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Futterergänzung für tragende
und laktierende Stuten Es gilt heute als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, dass jeder
Stoffwechselvorgang im Organismus nur bei Gegenwart und
Mitwirkung von bestimmten Mineralstoffen möglich ist und optimal
ablaufen kann. Mineralien sind elementare Stoffe
des Lebens, weil durch sie Vitamine,
Enzyme, Hormone und
die gesamten Stoffwechselprozesse
erst ermöglicht werden.
• Ein großer Teil der Mineralien
ist für Menschen und Tiere essenziell,
d. h. sie müssen unbedingt
zugeführt werden; ihr
Fehlen verursacht Mangelkrankheiten.
• Zu den essenziellen Mineralien
zählen Kalzium, Magnesium,
Silizium, Eisen, Molybdän,
Zink, um hier nur die wichtigsten
zu nennen.
• Ihre Gegenwart im Stoffwechselprozess
des Organismus
genügt häufig in Spuren, daher
ist auch von Spurenelementen
die Rede.
• Silizium ist z. B. ein solches
Spurenelement. Heute wissen
wir, dass Silizium ein besonders
wichtiges, den Mineralstoffwechsel
steuerndes Element
ist. Silizium stimuliert
das Wachstum, gewährleistet
die Entwicklung des Bindegewebes
und die Kalzifizierung
der Knochen.
Eine weltweit anerkannte wissenschaftliche
Arbeit zur Anwendung
von Mikro-Mineral
in der Pferdezucht wurde in
Russland (Shagiwaleyev 2001)
durchgeführt:
Die Studie untersuchte an 48 laktierenden
(milchgebenden) Stuten
– anhand von Parametern des
Immunstatus, der Mikroflora
und anderer biochemischer
Funktionen – die Wirkung von
mikronisiertem Silicium.
An zehn aufeinanderfolgenden
Tagen wurde den Stuten baschkirischer
Rasse täglich das Mineral
appliziert.
Die Vitalparameter untersuchte
der Autor aus Proben des Bluts,
der Milch und der Fäkalien der
Tiere am 15., 30., 45. und 60. Tag
nach Beginn der Applikation. Vor
Beginn der Applikation waren
Ausgangswerte festgelegt worden.
Es wurde ein deutlicher Effekt
erzielt, der größtenteils seine Spitze
um den 45. Untersuchungstag
erreichte. Zu diesem Zeitpunkt
war faktisch der Regenerationsprozess
beendet.
Die Therapieeffekte wurden vor
allem nachgewiesen im Ansteigen
• der bakterioziden Aktivität im
Blut,
• der Lysozymaktivität im Blut,
• der phagozytären Aktivität der
Leukozyten im Blut,
• des Bifidobacterikums und des
Lactobazillus im Darm,
• des Vitamin-A- und -C-Gehalts
in der Milch der Stuten
sowie an der Senkung der Zahl
der Staphylokokken im Darm,
des Clostridums und der Candidia
(Mikropilze).
Der Autor bewertet die Befunde
in der Weise, dass das verwendete
Mineral und die darin enthaltenen
Spurenelemente Bedingungen
für eine normale
Darmfloraentwicklung geschaffen
haben und die ermittelten
Daten eine deutliche Stärkung
des Immunsystems belegen.
Mikro-Mineral wirkt positiv auf
die Eiweißsynthese der Mikroorganismen
und sorgt für eine
schnellere Assimilation der Proteine.
Es kommt hierdurch zu einer
deutlich höheren Futterverwertung
und zur Bildung von
bis zu 20 % mehr Muskelmasse.
(oder eine gleiche Energieausbeute
bei bis zu 25 % reduzierter
Futtermenge, was bei erwachsenen
Tieren durchaus
sinnvoll sein kann, keineswegs
jedoch bei Fohlen in den ersten
Lebenswochen).
Wichtig für die Aufzucht ist auch,
wie in dieser Studie ausgeführt,
dass die Milchproduktion der
Stuten in quantitativer und auch
in qualitativer Hinsicht (z. B. Erhöhung
des Vitamin-A- und
-C-Gehalts) eine Steigerung erfahren
hat.
Anzumerken bleibt, dass bei den
baschkirischen Stuten die Wirkung
bereits nach 10-tägiger Applikation
in Gang gesetzt wurde.
Die baschkirischen Pferde
stellen eine robuste Rasse dar.
Die in Westeuropa gehaltenen
Pferde dürften eine deutlich längere
Applikationszeit benötigen.
Mikro-Mineral kann, gemäß hiesiger
z. T. noch laufender und bereits
abgeschlossener Studien,
auch als ständige Futterergänzung
gegeben werden. Es hat eine
überaus positive Wirkung auch
auf die Qualität der sog. schnellwachsenden
Bindgewebe wie
Hufe, Haut, Fell und Behang.
Text und Fotos Copyright©
Jessica Edsen,
Züchterin Trakehner Pferde |
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