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Die erfolgreiche Therapie von chronischen Atemwegserkrankungen
Die in den letzten Jahren drastische Zunahme von chronischen, meist allergischen Atemwegserkrankungen hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen. An erster Stelle ist sicher die immer weiter steigende Belastung der Umwelt zu nennen, häufig schlechte Rauhfutterqualität, die Belastung des Futters mit Schimmelpilzsporen und eine nicht pferdegerechte Haltung, welche die Grundbedürfnisse Licht, Luft und Bewegung kompromisslos berücksichtigt. Dieser Artikel soll mit den zwei für viele positive Therapiebeispiele stehenden Erfahrungsberichten Mut zur Therapie machen, etwas von der Hoffnungslosigkeit vieler Pferdehalter nehmen, Mut machen, auch ungewöhnliche und individuelle Wege zu gehen, um dem betroffenen Pferd wieder Lebensqualität zuteil werden zu lassen. Am Anfang des Leidensweges für Pferd und Halter steht im Grunde immer die veterinärmedizinische Therapie, die allein nicht immer erfolgreich ist. Ich lerne Pferd und Halter grundsätzlich erst geraume Zeit, meist einige Jahre später kennen und zu meinen Patienten gehören diejenigen, die als therapieresistent jeglicher veterinärmedizinischen Therapie gelten; zumindest, was eine dauerhafte Verbesserung des Befindens angeht. Welche Therapie, welcher Weg und welche Maßnahmen für Pferd und Pferdehalter umsetzbar und vertretbar sind, entscheidet immer der individuelle Einzelfall, wie auch die unten genannten Erfahrungen dokumentieren. Sie zeigen ganz unterschiedliche Wege auf, welche beide letztlich die Richtigen waren. Grundsätzlich kann ich sagen, dass eine naturheilkundliche, das heißt homöopathische, isopathische und pflanzliche Therapie in Verbindung mit einer Optimierung der Haltung und Fütterung sehr erfolgversprechend ist! Frau Susanne Baar (Susanne.Baar@web.de) schrieb Anfang September 2006 zu Ihrer Stute Bijou, geb. ca. 1986 Im Februar 1995 lernte ich Bijou kennen. Laut Erzählung war sie zu dem Zeitpunkt ca. 9 Jahre alt. Damals wollte ich nach 10-jähriger Pause wieder mit dem Reiten anfangen und ich traf auf einer Feier eine Arbeitskollegin meines Mannes, die eine Reitbeteiligung für Bijou suchte. Wir vereinbarten einen Termin zum Ansehen und Probereiten. Bijou gefiel mir sofort und wir kamen auch gut miteinander klar. Also sagte ich zu. Ca. ein halbes Jahr später gehörte sie dann mir. Die Hälfte des Kaufpreises hatte ich da bereits bezahlt. Die andere Hälfte bekam ich geschenkt, da die Besitzerin mit Ihrem anderen Pferd vom Stall weggehen wollte. Damals wusste ich nicht, was dadurch so auf mich zukommen würde. Dass Bijou nicht gesund war, wusste ich wohl, da sie seit längerem hustete, hinten Bockhufe hatte und durchtrittig war. Sie war vernachlässigt worden, weil die damalige Vorbesitzerin ihre Stallmiete nicht bezahlte. Der Bauer ließ sie in ihrem Mist stehen und versorgte sie nicht richtig. Durch die schlechte Haltung waren leider ihre Bronchien bereits geschädigt, was später eine Bronchoskopie durch den Tierarzt bestätigte. Mit Unterstützung des Tierarztes, eines Heilpraktikers und Weiterbildung meinerseits durch Lesen von Fachliteratur ging es ihr zunehmend besser. Der Heilpraktiker gab mir ein Mittel, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, sodass sie wieder zunahm. Um den Husten zu behandeln, gab es erst einmal Ventipulmin und Sputolysin, damit der Schleim von den Bronchien abfließen konnte und sie besser Luft bekam. Außerdem wurde das Heu und Stroh nur noch nass gefüttert