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Die Welt des Pferdesports feiert in Ankum
Ulrich Kasselmann und Paul
Schockemöhle übergeben
P.S.I.-Awards in sechs Kategorien
Prof Jobst Plog, Isabell Werth und Nelson Pessoa gehören zu den Preisträgern Ankum – P.S.I. – dies Kürzel steht für Performance Sales International
und die legendäre Reitpferdeauktion war auch in diesem
Jahr Standort und festlicher Rahmen einer ganz besonderen Ehrung.
In sechs Kategorien wurde der P.S.I.-Award, eine Auszeichnung
für besondere Leistungen und Verdienste rund um das Thema
Pferde und Sport vergeben. Das Geheimnis um die Preisträger
wurde im Rahmen des Gala-Balls
des P.S.I. gelüftet: Die öffentlichrechtlichen
TV-Sender ARD und
ZDF, die Doppel-Weltmeisterin
der Dressur, Isabell Werth aus
Rheinberg, FEI-Steward Hans
Wallmeier, Dr. Wilfried Bechtolsheimer
aus Großbritannien und
Brasiliens Nelson "Necko" Pessoa
sind die P.S.I.-Award-Gewinner
des Jahres und erhielten aus den
Händen ihrer Laudatoren den edlen,
im Hause Haim-Svarowski gestalteten
Award.
Eigens zu diesem Anlass baten
die P.S.I.-Macher den Spiegel-
Chefredakteur Stefan Aust, den
ARD-Reitsportexperten Hartmann
von der Tann, Springreiter
Otto Becker und den internationalen
Turniersprecher Christian
Graf Plettenberg in den
Kreis derer, die Taten, Persönlichkeit
und Verdienste der
Preisträger würdigten.
In der Kategorie Medien übergab
Stefan Aust den P.S.I.-Award
dem stellvertretenden ARD-Vorsitzenden
Prof. Jobst Plog (NDR),
der für ARD und ZDF die Ehrung
entgegen nahm. Aust: Mit
den Bildern der Weltreiterspiele
2006 in Deutschland haben beide
Sender ein Stück Reitsportgeschichte
festgehalten, begleitet
und erlebbar gemacht. Und
damit herausragende Quoten erzielt.
Unvergessen etwa die Szenen
mit der und um die Preisträgerin
Sport, Doppel-Weltmeisterin
Isabell Werth, deren Leistungen,
Auftreten und Persönlichkeit
Hartmann von der Tann
prägnant skizzierte. Prof Plog
sagte in seiner Dankesrede, dass
die Professionalisierung des
Reitsports durch TV gerechte
Präsentierungen der Weltreiterspiele
und der Riders Tour wesentlich
zur Akzeptanz der Fernsehzuschauer
beigetragen hat.
Wie wichtig es ist, einen zu haben,
der unbestechlich darauf achtet,
das Mensch und Tier Genüge getan
wird, das alles seine Ordnung
hat, unterstrich der Mannschafts-
Olympiasieger 2000, Otto Becker
in seiner Laudatio auf den FEI-Steward
und Richter Hans Wallmeier.
Der Warendorfer wurde in der
Kategorie Supporter ausgezeichnet.
In der Kategorie Supporter Jugend
ging der P.S.I.-Award an Dr.
Wilfried Bechtolsheimer. Der in
Großbritannien lebende Unternehmer
hat sein Engagement weit
über die Unterstützung seiner
Tochter Laura hinaus ausgedehnt.
Dies Engagement würdigte Henk
van Bergen. In der Kategorie Sponsor/
Mäzen übergab Laudator Paul
Schockemöhle den P.S.I.-Award
an Alexander Onischenko. Der
Ukrainer hat zäh und beharrlich
seine Idee von einer Equipe verwirklicht
und bei den Weltreiterspielen
mit dem vierten Platz seiner
Mannschaft den schönsten
Lohn erhalten. Ein Beispiel dafür,
wie der Reitsport als olympische
Disziplin international verbreitet
werden kann und ein Beispiel auch
dafür wie Reiter, die in ihren Heimatländern
nicht als gut genug befunden
wurden, ihre Chance eindrucksvoll
nutzten.
Der wohl mit der größten Spannung
erwartete Preisträger in der
Kategorie Lebenswerk, war der
Brasilianer Nelson Pessoa.
Springsportlegende "Necko"
wurde von Christian Graf Plettenberg
charakterisiert, gewürdigt
und als außergewöhnliche
Persönlichkeit treffend skizziert.
Durch seine Schule ging nicht
nur Sohn Rodrigo, sondern etliche
inzwischen herangewachsene
Talente. Der Gentleman aus
Brasilien mit Wohnsitz in Brüssel
ist noch heute ein Beispiel für
gutes Reiten, Pferdeverstand und
eine tadellose Haltung gegenüber
seinen Mitmenschen. |
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