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| Pferdegesundheit
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Hufrehetagebuch I. - Erfahrungsbericht zur
Cushing-Erkrankung mit Hufrehe Ein Beispiel aus der Praxis über einen letztlich doch noch glücklichen
Verlauf dieser schlimmen Erkrankung in Verbindung mit massiver
Hufrehe, geschrieben von der Pferdehalterin Ingrid Gödde: Krankheitsverlauf Cushing mit
Reheschub von August 2004 bis
September 2005
Alles fing im letzten August an.
Meine Tochter und unsere Reitbeteiligung
haben am Sonntag
einen ganz normalen 2-Stunden-
Ausritt gemacht, am Montagabend
ist Hexe etwas klamm aus
der Box gekommen.
Wir dachten, sie hätte evtl. einen
Muskelkater oder sie hat wieder
etwas Probleme mit ihren Nieren.
Sie hat sich dann schnell wieder
eingelaufen und war munter
wie immer. Dienstag dann das
gleiche Spiel
11.08.04 Hexe geht heute noch
klammer als gestern. Wir rufen
lieber Dr. H. an, er soll sie sich
anschauen. Er kommt auch und
meint, sie hätte einen Muskelkater
und spritzt sie.
13.08.04 Hexe geht es immer
schlechter, sie mag nicht mehr
laufen. Keine heißen Hufe, keine
Pulsation an den Hufen, also
wieder Dr. H. anrufen. Wir lassen
zusätzlich Blut und Urin abnehmen,
vielleicht hat sie wieder
Probleme mit den Nieren, weitere
zwei Spritzen sind fällig.
16.08.04 Jetzt kommt auch noch
erhöhte Temperatur dazu, außerdem
ist Milch eingeschossen, wir
rufen wieder Dr. H. an, dieses
Mal kommt Dr. J., okay vielleicht
findet der heraus, was Hexe fehlt.
Inzwischen geht sie nur noch das
notwendigste. Sie bekommt wieder
zwei Spritzen, auf unsere Frage,
was es sein könnte: Achselzucken.
17.08.04 Morgens und Abends
sollen wir Hexe abmelken, es tut
ihr sichtlich gut, wenn die Milch
rauskommt. Wir fangen in einem sauberen Behälter einen Teil auf,
wir wollen sie untersuchen
lassen. Evtl. finden man dort
irgend etwas.
18.08.04 Es geht ihr immer
schlechter, Dr. J. kommt wieder
und gibt ihr eine Spritze. Wir sollen
trotz allem versuchen, mit ihr
ein paar Schritte zu gehen.
19.08.04 Wieder sind Spritzen
fällig und es wird nicht besser.
20.08.04 Es wird einfach nicht
besser, wir rätseln immer noch,
was es noch sein könnte, sie bekommt
wieder ein paar Spritzen,
wieder Equipalanzonebeutel.
21.08.04 Wir haben einen Termin
mit Frau Dr. W. vereinbart. Sie als
führende Homöopathin weiß
vielleicht noch einen Rat.
Sie kommt, untersucht Hexe sehr
lange, sehr genau und meint, sie
habe irgendeine Infektion und beginnende
Hufrehe. Wir sollen die
Box von Hexe mit Spänen einstreuen,
davon die eine Hälfte unter
Wasser setzten, damit sie selber
entscheiden kann, ob sie im
kühlen, feuchten Einstreu stehen
will oder im trockenen, täglich
2–3 mal die Beine mit kaltem Wasser
abspritzen. Dann bekommt
Hexe eine Akupunktur und wir
eine saftige Rechnung. Wir überlegen
das erste Mal, ob es nicht
besser wäre, Hexe von ihren Leiden
zu erlösen …
23.08.04 Unser Schmied war da,
wir haben die alten Eisen entfernt,
er kann an den Hufen nichts
von einer Hufrehe erkennen. Sie
steht auch auf allen vier Beinen,
nur ihr Gang ist sehr steif. Vorsorglich
lassen wir ihr einen Rehebeschlag
machen
27.08.04 Frau Dr. W. kommt
wieder, sie meint, es schaue doch
schon besser aus (wir können
nichts feststellen, ganz im Gegenteil)
und setzt wieder ihre
Akupunkturnadeln. Sie nimmt
auch noch Blut und möchte daheim
einiges austesten. Ich soll
sie morgen anrufen, dann kann
sie mir schon mehr sagen.
