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Kaltblutkörung in Verden 2006 Ende Oktober fand die Körung
des Stammbuches für Kaltblutpferde
Niedersachsen e. V. im
Rahmen der Ponyhengstkörung
in Verden statt. Eine kleine, aber feine Kollektion
der "starken Pferde" stellte
sich der Körkommission um
Zuchtleiter Dr. Uwe Clar vor.
Siegerhengst wurde in diesem
Jahr ein noch jugendlicher Munkedalsohn
aus der Zucht von
Klaus zum Berge, Fallingbostel.
Äußerst rassetypisch, in jedem
Zoll den Schleswiger demonstrierend,
gefiel dieser harmonische
Junghengst auf Anhieb.
Überragende Grundgangarten in
Schritt und Trab lassen die Hoffnung
aufkeimen, dass er eines Tages
in die Fußstapfen seines imposanten
Vaters Munkedal treten
kann. Er wurde in die Prämienklasse
II eingestuft.
Ebenfalls die Klasse II erreichte
der Reservesieger Heidjer
v. Heron Z. u. B: Ute Feldmann,
Hille, dessen Kurzresümee Adel
mit Masse lauten könnte. Sehr
viel Hengstausdruck bei gutem
Rassetyp mit schönem Halsaufsatz
bei optimaler Aufrichtung
brachte dieser Braune mit. Ein
hervorragender Schritt rundeten
das positive Bild ab. Man ist froh,
in der Zwischenzeit solch qualitätvolle
Rheinisch- deutsche
Kaltblüter im eigenen Lande rekrutieren zu können. Gekört und
in die Klasse III eingestuft wurde
Heidjers Aufzuchtkollege
Albert v. Fuchsberg v. Atax. Züchter
dieses Rheinisch -deutschen
Fuchshengstes ist Christina
Mundt, Celle, B. Stefan Dingel,
Celle. Albert zeigte sich als solider,
harmonischer Hengst mit
überdurchschnittlichen Grundgangarten.
Zur Anerkennung
wurde mit Skat v. Semper ein
weiterer Rheinisch -deutscher
vorgestellt. Dieser, mit einem
Spitzentyp versehene kalibrige
Braunschimmel stammt aus der
Zucht von Josef Weyers, Kevelaer,
und steht heute im Besitz von
Thomas Bug, Nüstetal.
Erstmals wurde ein Hengst der
Rasse Hannoversches Kaltblut
zur Körung vorgestellt. Fritz, wie
dieser Junghengst heißt, entstammt
der Verbindung der
Schleswiger Stute Saga v. Marschall
mit dem englischen Vollblüter
Fast Eddy xx, Z. u. B. ist
Hermann Drechsler, Mollhagen.
Bewusst und in Übereinstimmung
mit der Zuchtleitung wurde
diese Anpaarung gewählt, um
über eine Typrückkreuzung über
drei Generationen die Vollblutgene
zu verankern. Man erhofft sich
so, Trockenheit, Härte und Leistungsvermögen
zu verstärken.
Fritz wurde in das speziell für
diese Zuchtrichtung eröffnete
Hengstbuch eingetragen. Er steht
im schweren Huntertyp und
bestach durch Geschlossenheit,
überragende Korrektheit und
solide Grundgangarten.
Text und Fotos: M. Schwöbel |
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