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EWU Wenden Classic wird
seinem Namen gerecht Wenden, 25. August 2005 – Das EWU
Wenden Classic wird zum "Klassiker":
Mit 40 Prozent Teilnehmerzuwachs im
Vergleich zum letzten Jahr und toller
Stimmung trotz Nieselregen am Samstag
waren die über 200 Turnierteilnehmer
mehr als zufrieden.
Zum zweiten Mal veranstaltete
der Circle "L" Reitverein Wenden
das EWU Classic als A/QTurnier.
Nach dem mit nur 140
Teilnehmern eher mäßigen Erfolg
im letzten Jahr übertraf der
diesjährige Erfolg die Erwartungen:
"Mit 202 Pferd/Reiter-
Kombinationen sind wir mehr
als zufrieden", meint Volker
Laves, Inhaber der Circle "L"
Ranch.
Geritten wurde in allen Klassen
– von Jugendlichen über Freizeitreiter,
Einsteiger, Amateure
bis hin zu den Open-Reitern. Aufgrund
der vielen Teilnehmer fanden
alle Trails – dem Prüfungstyp
durchaus angemessen – auf
einem Außenplatz statt, um den
Zeitplan einhalten zu können.
Nachdem am Samstag noch Nieselregen
die Laune schon ein wenig
getrübt hatte, heiterte sich
der Himmel am Sonntag merklich
auf und die Gesichter von
Teilnehmern und Besuchern begannen
wieder zu strahlen. Zwar
war der große Abreiteplatz immer
noch zu nass, aber die zur
Verfügung gestellte
Ausweichfläche wurde von
allen Reitern und Pferden gut
angenommen. Zusätzlich erhielten
alle Teilnehmer vor jeder
Prüfung die Möglichkeit, ihr
Pferd in der Halle vorzubereiten.
Das hatte natürlich gerade
für junge oder Turnier-unerfahrene
Pferde, die auf neue
Situationen – man denke an bunte
Bandenwerbung oder die Zuschauer
auf den Tribünen – in
der Prüfung kritisch reagieren,
durchaus Vorteile.
Die Mehrzahl der Reiter nahm’s
gelassen: "Wir haben hier eben
nun mal launisches Wetter. Und
wenn man bedenkt, dass unsere
Reiterkollegen aus dem Springund
Dressurlager selbst internationale
Prüfungen immer unter
freiem Himmel und im Zweifel
im strömenden Regen bewältigen,
dann sollten wir uns doch
gerade als Westernreiter nicht
von ein paar Regentropfen verdrießen
lassen", meinte ein fröhlicher
Teilnehmer.
Nicht nur das Wetter war eine
Herausforderung an die Organisation,
auch der überraschend
erkrankte Richter Ingo Hirschkorn
forderte schnelles Handeln
vom bewährten Show-Manager
Michael Kellermann und seinem
Team unter der Leitung von Silke
Rehren: Sie baten Conny Hofmeister
und Thomas Hoppe, die
teilweise parallel stattfindenden
Prüfungen zu richten.
Beide konnten kurzfristig einspringen
und so war auch an der
"Richter-Front" das Gelingen der
Veranstaltung gesichert. Thomas
Hoppe: "Ich habe das Wenden
Classic als sehr angenehmes Turnier
erfahren, in dem zum Beispiel die Zeiteinteilung sehr gut
geklappt hat. Die Leistungen der
Teilnehmer vor allem in der
Leistungsklasse 1 waren sehr gut,
die Leistungsklasse 2 muss noch
ein wenig üben", so der erfahrene
EWU-Richter.
Doch der große Erfolg ist kein
Grund, sich auszuruhen – im
Gegenteil. Volker Laves will die
Teilnehmerbedingungen im
nächsten Jahr noch weiter verbessern:
"Die Paddocks sollen
preiswerter werden, weil viele
Teilnehmer gerne direkt bei ihrem
Pferd bleiben wollen und durch
die Sanitäreinrichtungen mit getrennten
Duschen für Damen und
Herren natürlich auch beste Bedingungen
für ein Camp-Leben
vorfinden.
Auch das Catering, das aufgrund
eines Missverständnisses in
diesem Jahr für die Teilnehmer
unzureichend war, wird vielfältigeres
Essen zu günstigen Preisen
anbieten", so Laves über die
Planung. Wir können uns also alle
freuen auf das nächste A/QTurnier
Wenden Classic 2006 auf
der Circle "L" Ranch. |
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