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Vielseitige Ponys
in Verden Zur 16. Zentralen Ponyhengstschau des Verbandes der Pony- und
Kleinpferdezüchter Hannover zeigten sich 85 Hengste den zahlreich
erschienenen interessierten Zuschauern in der Verdener Niedersachsenhalle. Schon am frühen Morgen hatten
sich der beeindruckend trabende
Körungssieger Weser Ems
Hilkens Black Delight v. Branduardi
M B: Danica Duen, Friesoythe
und weitere 16 Hengste
anderer Zuchtgebiete der Körkommission
um Zuchtleiter
Volker Hofmeister zur Anerkennung
vorgestellt. Unter ihnen
der typvolle schneeweiße
Connemarahengst Ravnsholt
Diablo v. Laerkens Callaghan B:
May Reimann, Bremen. Diablo
zeigte sich vermögend und zur
Freude der Zuschauer absolut
begeistert im Freispringen, sodass
er die Gasse mehrmals in
beide Richtungen überwand.
Frisch und munter, mit viel Routine
und Übersicht am Sprung
überzeugte Bart van Oenes
(Müsleringen) bereits 18-jähriger
Folklore v. Pony Power Darling
Boy am Geburtstag seines
Besitzers.
Reitponys sollten von Kindern
vorgestellt werden. Dieses Motto
hatten sich die Deckstellen
Reese-Bornhorst, Midlum, in der
Dressur und Björn Heineking,
Nendorf, im Springen auf ihre
Fahnen geschrieben. Schon
8-jährige Kinder stellten diese rittigen
Hengste gekonnt vor!
Mit Auszügen einer M-Dressur
zeigte der imposante Benetton S
v. Burlington S unter seiner Besitzerin
Birte Seefeld, Schneeren,
seine positive Weiterentwicklung
in der Dressur. Körungssieger
unter sich, in diesem
Schaubild sah man die Sieger 2004 und 2005, den eleganten
Southern Comfort v. Sweet
Dream, B. Anne Hormann, Landesbergen
Don Davidoff v. Don
Joshi B: Claus Wohlers, Frelsdorf
unter dem Sattel wieder. Der erst
dreijährige Don Davidoff unterstrich
seine hervorragende Qualität,
indem er vertrauensvoll den
Hilfen seiner Reiterin folgte und
dabei ein beachtliches Gangpotenzial
entwickelte. Väter und
Söhne, so stellten sich die Stationen
von Willi Kreibohm, Alferde,
mit Pink Floyd v. FS Pavarotti,
und Sohn Calenbergs Polydor
und die Station von Gabriele
Heemsoth, Verden, mit
dem sehr frischen 19-jährigen Niveau
v. Nadir und seinen Söhnen
Nemax u. Now or Never vor.
Nicht nur dressurmäßig, sondern
mit seinen gelassenen Sprüngen
über Ponys und Feuer wusste Niveau
das Publikum zu begeistern.
Taktklarer, ausdrucksstarker Tölt
bei gut zu regulierendem Temperament
ist das Markenzeichen der Islandhengste vom Hof
Osterkamp, Rohrsen. Nina und
Thorbjörg Gudjonsdottir stellten
gekonnt den charmanten Falben
Jonas v. Birkenlund v. Leikur f.
Laekjarbotnum und den dynamischen
Fuchs Alfur v. Hof
Osterkamp v. Alferdans f. Ingolfsholi
ihrer Mutter Elke Osterkamp
vor.
Einmal mehr erfreuten die Haflingerfreunde
Cuxhaven unter
Leitung von Manfred Hinners,
Midlum, die Zuschauer mit einer
anspruchsvollen Quadrille.
In seiner Springausbildung weiter
gefestigt und vermögend,
zeigte sich der 4. der Leistungsprüfung
Adelheidsdorf 05 Simply
the best TCF v. Sympatico Z.
u. B: Theo u. Charlotte Friedrich,
Rehburg-Loccum.
Neu auf der Station von Helmut
Schröder, Frankenfeld, ist der
Haflingerhengst Adlon v. Alpenstern.
Vor dem Einspänner
gab er eine Kostprobe seines elastischen
Gangvermögens. Helmut
Schröder, begeisterter Kutschensammler,
ließ es sich bei
diesem Schaubild nicht entgehen,
einmal seine alte Feuerspritze
zur Freude des Publikums
mit seinen Freunden in Gang zu
setzen.
Zwei weitere Hengste brillierten
an diesem Tag ebenfalls mit Lektionen
der Klasse M – der ganggewaltige
ausdrucksstarke Palominohengst
Nacromancer in
the dark v.Nightstar B: Corinna
Schlichting, Martfeld, und der
rittige Haflinger Wild Passion v.
Windspiel B. Ute Ostsieker, Colnrade.
Welch brauchbare, aber auch elegante
Einstiegs- und Fahrponys
die deutschen Classicponys sind,
führten Ralf Grober und eine kleine
11-jährige Reiterin mit Jabolo
v. Jakobs Krönung, Jo-Jo’s Gold
v. Jo-Jo und dem Originalimport
Jo-Co’s KC Coyne Connection
vor. Die Deckstation von Beate Rasch,
Gestrof, war ebenfalls mit drei
Hengsten zur Schau angereist.
Mit überragendem Gangvermögen
setzte sich Don’t Worry Be
Happy v. FS Don’t Worry in Szene.
Der noch junge Dirty Harry
v. Danny Black zeigte erste Ansätze
der Passage.
Etwas Besonderes hatte sich die
Fjorddeckstation Hashagen,
Langwedel, ausgedacht. Neben
dem Bundessieger Hannibal v.
Citrus Klattrup unter dem Sattel
u. dem frisch gekörten Osterkov’s
Gulliver v. Pelle Halsneas als Aktionstraber
an der Hand, konnte
man den Chef der Station, Hinrich
Hashagen, selbst einmal auf
dem blanken Rücken seine Elitehengstes
Helge v. Hjesco bewundern.
In breitestem Plattdeutsch
erklärte er als Bauer Hinnerk,
wie er mit seinem Helge
zur Schau gekommen ist.
Am späten Nachmittag endete
das informative Schauprogramm
des Ponyverbandes. Nun haben
die Züchter unter den Zuschauern
die Qual der Wahl, für welchen
dieser attraktiven Hengste
sie sich in der neuen Saison entscheiden
werden. |
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