28.08.04 Ich fahre zu Frau Dr. W.
und hole eine ganze Ladung an
Medikamenten. Hier ein paar
Tröpfchen, da ein paar Globoli,
dort eine kleine Spritze. Wir machen
alles, Hauptsache, Hexe ist
damit geholfen (nur leider sehen
wir überhaupt keine Besserung.
03.09.04 Frau Dr. W. war wieder
da, sie sagt, es schaue alles
schon viel besser aus, Hexe ist
auf dem Weg der Besserung. Wir
sehen diesbezüglich nichts, nach
wie vor steht sie den ganzen Tag
in ihrer Box, sie humpelt nur den
Weg vom Heu zum Wasser, sie
mag auch nicht mehr vom Tränkebecken
trinken, lieber aus der
großen Tonne. Ich spreche Frau
Dr. W. gezielt darauf an, welche
Chance sie Hexe noch gibt, sie
sagt: "Die wird wieder, schauen
Sie doch nur, wie sich ihr Gesundheitszustand
in den letzten
vier Wochen geändert hat.” (warum
sehen wir das nicht???) 24.09.04 Frau Dr. W. konnte nicht
früher kommen, sie war mal wieder
unterwegs auf Weiterbildung.
Wir haben gewissenhaft alle Medikamente
gegeben, die wir bekommen
haben, nur von einer für
uns sichtbaren Besserung bemerken
wir nichts. Frau Doktor
dagegen ist sehr mit Hexe zufrieden,
wieder werden die
Akupunkturnadeln gesetzt, Hexe
mag die ganze Piekserei nicht
mehr, sie wird richtig unleidig,
und wir halten wieder Kriegsrat,
ob es für Hexe nicht besser wäre
sie zuerlösen …
25.09.04 Wir forsten das Internet
durch, irgendwo hat vielleicht
jemand das gleiche Problem mit
seinem Pferd wie wir. Wir werden
auf ein Tierheilzentrum aufmerksam.
Ich nehme per E-Mail
Kontakt mit Fr. Nehls auf, schildere
ihr unser Problem. Sie rät
uns zur Hufkur und Rehekräutern,
gibt uns noch Fütterungsratschläge.
Wir beratschlagen
wieder mal, ob wir die Kräuter
noch probieren sollen, Wir entschließen
uns es zu versuchen.
30.09.04 Die Kräuter sind da, wir
legen los und haben wieder etwas
Hoffnung.
08.10.04 Der Schmied war wieder
da, an den Hufen kann er
nichts feststellen, trotzdem bewegt
sich Hexe nur noch, wenn
man sie dazu zwingt.
10.10.04 Hexe liegt nur noch in
der Box, sie steht auch nicht zum
misten auf, trotz allem ist sie von
den Augen her munter, die Ohren
sind gespitzt, sie blubbert
wenn sie ihr Heu bekommt. Wir
beschließen, sie noch röntgen zu
lassen; wenn dabei nichts rauskommt,
dann darf sie über den
Regenbogen gallopieren …
11.10.04 Wir nehmen Kontakt
mit Dr. L. auf, er hat ein mobiles
Röntgengerät, leider hat er erst
in zwei Wochen Zeit. Was sollen
wir tun? Können wir Hexe zumuten,
solange noch zu leiden?
13.10.04 Hexe steht wieder, entlastet
zwar abwechselnd einen
Fuß, mal vorne, mal hinten, die
Nüstern sind gekräuselt – ein Zeichen,
dass sie Schmerzen hat. Sie
frisst aber gut, ist auch an ihrer
Umwelt interessiert, sie mag sich
nur nicht bewegen. Wir zwingen
sie auch nicht mehr …
25.10.04 Dr. L. kommt mit seiner
Helferin, geht in den Stall, schaut
Hexe nur an und sagt: "Cushing,
Ihre Stute hat Cushing.” Das kann
aber wohl nicht der Grund für ihre
Lahmheit sein … Wir schieben,
tragen Hexe aus dem Stall zum
Röntgen, er schaut sich das Pferd
sehr genau an, Hufe nicht heiß,
Sehnen in Ordnung. Er nimmt
noch Blut ab zum Testen auf Cushing.