und sie von Stroh auf Papier umgestellt (was der Bauer günstig besorgen konnte). Mit der Zeit ging es ihr immer besser. Der Husten hörte auf und im Sommer hatte sie kaum noch Tage, an denen man sie nicht reiten konnte, weil sie keine Luft bekam. Dann kam der nächste Schock für mich: Ihr Immunsystem war wohl bereits so angeschlagen, dass im darauffolgenden Sommer das Sommerekzem bei ihr ausbrach. Also wieder viel nachlesen und probieren. Eigenblutbehandlung, homöopathische Mittel spritzen, Ökozonbehandlung, verschiedene Öle. Nichts half wirklich. Jedes Jahr musste ich die Mähne wieder kurz schneiden, weil sie ein gutes Stück weggescheuert hatte. Allerdings hatte ich Glück. Sie scheuerte sich so gut wie nie wirklich blutig. Mit dem Ökozon konnte man es noch in Grenzen halten. Später kaufte ich dann eine Ekzemerdecke, mit der Bijou noch am besten klar kam. So konnte sie auch nach 16.00 Uhr noch in Ruhe grasen. Natürlich sollte das nicht der letzte Schock sein. Kurz darauf fing Sie an, auf dem linken Vorderbein zeitweise zu lahmen. Nach mehreren Tierarztbesuchen inkl. Röntgen stellte sich dann heraus, dass sie einen Chip hatte, der wohl Probleme bereitete, sowie leichte Veränderungen am Gleichbein. Der Tierarzt schlug eine Spritze ins Fesselgelenk vor, die zwar sehr teuer war und auch nicht 100-prozentig längerfristigen Erfolg bringen würde. Bijou bekam diese Spritze, um die Gelenkflüssigkeit zu verbessern und durfte 4 Wochen nur im Schritt gehen. Aber danach kam der Erfolg. Sie lief immer besser und wir hatten eine super Zeit danach, mit wunderschönen Ausritten und Wettrennen über Stoppelfelder. Diese Spritze hat Wunder gewirkt und wir hatten Ruhe, bis Bijou ca. 16 Jahre alt war. Zu der Zeit hatte ich eine Reitbeteiligung, die sie auch sehr schön dressurmäßig arbeitete. Leider traten mit der Zeit dann die Probleme mit dem Vorderbein wieder auf. Damals ließ ich sie dann in einer Tierklinik röntgen und der Tierarzt gab mir nach seinem Befund den Rat, sie auf keinen Fall mehr zu reiten und in nächster Zeit wohl einzuschläfern. Also ritt ich nicht mehr und gönnte ihr Ruhe. Aber damit wollte ich mich nicht abfinden und Bijou wohl auch nicht. Sie galoppierte mit den anderen auf die Wiese und wurde immer aufsässiger ohne Beschäftigung. So fing ich an, sie wieder ohne Sattel im Schritt im Gelände zu bewegen. Und es gab keine Probleme. Um noch eine Meinung einzuholen, ließ ich das Bein nochmals von dem Tierarzt röntgen, der es damals auch geröntgt hatte. Und er stellte im Vergleich zum alten Befund eher eine Besserung zu damals fest. So begann ich sie wieder regelmäßig 3- bis 4-mal die Woche zu bewegen. Aber die Ruhepause hatte einen Nachteil, den ich leider erst später feststellte, als ich mit dem Reiten wieder anfing: Durch den Bewegungsmangel hatte sich der Zustand der Bronchien verschlechtert und sie bekam wieder Luftprobleme, die ich behandeln musste. Anfangs nur zeitweise mit Ventipulmin, um den Schleim zu lösen; später bekam sie auch Cortisonspritzen. Das Bein machte ihr inzwischen überhaupt keine Probleme mehr. Im Winter war sie nur sehr steif auf den Beinen durch leichte Arthrose, wenn sie aus der Box kam. Damals bekam ich durch Zufall, weil meine andere Stute ein dickes Bein hatte, durch einen Arbeitskollegen meines Mannes die Informationsbroschüre von Frau Nehls in die Hände. Die Erfahrungsberichte anderer Besitzer, die ich dort las, faszinierten mich und ich dachte, dass sie auch Bijou vielleicht helfen könnte, da ich sie nicht auf die Dauer mit Cortison vollpumpen