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Hans-Thorben Rüder siegt
erneut im Großen Preis
Großes Reitturnier 7. bis 10. September 2006 Er kam wieder zu den Versmolder Reitertagen, gewann das Auftakt-
M/A-Springen und kassierte erneut die Siegprämie im Großen
Preis der Firma Kraftverkehr Nagel. Hans-Thorben Rüder (Fehmarnscher
Ringreiterverein) ließ die Konkurrenz im S-Springen mit
Siegerrunde wieder einmal hinter sich. Im Sattel der neunjährigen
in Bayern gezogenen Stute gewann der 32-jährige Profi aus
Greven bei Münster die Hauptprüfung der Versmolder Reitertage
mit einer fehlerfreien Runde in 41,83 Sekunden. "Die Stute hat
gut mitgedacht und in den Wendungen sehr gut gearbeitet", lobte
Rüder sein Pferd. Das war jedoch ein knapper Sieg
vor etwa 2.500 Zuschauern. Mit
nur drei Hunderstel-Sekunden
Rückstand blieb Vicky Young
(RFV Ravensberg) im Sattel von
Sundance dem Grevener auf den
Fersen. Platz drei sicherte sich
Lisa-Mayleen Thoma (RFV Steinhagen-
Brockhagen) auf Calvinaod,
die ebenfalls fehlerfrei
blieb. Lokalmatador Balazs Krucso
(RFV Versmold) sicherte sich
auf L. B. Activ mit einem Abwurf
Platz sechs vor der Versmolderin
Marion Ostmeyer (RFV Ravensberg)
auf Zatopek.
Die Siegprämie kassierte Krucso
im 1. S-Springen des Turniers.
Fehlerfrei in 28,64 Sekunden fegte
der gebürtige Ungar aus Bad
Laer im Sattel von L. B. Activ
durch den Stechparcours des
S-Zwei-Phasen-Springens. Die
Führung im 43-köpfigen Teilnehmerfeld
hatte das neue Versmolder
Vereinsmitglied bereits
Mitte der Prüfung übernommen.
Die Zeit reichte. Bis auf drei Zehntelsekunden
rückte der schärfste
Konkurrent Emil Orban (RV Diana
Bad Rothenfelde) im Sattel
des niederländischen Schimmelwallachs
Orvil auf. Orban sicherte
sich mit diesem fehlerfreien
Ritt Platz zwei im Preis der
Westfalia Group Hilchenbach.
"Für solch ein Turnier würde ich
auch viel weiter fahren”, kommentierte
Rüder am Schluss begeistert.
Etwa 5.000 Zuschauer
waren zum Versmolder Reitgelände
gepilgert, um die spannenden
Entscheidungen in Dressur
und Springen mitzuerleben.
Für Hans-Thorben Rüder ist klar:
"Ich versuche im kommenden
Jahr wieder dabei zu sein.”
Dressur-Sieg für
Petra Reckemeyer
In der einzigen S-Dressur, gesponsert
von der Firma Nagel &
Sohn, setzten sich Petra
Reckemeyer (LRFV Hollen) auf
Cyrano de Bererac mit 812 Punkten
vor Marie-Luisa Meyer (RFV
Greven) auf Di Ravellina mit 798
Zählern und dem Versmolder
Matthias Niedermowwe (RFV
Ravensberg) auf Monet mit 790
Punkten. Doch Niedermowwe
und Monet hatten die M/ADressur
mit 722 Punkten für sich
entscheiden können.
Kleine und große
Gründe zu feiern
Der RV Versmold hatte noch weitere
Gründe zum Feiern. Die
Springmannschaft des Vereins
flog im A-Team-Wettbewerb
zum Sieg. Im E-Mannschaftsspringen
lautet das Ergebnis
Platz drei und in den Mannschaftsdressuren
jeweils Platz
vier.
Dabei ist das Training für die
Mannschaftsdressuren ungleich
aufwändiger. Im Mannschaftsspringen
absolviert jeder Teilnehmer
seinen Parcours, die Ergebnisse
werden addiert. In den
Team-Dressuren müssen alle
Mannschaftsmitglieder gleichzeitig
auf das Viereck. Synchron
gilt es die Figuren zu absolvieren.
Der Abstand zum Vormann
muss immer gleich bleiben und
das einheitliche Outfit geht auch
in die Bewertung ein. Ein gutes
Stück gemeinsame Arbeit war
für diesen Feinschliff also nötig.
Für den Versmolder Nachwuchs
Ehrensache. Eine Reiterin war in
allen Versmolder Spring- und
Dressurteams dabei. Corinna
Lückemeyer aus Sassenberg war
nicht nur eine Bank für die Dressurteams.
Im Sattel von Costa
Brava flog die 15-jährige Schülerin
auch noch fehlerfrei über
die Hindernisse im Parcours. Die
Sassenbergerin gehörte mit ihren
beiden Dressurmannschaftskolleginnen
Kim Chantal Flottmann
auf Ratinio, Marie Niggebrügge
auf Sulto sowie Jacqueline
Schmidt auf Chanell zum Siegerteam
des RV Versmold im AMannschaftsspringen.
Die kompletten Ergebnisse des
turniers finden Sie im Internet
unter
www.friedmann-journalisten.de
Text und Fotos: Anke Friedmann |
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