Er sagt, morgen ruft er an,
wenn die Bilder entwickelt sind,
dann sprechen wir weiter. Er hat
am selben Abend noch angerufen,
Hufbeinsenkung auf beiden
vorderen Beinen, es sieht nicht
gut aus …
26.10.04 Dr. L. kommt, spritzt
für den Cushingtest ein Mittel,
am Abend noch mal Blutentnahme.
27.10.04 Dr. L ist wieder da, gibt
Hexe schmerzstillendes Medikament
28.10.04 Wir machen bei Hexe
einen Aderlass – 10 Liter lässt
Dr. L. ihr raus. Das Laborergebnis
ist auch endlich da, es ist
Cushing. Wir lassen uns sofort
das Rezept für die Pergolidetabletten
ausstellen, wir wollen so
schnell wie möglich mit der
Tablettengabe beginnen, jeder
Tag ist kostbar, wir haben
sowieso schon sehr viel Zeit verloren.
Wir versuchen im Internet
soviel wie möglich über
Cushing zu erfahren, nehmen
Kontakt mit anderen Pferdebesitzern
auf. Es gibt erstaunlich
viele Pferde, die daran erkranken,
die aber auch sehr gute
Chancen haben, ein langes Leben
zu haben, wenn sie regelmäßig,
sprich täglich die Pergolidetabletten
bekommen.
29.10.04 Dr. L. kommt und
spritzt Hexe wieder, wir fragen
nach ihren Chancen, wir möchten
sie nicht leiden lassen, es tut
uns weh zu sehen, wie sie sich
quält aus dem Stall zu gehen,
wenn der Tierarzt kommt. Er
sagt, solange sie um ihr Leben
kämpft, hat sie eine Chance.
30.10.04 Tierarzt und Schmied
sind da. Wir haben Teppiche besorgt,
Hexe kann auf dem harten
Untergrund nicht mehr stehen,
sie bekommt eine Leitungsanaestesie,
wir können sie sonst
nicht mehr beschlagen, sie kann
auf keinem vorderen Fuß mehr
stehen. Wir sind schockiert, was
wir zu sehen bekommen, als die
Eisen ab sind. Die weiße Linie
ist ca 1,5 cm breit, es kommt
Blutwasser und Eiter heraus.
Wir schauen uns alle betroffen
an, wir fragen Dr. L., ob wir es
Hexe zumuten sollen, sie am Leben
zu lassen, ob es für sie nicht
eine Erlösung wäre sie einzuschläfern.
Und wieder sagt er,
sie kämpfe doch um ihr Leben,
wenn sie aufgibt, dann sei es Zeit
für den letzten Schritt. Sie bekommt
Hufverbände, die wir
täglich erneuern und mit Jod
spülen sollen. Wir wissen zwar
noch nicht, wie wir das bewerkstelligen
sollen, denn sie kann
ja nicht auf einem Bein stehen,
aber irgendwie schaffen wir das
schon.
01.11.04 Wir lassen Hexe scheeren,
sie schwitzt so viel. Sie ist
den ganzen Tag in der Box, also
braucht sie noch keine Decke. Ich
kontaktiere wieder Fr. Nehls,
schildere ihr, was inzwischen alles
passiert ist, ich bekomme sofort
Antwort, wir können die
Kräuter und Kur geben, können
noch Mönchspfeffer dazu geben.
Ich bestelle alles wieder – die
Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es
immer
03.11.04 Dr. L. kommt heute,
möchte beim Hufverbandwechsel
dabei sein. Eine Tortour für
uns alle, am meisten wohl für
Hexe. Aber sie ist brav, versucht
so lange wie möglich auf einem
Bein zu stehen, die Sohlen schauen
gut aus, es kommt nur noch
Blutwasser, kein Eiter mehr. Wir
dürfen die Gabe vom Equipalanzone
erhöhen. 06.11.04 Wieder ist Dr. L. da, raspelt
tiefe Rillen in die Hufe,
nimmt die Spitze bis auf die
weiße Linie weg, damit der
Druck auf die Zehe nicht so
schmerzhaft ist
10.11.04 Hexe möchte fressen,
kann aber ihr Heu nicht mehr
kauen, knödelt alles. Wir rufen
Dr. L., er kommt auch sehr
schnell, Narkose für Hexe, Zähne
nachschauen. Sie hat sich einen
Backenzahn gespalten. Wir
wissen zwar nicht wie, aber es
ist so. Dr. L. tut sein Möglichstes,
raspelt den Zahn ab. Wir hoffen,
dass sie wieder fressen kann.