wollte, weil inzwischen nichts anderes mehr half, wenn die Luftnot im Sommer bei warmen Wetter ihr extrem zusetzte. Also setze ich mich mit Frau Nehls in Verbindung und ließ eine Haaranalyse machen, worauf sie dann mit den entsprechenden homöopathischen Mitteln sowie den Hustenkräutern Husta-Mix behandelt wurde. Da bei Bijou die Krankheit leider inzwischen soweit fortgeschritten und sie ja auch schon 18 Jahre alt war, machte mir Frau Nehls leider keine Hoffnung auf vollständige Heilung. Um die Behandlung zu unterstützen und da ich bereits viel Positives über das Nordseeklima für solche Krankheiten wie Sommerekzem und Luftnot bei Pferden gelesen hatte, entschied ich mich, Bijou ergänzend zur homöopathischen Therapie für die Sommermonate dort unterzubringen. Durch einen Artikel auf der Pferdeseite unserer Tageszeitung wurde ich auf eine Familie aus Datteln aufmerksam, die sich in Bensersiel eine neue Existenz aufbauen und Pferde über die Sommermonate auf den dort gepachteten Wiesen aufnehmen wollten. Also fuhr ich einen Sonntag dorthin, sah mir den Hof an und vereinbarte, Bijou dort unterzubringen. Zwei Wochen später transportierte ich Bijou nach Bensersiel (www.pferdekurhotel- warich.de). Sie fühlte sich dort offensichtlich auf Anhieb wohl und fand sofort Anschluss in der Herde. Nach dem ersten Behandlungsplan machten wir eine zweite Haaranalyse zur Kontrolle und stellten fest, dass ihre Werte schon viel besser waren. Deshalb braucht sie zur Zeit auch nur noch die Hustenkräuter und 2-mal wöchentlich ein paar Tropfen der homöopathischen Mittel, da sie nur noch hustet, wenn sie sich mal sehr aufregt. Auch das starke Einziehen der Flanken sowie die Atemgeräusche schon im Schritt sind inzwischen verschwunden. Zum Herbst hin musste ich mir nun ernsthafte Gedanken machen, wie Bijous Leben weiter aussehen sollte. Gerne hätte ich sie wieder in meiner Nähe gehabt, um die meistmögliche Zeit mit ihr zu verbringen. Aber die lange Fahrt jedes Jahr hin und zurück wollte ich ihr nicht mehr zumuten. Da ich sie dort in sehr guten Händen wusste, entschloss ich mich, sie da zu lassen und in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken. Vor allem auch, weil sie dort im Winter mehrere Stunden im Freien verbringen und eine ca. 40 qm große, durch Bänder abgetrennte Box in einer luftigen Scheune bekommen konnte, was ich ihr zu Hause nicht hätte bieten können. Durch die Bewegung in der großen Box (wenn sie wegen schlechten Wetters mal nicht raus konnte) hatte sie letzten Winter auch keine Probleme mit Arthrose. Ihr Zustand verbessert sich ständig. Laut Steffi, der Stallbetreiberin, springt und tobt sie mit den anderen zwischendurch über die Wiesen. Natürlich besuche ich sie regelmäßig alle 4 – 6 Wochen und fahre die fast 300 km, um sie zu besuchen. Es ist einfach schön zu sehen, wie gut es ihr dort geht und wie sie ihr Rentnerdasein genießt. Das allein ist es wert, so weit zu fahren, und ich hoffe, das Bijou trotz ihrer Vorgeschichte noch ein paar schöne Jahre genießen kann. Schade ist, dass ich von Frau Nehls nicht eher erfahren habe. Vielleicht wäre dann der Rückschlag im Alter nicht gekommen, wenn ich das ganze Wissen bereits am Anfang, als sie noch jung war, schon gehabt hätte. Auf alle Fälle habe ich durch Bijou gelernt, wie wichtig eine gute, pferdegerechte Haltung ist und dass man die Hoffnung nie aufgeben darf. Obwohl es Bijou manchmal sehr schlecht ging, gab es immer einen Weg, ihr zu helfen. Man muss ihn nur herausfinden und den Mut nicht aufgeben. Dabei wünsche ich allen