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Stationsprüfung für Warmblut-,
Haflinger- und Reitponystuten Noch einmal volles Haus hatte
das Leistungsprüfungszentrum
des Landesverbandes Bayerischer
Pferdezüchter e. V. in
München-Riem bei den Stutenleistungsprüfungen
für
Warmblut, Haflinger und Reitpony
zum Jahresabschluss 2006.
17 Haflingerstuten kamen am
22. November zum 21-Tage-Test
auf Station, 13 Warmblut- und
drei Ponystuten folgten am 29.
November für die 14-tägige Stationsprüfung,
elf Warmblutstuten
beendeten die Prüfung.
Der abschließende Leistungstest
wurde am 12. Dezember
durchgeführt. In gewohnt versierter
Weise bereiteten die Trainingsleiter
Anita Schweiger und
Carsten Lenz gemeinsam mit
ihrem Team die Prüflinge auf
die Abschlussprüfung vor. Die
Grundgangarten sowie die
Springanlage im Freispringen
galt es gemäß der Richtlinien
überprüfen, eine Aufgabe, die
das bewährte Richterduo Johann
Speth und Bruno Six übernommen
hatte.
Haflingerstuten:
Größtenteils dreijährig, insgesamt
jedoch zwischen drei und acht Jahre
alt, war das Lot der Haflingerstuten.
Im Freispringen vergaben
die Richter Noten zwischen 5,5 und
8,25 – "Micha" (v. Wotan – Naxin,
Z. u. B.: Alois Zirngibl) und "Olinda
K" (v. Amsterdam – Nordano,
Z. u. B.: Johann Kappelsberger)
standen an der Spitze. Als "sehr
gut" bewertete Constanze Jonas,
Pferdewirtschaftsmeisterin Reiten,
die dankenswerterweise die Aufgabe
der Fremdreiterin übernommen
hatte, die Rittigkeit der dreijährigen
Stuten "Olinda K" und
"Pia" (v. Nitendo – Applaus, Z.:
Petra Völk, B.: Richard Spiess). Auf
ganzer Linie überzeugen konnte
Jury wie Trainingsleitung die Stute
Bella (v. Nitendo – Narziss, Z.:
Petra Völk, B.: Richard Spiess), die
in allen Grundgangarten die
Höchstnoten erhielt und mit einer
Gesamtnote von 8,81 Prüfungssiegerin
wurde.
Alle Stuten präsentierten sich auf
hohem Niveau – die Endnoten der
17 Stuten lagen zwischen 6,72 und
8,81, teilweise trennten sie nur wenige
Hundertstel vom nächsthöheren
Platz. Damit hat das gesamte
Prüfungslot die Anforderungen,
die an eine Staatsprämienanwärterin
hinsichtlich der Leistungsprüfung
gestellt werden, erfüllt.
Besonders hervorzuheben ist die
Tatsache, dass mehrere Stuten sich
in Grundgangartenbewertung und
Springanlage gleichermaßen mehr
als überzeugend präsentierten und
damit dem Anspruch an das "Allroundpferd
Haflinger" überaus
gerecht wurden.
Warmblut- und
Reitponystuten:
Prüfungssiegerin bei den Warmblutstuten
wurde die 4-jährige Lorelei
(v. Sunny Boy – Gardeulan,
Z.: Zuchthof Klöck, B.: Landw.
Pferdebetrieb Tahedl) mit einer
Gesamtnote von 8,41, die von den
Richtern in Schritt und Trab die
Höchstnoten erhielt. Im Galopp
wusste Primera (v. Davignon II –
Rathenow, Z. u. B.: Fritz u. Hertha
Hörmandinger) am meisten zu
überzeugen. Ganz nach vorne setzte
das Gremium bei der Bewertung
des Freispringens "Pay Attention"
(v. Caretello B – Alvarez, Z.
u. B.: Susanne Hirschberger) und
"Goldrune" (v. Quamiro – Lord
Calando, Z. u. B.: Dr. Patricia Bachinger).
"Rittigkeitssiegerin"
wurde "Miss Sonja" (v. Londonderry
– World Cup III, B.: Gut Bohmerhof
GmbH & Co KG). Als
Fremdreiter konnten für die
Warmblut- und Reitponystuten
Esther Appel und Sonja Österlein
gewonnen werden, die sich von
der Rittigkeit der Prüflinge insgesamt
angetan zeigten und dafür
Noten auf hohem Niveau zwischen
7 und 9 vergaben. Die Gesamtnoten
lagen alle im "ziemlich guten"
bis "guten" Bereich, was die Leistungsdichte
dieses Prüfungslots
noch einmal verdeutlicht.
Zwei Connemara und ein Fjord
waren in der Klasse der Reitponys
angetreten, die gemäß der
Richtlinien getrennt gewertet
wurden. Herausragend zeigte
sich das Fjord "Ilke" (v. Kostja –
Illiano, Z. u. B.: Dr. Angela Lösing)
beim Freispringen. Die Endnoten
können sich auch hier mit
7,29 bis 7,59 sehen lassen.
Verdientermaßen ging das Leistungsprüfungsteam
nach Abschluss
dieser Prüfung in die
Winterpause, doch bereits am 1.
März geht es mit dem Veranlagungstest
für Warmbluthengste
weiter – Anmeldungen hierfür
sollten schnellstens an die Geschäftsstelle
des Landesverbandes
geschickt werden, denn Anmeldeschluss
ist immer vier Wochen
vor Prüfungsbeginn. |
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