11.11.04 Hexe frisst wieder,
zwar sehr vorsichtig, aber es geht
wieder. Die täglichen Hufverbände
werden zur Routine für
uns. Dr. L. kommt nur noch einmal
in der Woche zum Hufverbandwechsel
und zum schauen,
wie alles aussieht.
17.12.04 Hexe ist heute allein bis
vor die Stalltür gehumpelt, wir
freuen uns, Hoffnung keimt in
uns, dass sie es schafft.
21.01.05 Rabenschwarzer Freitag
für uns alle. Tierarzt und
Schmied sind da, Hexe braucht
Eisenwechsel. Wir müssen ihr keine
Narkose mehr geben, sie kann
für kurze Zeit auf einem Vorderbein
stehen, Tochter hebt auf –
drei Leute stützen Hexe. Linker
Huf schaut nicht schlecht aus, die
breite weiße Linie ist noch da, es
kommt aber kein Sekret mehr, die
Sohle ist trocken. Dann kommt
der rechte Huf. Beim Sohlenausschneiden
sieht man an zwei Stellen
das Hufbein, es suppt. Betretenes
Schweigen macht sich breit.
Was sollen wir tun? Tierarzt und
Schmied beraten sich, Hexe soll
die Eisen verkehrt aufgenagelt bekommen,
dazu einen Steg und eine
Sohle eingelegt. Darüber
kommt wieder ein Hufverband,
jeden zweiten Tag wechseln. Die
beiden Herren wundert es, wie
schnell die Hufe bei Hexe nachwachsen.
Wir sagen dazu nichts
und freuen uns, dass die Hufkräuter
so anschlagen.
30.01.05 Hexe mag jetzt fast jeden
Tag vor den Stall gehen, bisserl
Luft schnappen und den anderen
Pferden zuschauen. Wir
freuen uns darüber und loben sie
natürlich. Dr. L. kommt nur noch
selten, immer wenn er am Stall
vorbei fährt, schaut er kurz rein
und macht uns Mut.
14.02.05 Michaela und Helene
sind mit anderen Pferden ausgeritten,
ich beschäftige mich mit
Hexe, sie schiebt mich auf die
Seite und humpelt raus. Als sie
merkt, dass die anderen nicht da
sind, humpelt sie Richtung Tor,
sie will raus. Also lasse ich sie
raus, sie geht noch bis zum Maibaum,
da wartet sie auf die anderen.
Es gibt eine große Begrüßung
und dann geht’s im
Schneckentempo wieder zurück
zum Stall. Wir haben für eine
Strecke von insgesamt 100 Metern
gute 45 Minuten gebraucht.
Wir sind unendlich stolz auf Hexe
und sie ist unendlich müde.
Täglich geht es mit dem Laufen
bei Hexe besser, täglich müssen
wir den Hufverband wechseln,
weil sie ihn durchgelaufen hat.
07.03.05 Schmied und Tierarzt
sind wieder da. Eisenwechsel
steht wieder an. Sie wundern sich
wieder, das soviel Horn nachgewachsen
ist. Die Löcher auf der
rechten Seite sind wieder fast zu,
die Sohle ist verhältnismäßig hart,
die Lamellenbreite hat sich verschmälert.
Wir erzählen auch,
dass Hexe wieder spazieren gehen
mag, beide Herren begrüßen
es und sagen, wir dürfen so viel
mit ihr tun, wie sie es will. Die Eisen
kommen wieder verkehrt herum drauf, also die geschlossene
Seite zum Strahl, die Zehe schwebend
vorne offen. Auf den Hufverband
können wir verzichten,
der Schnee würde gut tun und
den Huf säubern. Wir gehen täglich
mit Hexe spazieren, sie wird
immer frecher, ihr Gang immer
klarer, sie fängt zu steigen an,
wenn ihr was nicht passt, wir telefonieren
mit Dr. L. und fragen,
ob wir Hexe als Handpferd kurze
Strecken mitnehmen dürfen,
zu Fuß ist sie nur noch schwer zu
händeln, vom Pferd aus leichter
(denken wir). Die ersten Male geht
auch alles gut, dann fängt sie auch
als Handpferd an zu buckeln und
steigen. Als meine Tochter sie rügen
will, haut sie gewaltig aus
und trifft meine Tochter am Oberschenkel.
