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Icehorse 2006 in Berlin: Islandpferde-Europameisterschaften - Eisiges Highlight auf Hufen und Kufen am 11. März 2006 Da staunten die Berliner nicht schlecht: kleine, explosive Pferde
mit wuscheligen Mähnen schossen im März vergangenen Jahres
über die spiegelglatte Eisfläche im Horst-Dohm-Eisstadion. Fürs
bloße Auge war der Kontakt zwischen Pferdehuf und eisigem
Element zumindest im hohen Tempo kaum erkennbar. Islandpferde
– die temperamentvollen nordischen Sagenrösser haben
mit ihren Spezialgangarten die Herzen der Pferdefreunde quasi
im Sturm, sprich Rennpass, erobert.
Motiviert durch über 2.500
Besucher und die positive Resonanz
quer durch alle Medien
sowie das hochkarätige internationale
Starterfeld möchte der
Verein der Berliner Islandpferdefreunde
(BIF) auch am 11.
März 2006 mit der 2. Ice Horse
Maßstäbe setzen.
Unter der Schirmherrschaft des
isländischen Botschafters präsentieren
der BIF und die isländische
Fluggesellschaft Icelandair als
Hauptsponsor das eisige Event
gemeinsam.
Für die zweite Auflage der
Islandpferde-Europameisterschaften
auf Eis wurde erneut
das bewährte Organisations-
Team Carsten Eckert und Bernhard
Fliß engagiert.
Und auch sportlich gesehen übertrifft
das Starterfeld dieses Jahr
die Erwartungen. Zugesagt haben
die besten Islandpferdereiter
aus sieben Nationen, darunter
die amtierenden Weltmeister
Stirmir Árnarson und Silke
Feuchthofen, die in Berlin um die
EM-Titel kämpfen werden.
Letztes Jahr noch an einem
Wochentag ausgetragen, bietet
sich diesmal der Samstag als optimaler
Termin für eine erwartete
Zuschauerresonanz von 5.000
Pferdefans an.
Schon ab 10 Uhr gehts los mit dem
Qualifying. Hier testen Pferd und
Reiter das eisige Geläuf, natürlich
gut vorbereitet mit entsprechendem
Spezialbeschlag, den
Stollen und Stiften im Eisen. So
können die Vierbeiner Höchstleistungen
auf dem Eis bringen.
In ihrem Heimatland Island sind
solche Eis-Events seit Jahrhunderten
sportliche Winter-Highlights.
Mit frischem Nordwind in
der Mähne drehen die Pferde im
Tölt so richtig auf.
Auch das Pferdecamp kann besichtigt
werden, bevor es dann
ab 13 Uhr mit den Vorentscheidungen
so richtig zur Sache geht
in Tölt-, Pass-, und Mehrgangprüfungen
sowie schnellen
Speedpass-Rennen. Ab 18 Uhr
sorgen farbenfrohe Schaubilder
wie der Zug der Sambaband
"South meets North" rund um
die Eisbahn, ein Feuerschlucker,
Zirkuslektionen mit Islandpferden
und ein Eismärchen, gemeinsam
vorgetragen von Eiskunstläuferinnen
und jungen
Reiterinnen, für Abwechslung.
Gänsehautfeeling kommt beim
Einmarsch der Nationen um 19 Uhr auf. Gegen 21.30 Uhr sind
die Endausscheidungen dann
über die Bühne– pardon – über
das Eis gegangen, aufgelockert
von weiteren Showelementen
zwischen den Prüfungen. Den
Abschluss bildet auch dieses Jahr
ein spektakuläres Rennen zwischen
Eis-Schnelläufer und vierbeinigem
Rennpasser. |
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