viel Glück! Sabine Ulrich, thunderhills@web.de, schrieb im August 2006: Wie versprochen hier nun mein Erfahrungsbericht. Mein ca. 16- jähriger Criollo-Mestizowallach leidet seit 1999 an chronischer Bronchitis nach einer Atemwegsinfektion. Nach anfänglicher tierärztlicher Behandlung merkte ich bald, dass es keine deutliche Besserung der Symptome bringt und ich habe mich relativ schnell an eine Tierheilpraktikerin gewandt. Die dann durchgeführte Therapie brachte Chico zumindest so weit, dass er zwar noch hustete, aber trotzdem belastbar war. 2001 zog ich dann mit meinem Pferd nach Brandenburg. Auch hier erfolgte eine homöopathische Behandlung. So weit, so gut. Es ging ihm mal besser und mal schlechter. Chico steht das ganze Jahr in einem kleinen Herdenverband im Offenstall, bekam im Winter Heu und Hafer und war im Sommer auf Grasweiden. Im letzten Winter verschlechterte sich sein Zustand. Er war total spastisch, seine Ausatmung war stark angestrengt. Er sah wirklich ziemlich schlimm aus. Meine damalige THP konnte ihm nicht so recht helfen, mein Tierarzt hat dann zunächst Kortison gegeben, wusste aber, dass ich eher eine Behandlung auf Kräuterbasis bevorzuge und besorgte mir entsprechende Präparate. Chicos Zustand wurde nicht besser. An Ausritte war gar nicht zu denken. Ich habe wirklich schon mit dem Gedanken gespielt, ihn nach einer gewissen Frist zu erlösen. Wir hatten zur damaligen Zeit einen 23-jährigen Wallach im Stall, dem es genauso erging, nur noch etwas schlimmer. Das wollte ich Chico auf alle Fälle ersparen. Beim verzweifelten Stöbern im Internet bin ich auf die Webseite vom Tierheilkundezentrum gestoßen. Dort versprach Frau Nehls anhand von Haarproben eine gezielte Therapie zu erstellen. Na gut, dachte ich. Viel zu verlieren habe ich nicht und die paar Haare kann Chico verschmerzen. Ich schickte also eine Probe ein und wartete voller Spannung auf das Ergebnis. Es kam auch ziemlich schnell. Die verordneten Medikamente waren schnell besorgt. Auch die Umstellung vom Hafer auf Heucobs war kein Problem. Nur war ich damals noch nicht konsequent genug, mein Pferd von Heu auf Heulage umzustellen. Dementsprechend verlief die erste Therapie. Es wollte sich einfach keine deutliche Besserung einstellen. Nach erneuter Haaranalyse und Umstellung der Medikamente und Umstellung von Heu auf Heulage geht es Chico sehr gut. Er ist wieder zu 100 % belastbar, atmet gut durch und vor allem, er schnaubt wieder aus. Wer einmal ein Pferd mit chronischer Bronchitis hatte, der weiß, was dieses Geräusch bei dem Besitzer bewirkt. Es ist wie Gold für die Ohren! Ich bin Frau Nehls wirklich sehr dankbar für ihre Hilfe! Natürlich war diese nicht umsonst. Es ist auch kein Schnäppchen. Aber der Erfolg spricht für sich! Ich werde jedenfalls alles weiter so beherzigen und hoffe für Chico, dass er nie wieder so einen Winter mitmachen muss, und weiß auch, dass ich jederzeit bei Frau Nehls anrufen kann und dann auch Ratschläge bekomme. Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde Dipl.-Tierheilpraktikerin Claudia Nehls (Kosten per Vorauskasse für die Biofeld-Haaranalyse 69,60 Euro plus Medikamente/Futterumstellung; telefonische Beratung pro angefangene Stunde 25,00 Euro, Besuche nach Vereinbarung/Entfernung, stationäre Aufnahme nach Absprache), Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg Tel.: 05648 963335 Fax: 05648 963334 Handy: 0173 5157633 www.tierheilkundezentrum.de E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de  
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