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Die "Grenzland Tour" was ist das?
Viele werden von der Tour schon gehört haben, aber was ist die "Grenzland Tour" nun wirklich? "Grenzland Tour" ist erst einmal der einprägsame Name einer Wettkampfserie bei der Springreiter aus den alten und neuen Bundesländern Bügel an Bügel miteinander reiten. Bereits im Jahr 2003 hoben die Reitvereine Etingen, Gardelegen, Grasleben, Vorsfelde und Zobbenitz, die entlang der Ländergrenze Niedersachsen/Sachsen- Anhalt liegen, diese Tour zur Förderung des gehobenen Turniersport aus der Taufe. Dabei wird von jedem der fünf Veranstalter (evtl. bald sechs, im Gespräch ist noch Oschersleben) schon in der Ausschreibung ein S*-Springen mit Stechen als "Qualifikationsspringen für die Grenzland Tour" benannt. Die Turniere werden in der Landesverbandszeitung von Hannover-Bremen und Sachsen- Anhalt sowie in DER KLEINE GEORG veröffentlicht. Bei dieser bundesweit ausgeschriebenen Turnierserie können alle Reiter der Leistungsklassen l bis 3 Punkte sammeln, die zum Gewinn von 2.500,00 Euro, verteilt unter die drei Punktbesten Reiter, führen. Dabei ist allerdings die Teilnahme an mindestens vier Turnieren dieser Serie Pflicht. Bewertet wird nach einem besonderen Punktesystem, das in den o. g. Zeitungen veröffentlicht wird. Dabei werden die besten 20 Reiter wie folgt bewertet: Der 1. bekommt 30 Punkte, der 2. 28 Punkte usw. bis zum 10. Platz. Ab dem 11. Platz erhält jeder l Punkt weniger, also der 11. 10 Punkte, der 12. 9 Punkte, der 13. 8 Punkte usw. Beim Finale in Grasleben werden die ersten drei dann mit den Sonderprämien ausgezeichnet. Dabei erhält der Beste 1.200,00 Euro, der Zweite 800,00 Euro und der Dritte 500,00 Euro. Zusätzlich sind diese drei Reiter für das Adventsturnier in Dresden qualifiziert und die 25 Besten der "Grenzland Tour" sind beim großen Finale, das im folgendem Jahr bei den Löwen Classics in Braunschweig stattfindet, startberechtigt. Hier können sie allerdings nicht nur am Finalspringen, sondern auch an der Mannschaftsprüfung teilnehmen, die nach dem Modus der RIDERS TOUR mit gleichzeitiger Einzelwertung ausgeschrieben ist. "Die Grenzlandtour ist eine gute Sache, die fortgeführt werden sollte", sind die drei Tourbesten mit anderen Reitern einer Meinung. Für die Initiatoren und die T.BS Sportmarketing GmbH, die für die Teilnahme an den Löwen Classics in Braunschweig verantwortlich zeichnet, ist das der beste Grund, die Wettkampfserie auch im Jahr 2006 wieder neu aufzulegen und möglichst über die nächsten Jahre fortzusetzen. Denn nicht nur Jürgen Kackstein, Vorsitzender des RFV Vorsfelde, zieht nach 3 Jahren "Grenzland Tour" eine positive Bilanz: "Wir haben unser Ziel erreicht. Und prima ist, dass in etwa zu gleichen Teilen Reiter aus beiden Ländern unter den 25 Besten sind." Katarina Blasig  
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