Jetzt wissen wir, dass
sie wieder gesund wird …
29.04.05 Hexe braucht wieder
Beschlag. Schmied und Dr. L.
sind wieder da. Sie sind sehr zufrieden
mit den Hufen. Die Sohle
ist komplett zugewachsen, es
kommt gesundes Horn nach,
nach wie vor wundern sie sich,
wie schnell bei Hexe das Horn
wächst. Dr. L. schreibt Hexe vom
Standpunkt Tierarzt gesund, wir
dürfen soviel mit ihr tun, wie sie
möchte.
16.05.05 Helene reitet seit August
2004 das erste Mal wieder
auf Hexe in der Bahn. Scherzhaft
sagen wir zu Helene, wir seien
froh, dass sie Ohren hat, sonst
würde sie ringsum lachen. Es ist
schön, Hexe wieder als Reitpferd
zu sehen.
25.06.05 Unser Schmied ist wieder
da, er ist mit dem Hufwachstum
mehr als zufrieden.
Die weiße Linie wird immer
schmaler. Hexe geht’s von Tag
zu Tag besser, nach wie vor bekommt
sie die Hufkur, die wollen
wir ihr solange geben, bis die
Hufe normal (?) sind.
02.08.05 Nächster Termin beim
Schmied steht an. Alles schaut
gut aus, die Linie wird zunehmend
schmaler, Hexe bekommt
runde Eisen mit Steg verpasst.
Sie läuft gut damit, außerdem ist
sie sehr frech geworden, wir
müssen wieder durchgreifen
sonst tanzt sie uns auf der Nase
herum. Hexe freut sich täglich
auf ihr Paddock gehen zu dürfen,
gibt es doch dort immer ein
paar Heucobs, außerdem kann
sie schnell im Vorbeigehen ein
Maul Gras fressen. Es geht ihr
gut, sie ist gut auf die Pergolidetabletten
eingestellt, wir haben
die Tablette auf zwei Portionen
gelegt. Die Hufkur haben
wir auf eine Gabe (4 ml Kur, 1,3
ml Therapie) reduziert, die Reitzeit
auf eine Stunde gesteigert.
23.09.05 Schmiedtermin für Hexe.
Es schaut sehr, sehr gut aus,
sie wird Seitens des Schmiedes
auch für Gesund erklärt. Wir dürfen
mit ihr wieder lange Ausritte unternehmen, auch einen
Wanderritt, nur mit dem Springen
sollen wir noch etwas warten.
Ich weiß nicht, ob sich jemand
vorstellen kann, wie glücklich
wir sind. Wir haben unserem
Pferd die Chance gegeben
weiterzuleben, weil sie leben
wollte. Sie war in dem ganzen
Krankheitsverlauf immer aufmerksam
und wach und hat
gekämpft – gekämpft um ihr Leben!
Wir haben so manches Mal
gedacht, wir geben auf, aber dann
waren da immer unser Schmied
(Franz – vielen, vielen Dank!)
und unser Tierarzt mit seiner sehr
netten Assistentin die uns Mut
gemacht haben.
Wir wissen, dass wir immer ein
Problempferd haben werden,
dass wir immer mit der Fütterung,
der Weidehaltung und der
Bewegung aufpassen müssen,
trotzdem bereuen wir nichts.
Nicht zu vergessen ist auch die
Huftherapie von Frau Nehls. Wir
sind der festen Überzeugung, ohne
dieses Mittel hätte es Hexe
nicht so schnell geschafft, man
konnte zuschauen, wie das Hufhorn
nachgewachsen ist, wie es
immer härter wurde. Wir können
guten Gewissens die Huftherapie
weiterempfehlen.
Wir sagen allen Danke – Danke
für alles, was Ihr für Hexe getan
habt.
Erfahrungsbericht von Ingrid Gödde,
E-Mail: ingrid.goedde@eads.com
Berichte aus der Praxis:
Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde,
Dipl.-THP Claudia Nehls,
Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg,
Tel.: 0173 5157633, 05648 963335,
Fax: 05648 963334
E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de,
Internet:
www.tierheilkundezentrum.de |
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