beim
Fahren des Pajeros. Dieser Bursche
hat wirklich Kraft – in allen
Lebenslagen und in allen Gängen!
Mit 180 km/h über die Autobahn?
Aber bitte schön! Der
Pajero vermittelte auch auf langen
Strecken und bei Vollgas stets
sichere Straßenlage und entspanntes
Fahren. Bequeme Sitze,
viel Platz für Fahrer und Beifahrer
und der geländewagentypische
Überblick machen lange
Fahrten, ob mit oder ohne
Hänger, zum Vergnügen. Der
Dieselmotor schnurrt selbst bei
hohen Geschwindigkeiten für einen
Jeep noch überraschend leise.
In sämtlichen Gängen bieten
die 160 PS jede Menge Kraft zum
zügigen Überholen – und dies
selbst bei Steigungen.
Münchener Stadtverkehr war
mit dem Pajero eine wahre Freude.
Mit seinem überraschend
kleinen Wendekreis und seiner
guten Motorisierung kamen wir
zügig und überall voran. Ein
echter Vorteil war der Dreitürer
natürlich aufgrund seiner
Kürze beim Einparken. Also
durchaus ein erstklassiges Fahrzeug
für den Parkplatzprobleme gewöhnten Großstadtpferdebesitzer.
Beim Offroadfahren und im Hängerbetrieb
ist der Pajero natürlich
in seinem Element. Spielend
bewältigte er unseren Zweipferdehänger
und setzte sich im Notfall
durch Zuschalten des Allradantriebs
gegen alle Bodenverhältnisse
durch.
Die letzte Überraschung war
dann die Tankstelle: wir hatten
unseren Testwagen wirklich
nicht geschont. Stop and Go im
Münchener Stadtverkehr Stau,
Vollgas auf der Autobahn und
Hängerbetrieb – und trotzdem
hatten wir nur einen Durchschnittstestverbrauch
von 9,6 Liter
pro 100 km.
Fazit: ein optisch wie technisch
absolut gelungener Geländewagen,
der jede Menge Fahrspaß
bringt! Sehr viel Auto fürs Geld!
Ein weiteres Plus war der ungewöhnlich
freundliche und kompetente
Service des Autohauses
Maier. Dieses bietet seine Sonderkonditionen
(17 % für Westernreiter,
die DQHA Mitglied
sind, auf alle Fahrzeuge der Offroad
Palette und 15 % auf alle
anderen) nicht nur im bayerischen
Raum an. Maier liefert in
ganz Deutschland und sogar
Südtirol seine Fahrzeuge aus.
Text/Fotos: Ramona Billing |
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