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Familie Whitaker
wird in Dortmund starten Der Stilist des Reitsports, John
Whitaker (GBR), und sein hochtalentierter
Sohn Robert Whitaker
(GBR) gehen beim Internationalen
Reitturnier Westfalenhallen
Dortmund (9.-12. März
2006) an den Start.
John Whitaker gehört zu den bekanntesten
und routiniertesten
Springreitern der Welt. Er ist der
älteste von vier Söhnen eines Farmers
aus dem britischen Yorkshire
und gewann seinen ersten
nationalen Titel 1976 mit Ryan’s
Son. Ab 1987 wurde der Schimmelwallach
Milton die Nummer
eins in Johns Stall. Beide sprangen
über alle ihnen gestellten Hindernisse
und konnten u. a. bei der
Europameisterschaft 1987 Mannschaftsgold
und Einzelsilber gewinnen.
Danach folgten viele gemeinsame
goldene und silberne
Schleifen bei Europa- und Weltmeisterschaften.
So gewannen sie
z. B. das Welt-Cup-Springen (Finale)
1990 in Dortmund. 1995
wurde das weiße Springwunder
Milton dann mit einem großen
grandiosen Abschied in Dortmund
vom Sport verabschiedet.
Doch auch 2005 kann John Whitaker
zwei Siege im Nationenpreis
in Dublin und Lummen sowie
den Sieg im Großen Preis von
Lissabon mit Exploit de Roulard
vorweisen.
Aber auch Robert Whitaker kann
mit Stolz auf eine große Bandbreite
von Erfolgen blicken. 1999
und 2000 siegte er mit der Mannschaft
bei der Europameisterschaft
der Junioren. 2001, 2002
und 2004 gab es Mannschaftsgold
bei der Europameisterschaft der
Jungen Reiter. Jetzt tritt er mit Vater
John und Onkel Michael gemeinsam
an und gehört zum
Stamm des britischen Teams, das
2005 den Nationenpreis mit der
Mannschaft in Lummen holte.
Dortmund freut sich auf Nieberg
und Becker
Die Championatskader-Mitglieder
Lars Nieberg (GER) und
Otto Becker (GER) werden ihre
Pferde vom 09.-12. März 2006 in
den Westfalenhallen Dortmund
beim internationalen Reitturnier
satteln.
Lars Nieberg plant seinen großen
Einsatz in Dortmund, denn für
den ersten Mann des Gestüts Wäldershausen
hat Dortmund sich
in der Vergangenheit bereits als
siegreiches Pflaster erwiesen. Bereits
dreimal gewann der 42-Jährige
den Großen Preis der Bundesrepublik.
Den Turnierauftakt bestritt
Nieberg in diesem Jahr in
Neustadt (Dosse). Der zweifache
Vater führte sein vierbeiniges
Nachwuchstalent Waldo an große
Aufgaben heran und belegte mit
For Keeps mit der schnellsten
Runde im Stechen, aber mit einem
Springfehler den sechsten
Rang im Großen Preis. Als Außenseiter betrat Nieberg
1995 mit dem legendären For
Pleasure in Göteburg beim Weltcup-
Finale das Parkett der Weltbesten
und belegte den zweiten
Rang. Im gleichen Jahr sicherte
er sich den Titel des Deutschen
Meisters. Ebenfalls mit For Pleasure.
Dann ging es mit großen
Schritten weiter. 1996 und 2000
holte Nieberg mit der deutschen
Nationalmannschaft olympisches
Gold. 1997 gehörte er zum
deutschen Gold-Team der Europameisterschaft
in Mannheim.
1998 trug er in Rom bei der Weltmeisterschaft
ebenfalls zum deutschen
Mannschaftsgold erheblich
bei.
Seit den frühen Neunziger Jahren
gehört Otto Becker zu der internationalen
Springsport-Szene.
Im letzten Jahr siegte Becker mit
seinen Pferden Dobel’s Cento,
Lando und Grandilot u. a. in Donaueschingen,
Aachen, Gera und
beim Großen Preis von San Patrignano.
In den vergangenen Jahren
stand der gelernte Winzer bei
fast allen wichtigen Turnieren
und Championaten ganz oben
auf dem Treppchen – dreimal hat
Becker bei den Olympischen Spielen
mit Erfolg teilgenommen. Und
auch dieses Jahr begann mit einem
vierten Platz im Welt-Cup-
Springen in Leipzig erfolgreich
für den 47-jährigen Springreiter.
Nur ein Sieg beim Großen Preis
der Bundesrepublik und eine
Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft
fehlen noch. Diese Trophäen
möchte der Springreiter
aus dem münsterländischen Sendenhorst
in diesem Jahr gewinnen. |
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