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Hufrehe - Unerkannte Primärerkrankung Borreliose Jeder hat schon einmal von
dieser schweren und heimtückischen
Erkrankung gehört.
Ist jedoch nicht das eigene
Pferd betroffen oder wird man
das erste Mal mit der Diagnose
"Hufrehe" konfrontiert,sind
meist nur die typischen
Auslöser wie Futter-,
Belastungs-, Geburts- und
Medikamentenrehe bekannt.
Besonders bei der Futterrehe
kursieren oftmals veraltete
Theorien. Um aktuelle
Forschungsergebnisse und
Informationen bezüglich dieser
Erkrankung zu sammeln, haben
sich Betroffene zusammengetan
und das Internetforum
w w w . h u f r e h e . o r g / i n f o
gegründet.
Viele Hufreheerkrankungen
werden nicht oder nicht ausschließlich
durch die bekannten
Auslöser hervorgerufen. Vielmehr
kann eine Hufrehe auch
Symptom und Folgeerscheinung
tiefer liegender Krankheitsbilder
sein.
Es handelt sich dabei um Erkrankungen,
die durch bestimmte
(Stoffwechsel-)Vorgänge
im Körper eine Hufrehe auslösen
können, ohne dass dabei
die Fütterung eine Rolle spielt.
Besonders bei unerklärlichen
Hufreheschüben oder bei Tieren,
bei denen keine gängige
Therapie anschlägt, sollte man
nach grundlegenden Erkrankungen
forschen.
In diesem Artikel erhält der interessierte
Leser einige
grundsätzliche Informationen
über häufig unerkannte Primärerkrankungen
wie Borreliose,
Equines Cushing Syndrom und
Equines Metabolisches Syndrom,
welche eine Hufrehe auslösen
können.
Borreliose beim
Pferd erkennen
Eine Diagnose der Borreliose
beim Pferd gestaltet sich oftmals
schwierig. Meist wird diese
Krankheit erst im chronischen
Stadium erkannt, da man beim
Pferd die typische kreisförmige
Rötung der Bissstelle aufgrund
der Behaarung nicht feststellen
kann.
Auch hält sich hartnäckig die
Meinung:"Borreliose beim Pferd
gibt es nicht." Zusätzlich kommen
die verschiedenen
Erscheinungsbilder der Borrelioseinfektion
zum Tragen.
Auslöser der Lyme-Borreliose
sind Zecken, die sich mit diesem
Virus infiziert haben.
Als mögliche Symptome können
auftreten: Muskelverspannungen,
wechselnde Lahmheiten,
Hautveränderungen, Augenerkrankungen,
Abmagerung,
kolikartige Erscheinungen,
Infektanfälligkeit, Entzündungsanfälligkeit
der Haut,
Allergiebereitschaft, Headshaking,
Ataxien, Huflederhautentzündungen/
Hufrehe,
[B]Verhaltensänderungen und
Organerkrankungen.[/B]
Bei einem Verdacht auf diese Erkrankung
kann eine Infektion
mit Borrelia burgdorferi über
einen Antikörpertiter-Test IFT
(IgG) im Blutserum diagnostiziert
werden.
Ein positiver AK-Titer beweist
den Kontakt mit dem Erreger. In
dem Fall sind weitere Tests angeraten
wie z.B. der Western-Blot.
Häufige
Behandlungsmethoden:
Hochdosiertes Antibiotika. Die
Behandlungszeit beträgt mindestens
14 Tage, aber durchschnittlich
kann sie sogar bis zu
sechs Wochen andauern.
In der nächsten Ausgabe und
auf der Seite www.hufrehe.org/
info erhalten sie Informationen
über das Equine Metabolische
Syndrom und das Equine Cushing
Syndrom. |
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