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Silber für die Deutsche Mannschaft beim CEIO J/YR
in Libramont/Belgien vom 28. – 30.07.06 Lea Spiller (Winterberg) auf Said, Marlena Gondesen (Schwarmstadt)
mit El Hrasha, Anna-Lena Weiershäuser (Lahntal) auf SGW
Aman und Victoria Oldenburg (Burgwald) auf Ibn Gameer haben
die Silbermedaille in Libramont/Belgien gewonnen. Die junge und erfahrene Mannschaft
aus Frankreich holte die
Goldmedaille. Dritte wurde die
Mannschaft aus Belgien.
Die ersten 9 Reiter in der Wertung
kamen aus Frankreich. Gewonnen
hat Justin Mourin mit
Jatal Nelous in 7.26.04 Stunden
(17.08 km/Std.). Zweite wurde
Melissa Bisoffi auf Inifinitif de
Creuse und Dritte wurde Sara
Perringerard auf El Hixir HN.
Für die deutsche Mannschaft
(Lea Spiller, Marlena Gondesen,
Anna-Lena Weiershäuser) – geleitet
von Tierarzt Martin Herrmann
– war es die erste Auslandserfahrung.
Es war auch eine
neue Erfahrung als Mannschaft
zu reiten und diese durchzubringen.
Die Strecke in Libramont war bei
Temperaturen um 30° C nicht
einfach. Es ging ständig auf und
ab, über Stock und Stein durch
die Wälder und Felder um Libramont.
Lea Spiller mit Said
kam als erste Deutsche auf dem
17. Platz ins Ziel in 8.58.54 Stunden
(14.14 km/Std.). Marlena
Gondesehen belegte den 19. Platz
in 9.33.38 Stunden (13.28 km/
Std.) vor Anna-Lena Weiershäuser
auf SWG Aman in der gleichen
Zeit und Geschwindigkeit.
Victoria Oldenburg mit Ibn Gameer
schied leider im dritten Vet-
Gate aus. Es war eine gelungene
Veranstaltung und unsere jungen
Reiterinnen haben dabei viel
neue Erfahrungen gesammelt
und war eine gute Vorbereitung
für die EM der Junioren und Jungen
Reiter in Zabreh (CZE) am
15. – 17. Sept. 2006.
Die Veranstaltung als CEIO J/YR
war eine internationale Erstveranstaltung,
angebunden an die
große landwirtschaftliche Messe
und das Springturnier, das bis
zu 20.000 Zuschauer anlockte.
Die Distanzreiter waren mit ihren
Vet-Gates etwas abseits untergebracht,
aber hier war es entsprechend
ruhiger für die Pferde.
Die Strecke war sehr gut markiert,
und es wurde ein belgisches
Zeitmesssystem benutzt,
das sonst bei anderen Sportveranstaltungen
– bei Radrennen
oder Marathonläufen – eingesetzt
wird.
Jedes Pferd bekam eine Manschette
mit einem Microchip
oberhalb des rechten Fesselkopfes
angebunden. Trotz erster
Bedenken gab es keine Probleme
und das System funktionierte
sehr gut. |
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