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Nacht der Pferde 2006: 100 Pferde, 100 Darsteller und 10.000 begeisterte Besucher ließen
die schönste Pferdegala des Jahres zum Riesen-Erfolg werden. Pferdefreunde
begeisterten sich an zwei Abenden am tollen Mix von
Show und Sport, am Können der internationalen Stars, an eleganten,
waghalsigen und spektakulären Schaubildern. "Die Nacht der Pferde" erzählte
von Feuer, Temperament und
Leidenschaft, präsentierte klassische
Reitkunst, zirzensische
Akrobatik und die schönsten
Pferderassen der Welt. Inspiriert
von temperamentvollen Klängen
tanzten feurige Andalusier und
Lusitanos, wendige Quarterhorses,
Knabstrupper, Minishettys,
Friesen, Kaltblüter, Isländer oder
Berber durch den Bühnensand.
Andrea Schmitz, die 34-jährige
Barockreiterin, verzauberte mit
ihrem Schimmelhengst Bailador.
Da sie ohne Zügel ritt, konnte sie
die Arme ihres Kostüms ausbreiten
und machte aus ihrem
Pferd einen wunderbaren
Pegasus.
Dass sich Stier und Pferd so richtig
mögen, weil sie zusammen
auf der Weide aufgewachsen
sind, war noch nie bei einer
Pferdegala zu sehen! El Magico
– der vierjährige 600 Kilgramm
schwere Stier rieb liebevoll seine
Nüstern am Maul des vierjährigen
Andalusierhengst Tison.
Jesus Morales inszenierte
mit den beiden einen wunderbaren
Tanz um Freundschaft und
Tod. Dass auch Lokalmatadoren
in der internationalen Reiterszene
ganz oben stehen, demonstrierten
bei der "Nacht der Pferde"
einmal mehr Dressurweltmeisterin
Heike Kemmer aus
Isernhagen und Wolfhart Witte,
Oberbereiter des Landgestütes
Celle. Der Fuchshengst Londontime
erbrachte auf der vergangenen
Elite-Auktion 540.000 Euro
und zeigte in einer Solokür,
was er unter dem Reiter zu leisten
vermag. Als nervenstark erwiesen sich
die "schwarzen Perlen" Nordeuropas.
Der Friesenquadrille
gaben Trommler lautstark den
Takt an. An Temperament nicht
zu überbieten: die belgische
Gruppe "The Thunderguys", die
die Arena zum Kochen brachte.
Da ging es um Action pur, um
rasante Stunts auf, über und unter
dem Pferd.
Begleitet von dem Songtext: "Ich
bin so stark, ich bin so schwer,
ich bin ein Kaltblut bitte sehr"
avancierte die Sulky-Quadrille,
gezogen von einem gesamtdeutschen
Querschnitt traditioneller
Kaltblutrassen zu Publikumslieblingen.
Auch das Nebeneinander
von Gangpferden
aus aller Welt zeigte eindrucksvoll
Unterschiede und Berührungspunkte
der diversen Rassen.
Star der "Nacht der Pferde”
war jedoch wieder einmal Pferdeflüsterer
Jean Francoise Pignon,
der fünf freilaufende Pferde
wie an unsichtbaren Fäden
nach seinen Wünschen agieren
ließ, wo sich selbst erfahrene
Pferdeleute fragen, wie das funktioniert.
Ob sie Pignon oder Morales
hießen, ob junge Schweizer auf
Inlineskatern den Pferden hinterherliefen,
ob Toni Hochegger
– der Altmeister der Tierdressur
– die Zuschauer zum Lachen
brachte. Sie alle erzählten auf
berührende und spannende Weise
von der Freundschaft zwischen
Mensch und Pferd.
Auch die Aftershowparty fand
beim Publikum großen Anklang.
Denn nach so einer perfekt inszenierten
Show will man zu gern
mit seinem Favoriten anstoßen,
fachsimpeln oder ein Autogramm
mit nach Hause nehmen
und sich schon auf die nächste
Show freuen, die am 30. November
und 1. Dezember 2007
stattfindet.
"Die Nacht der Pferde”
Veranstalter:
Fachausstellungen Heckmann
GmbH Hannover/Bremen
www.heckmanngmbh.de |
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