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Sommerfest im Landgestüt
Celle 2005 Unter dem Motto "Pferde ,
Kultur und feine Lebensart"
entwickelte das Landgestüt
Celle gemeinsam mit der
Heckmann GmbH eine neue
attraktive Veranstaltung
Mehr als 14 000 Zuschauer
konnten Landstallmeister Dr.
Burchard Bade und sein Stellvertreter
Dr. Axel Brockmann
zum ersten Sommerfest im Landgestüt
begrüßen. Bei strahlendem
Sommerwetter hieß es flanieren
, stöbern , einfach mal die
Seele baumeln lassen. Musikalische
u. künstlerische Darbietungen
konnten die Besucher in der
historischen Anlage des Celler
Landgestütes genießen. Bunt war
die Mischung der Vorführungen
auf dem Paradeplatz .Neben Falken,
Jagd - u. Polizeihunden waren
zahlreiche Pferdedarbietungen
Schwerpunkt des Schauprogramms.
Wer wollte ,
konnte überall bei den Vorbereitungen
hautnah dabeisein.
Ein begeistertes Publikum
fanden Kaltblüter, Ponys
und Kleinpferde , Polizeipferde
bei der Arbeit oder die
Celler Landbeschäler mit Programmausschnitten
der Hengstparade,
vor.
Als Liebling der Zuschauer entpuppte
sich Julia Looses 74 cm
großer Winzling, der Minishettyhengst
El Diabolo. Der wuschelige
Fuchs mit den großen
dunklen Knopfaugen präsentierte
sich zur Freude der Besucher
nach seinen Auftritten in
Life acts hautnah überall auf dem
Gelände. Dibo, wie Freunde den
kleinen Charmeur nennen,
hüpfte durch Tore, setzte sich zu
Besuchern an die Cafetische und
erklomm sogar die Treppe zum
Büro des Landstallmeisters. Und
eines hatte er seinem
eleganten
lackschwarzen großen Bruder
Escudo II, dem Star der Celler
Freiheitsdressur voraus: Dibo
war mit einem Harem reizender
kleiner Stuten angereist, davon
kann Escudo nur träumen.
"Quattropower", diesen
Namen trägt die
überwiegend im
Galopp gefahrene
Vierspännerquadrille
des
Classicponyshowteams
zu
recht. Dem, mit
seinen kleinen
Kraftpaketen
sogar in der
Klasse S fahrenden, Niedersachsen
Michael Zimmermann
aus Scheden und seinen Teamkollegen
waren wie immer die
Begeisterungsstürme der Zuschauer
sicher.
Fjordpferde der Zuchtstätte Hashagen
, Langwedel , Rassedemonstrationen
der unterschiedlichen
Welshponysektionen und
Haflinger mit der neuen Trendsportart
Skijöring im Sommer,
sogar mit Schanzensprung ,fanden
ein interessiertes Publikum
vor. Über Feuer sprang der New
Forestwallach Marcando mit seiner
Reiterin Lea Ludwig. Aktive Jungzüchter nahmen am
Schaubild der New Forestzüchter
teil. Neben Lea gehörte auch
Sarah Szykora zur Mannschaft
des Ponyverbandes, die in Schleswig
/Holstein an einem ersten
Bundeswettbewerb für Ponyjungzüchter
teilnahm. Mit der
dritten im Bunde, Annika Listner
kehrten sie als siegreiche
Mannschaft heim.
Beeindruckend waren die Ausschnitte
aus der Arbeit der
Polizeipferde , die PHK Norbert
RabeLeiter des Reiterzuges der
Polizeidirektion Hannover mit
vier Hannoveranerwallachen
und ihren Reitern vorführte.
Mutig, gelassen und voller Vertrauen
zu ihren Reitern arbeiteten
diese Pferde, die abstammungsmäßig
Vererber wie Wenzel
I, Don Carlos oder Woronow
in ihren Pedigrees führen.
Erich und Erika, zwei rheinischdeutsche
Kaltblüter mecklenburger
Abstammung , vierbeinige
Mitarbeiter der Firma Bosselmann,
zogen den historischen
Bäckerwagen über das Gelände.
Zwei bis dreimal die
Woche wird mit ihnen
tatsächlich im hannoverschen
Raum noch
Brot ausgefahren!
Kinder umlagerten die
gemütlichen Schwergewichte
ständig. Wann
hat man sonst schon
einmal Gelegenheit
solch sanftmütigen
Kolossen die Hand auf
die Nase zu legen? Als
am Sonntagabend der
Hufschlag der großen
Quadrille auf dem
Paradeplatz verklungen
war, konnten Veranstalter
und Akteure auf zwei
Tage Sommerfest bei
ausgelassener, fröhlicher
Stimmung zurückblicken.
Besucher können sich
schon jetzt auf eine Fortsetzung
dieser interessanten
neuen Veranstaltung
im nächsten Jahr
freuen , die für den 15.
/16. Juli 2006 geplant ist.
Text und Fotos: M. Schwöbel |
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