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Reitplätze kundenorientiert
gestalten Aus welchem Grund auch immer: Der bestehende Reitplatz muss
erneuert werden bzw. ein neuer Platz soll entstehen? Also die einschlägigen Fachzeitschriften
gewälzt, die Suchmaschinen
im Internet bemüht und
siehe da, man sieht sich diversen
Fachfirmen gegenüber. In den Gesprächen
mit den Beratern der
einzelnen Firmen erfährt man viel
über die jeweiligen Systeme, doch
am Ende dieses Beratungsmarathons
sitzt man dann im Familienrat
beisammen und fragt sich:
Können wir nicht die einfache
Bauweise von Firma A, die elastischen
Bestandteile von Firma B
unter den umweltorientierten Eigenschaften
von Firma C zum
Preis von Firma D bekommen?
Das hört sich im ersten Augenblick
nach der Eier legenden Wollmilchsau
an.
Doch ganz so ist es nicht. Viele
Firmen auf diesem Gebiet haben
in sich geschlossene Systeme, die
auch funktionieren. Doch entweder
sind sie sündhaft teuer
oder in sich so einseitig, dass die
eigenen Bedürfnisse zu wenig
Berücksichtigung finden. Die Modulbauweise,
die in der Automobilindustrie
schon viele Jahre
sehr gut funktioniert, lässt sich
auch im Bereich Reitplatzbau umsetzen.
Ein wirklich fachkompetenter
Berater wird Ihnen genau
aufzeigen, welche Möglichkeiten
bereit stehen, ohne dass Sie sich
in ein finanzielles Fiasko stürzen.
Egal ob es der Bauherr ist, der mit
dem Wunsch aufwartet, seinem
Kind für den Ponysport erst einmal
eine preisgünstige Reitfläche
zu erstellen, auf der das Training
problemlos durchzuführen ist,
aber mit wachsenden sportlichen
Erwartungen in seinen Eigenschaften
mitwächst.
Oder der Reitverein, der sich vor
schwindenden Teilnehmerzahlen
beim jährlichen Turnier sieht,
nur weil der Turnierplatz nicht
mehr den heutigen Erwartungen entspricht. Genau so der Top-Profi,
der seinen teuren Schützlingen
das absolute Optimum zukommen
lassen möchte.
All denen kann man die perfekte,
individuelle Kombination zusammenstellen.
Technisch ist dieses
machbar.
So ist z. B. ein Reitplatz kostengünstig
zu erstellen, indem man
den Unterboden lediglich egalisiert
und mit einer geeigneten
Schicht Sand versieht (je nach Beschaffenheit
des Unterbodens
kann eine Trennschicht notwendig
werden, die aber keine Unsummen
kosten muss). So erhält
man einen Reitplatz, der in sich
schon absolut allwettertauglich
ist (einige weinige Situationen
wie starker Frost z. B. mal ausgenommen).
So ein Reitplatz wäre
dann z. B. an Elastizität noch
zu verbessern, das ließe sich später
aber – ohne großen Aufwand
– durch Einmischen von Zuschlagstoffen
verbessern und so
den steigenden sportlichen Anforderungen
anpassen.
Soll es dann ein absoluter Hightech-
Platz werden, kann auf dieser
Basis mit entsprechenden Umbauten
auf den vierbeinigen Spezialisten
eingegangen werden.
Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten,
auf diesem Gebiet flexibel
auf den Kunden einzugehen.
Ein guter Reitplatzbauer muss ein
absoluter Spezialist sein. Möglichst
mit Kenntnissen aus der
Reiterei, um die Bedürfnisse seiner
Kunden zu verstehen. Außerdem
sollte er eine baufachliche
Ausbildung haben, um zu wissen,
wie man dem Kunden seine
Wünsche weitestgehend erfüllen
kann. Leider befinden sich in diesem
doch so sensiblen Bereich –
auch heute noch – zu viele halbwissende
und fachlich nicht geeignete
Personen. Gewarnt sei an
dieser Stelle nur vor solchen, die
Ihnen Dinge versprechen, nur um
zum Abschluss zu kommen. Da
wird – trotz besseren Wissens –
dann mit unhaltbaren, langfristigen
Garantiezusagen oder angeblichen
Eigenschaften hantiert.
Und das nur, um ein Geschäft zu
tätigen.
Also: Augen auf beim Reitplatzkauf!
Text und Fotos: ©REITBODEN
STUCKENBERG GMBH |
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