 |
| Das Pferd unterwegs
|
 |
Vollständigen Artikel mit Bildern als PDF herunterladen: Das Pferd unterwegs |
 |
 |
Textversion:
Ursachenforschung:
Durchfallerkrankungen und Kotwasser Besonders im Frühjahr nehmen die Aktivitäten mit dem Pferd stark
zu. Dazu gehören die Eröffnung der Koppelsaison sowie
Turnierteilnahmen und Wanderritte mit den erforderlichen
Hängerfahrten und vieles mehr. Besonders im Frühjahr nehmen die Aktivitäten mit dem Pferd stark
zu. Dazu gehören die Eröffnung der Koppelsaison sowie
Turnierteilnahmen und Wanderritte mit den erforderlichen
Hängerfahrten und vieles mehr. Damit steigt auch das Risiko, dass
sich das eigene Pferd stark verletzt
– wie zum Beispiel bei einem
Unfall mit dem Pferdehänger
oder bei einer Schlägerei auf
der Pferdekoppel. Die Aufregung
bei der Hängerfahrt oder
beim Turnier kann beim Pferd
eine Stresskolik auslösen – und
schon ist es soweit: es muss operiert
werden. Jetzt fängt bei vielen
Pferdebesitzern der Stress erst
richtig an, denn oftmals ist außer
der Sorge um das Pferd besonders
auch die Sorge um das Wohl
des eigenen Geldbeutels vorhanden.
Viele Pferdehalter machen
sich leider bei der Anschaffung
eines Pferdes nicht ausreichend
darüber Gedanken, welche
Kosten auf sie zukommen,
wenn es dem Pferd mal nicht so
gut geht und der Tierarzt kommen
muss. Traurig, aber wahr
ist die Tatsache, dass viele Pferde
aus Geldmangel des Besitzers
nicht korrekt und tierschutzgerecht
versorgt werden oder "abgeschoben"
werden müssen, um
sich finanziell nicht zu ruinieren.
Man ist es dem Mitgeschöpf
Pferd als verantwortungsbewusster
Mensch aber schuldig,
sich im Vorfeld darüber Gedanken
zu machen und sich nur dann
ein Pferd anzuschaffen, wenn
man die finanziellen Mittel zur
Verfügung hat, um auch eine
erforderliche Operation des Pferdes
zahlen zu können. Der verantwortungsbewusste
Pferdebesitzer
hat die Möglichkeit,
sich für den Fall der Fälle ohne
großen finanziellen Aufwand abzusichern,
denn es gibt eine so
genannte Pferde-Operationskosten-
Versicherung. Diese Versicherung
deckt die entstehenden
Kosten aus einer medizinisch notwendigen
Operation des Pferdes
unter Vollnarkose mit 100 % aus
dem 2-fachen Satz der Gebührenordnung
für Tierärzte sowie die
Tierarztkosten der letzten Untersuchungstages
vor der OP und
die erforderliche ärztliche Versorgung
bis 5 Tage nach der OP.
Allein eine Kolik-OP zum Beispiel
kostet um die 1.000 Euro
und ist für viele Pferdebesitzer
damit nicht so einfach "aus der
Portokasse" zu bezahlen. Es ist
allerdings wichtig zu wissen,
dass man eine OP-Versicherung
nicht in jedem Fall für alle Operationen
abschließen kann. Wenn
man ein Pferd besitzt, das bereits
Koliken hatte oder wenn bereits
absehbar ist, dass in Kürze eine
Kolik-OP ansteht, so wird für dieses
Pferd eine "Ausschlussklausel"
im Vertrag vereinbart. Dies
bedeutet, dass dieses Pferd zwar
für alle sonstigen Operationen
bedingungsgemäß abgesichert
ist, allerdings nicht für eine Kolik-
OP. Dies ist zwar für den einzelnen
Pferdebesitzer ärgerlich,
für die Allgemeinheit aber nachvollziehbar,
denn ansonsten
wären die Versicherungsbeiträge
unbezahlbar und dem Versicherungsbetrug
"Tür und Tor
geöffnet". Auch wichtig zu wissen
ist, dass der Versicherungsschutz
erst nach einer so genannten
Wartezeit beginnt. Die
Haftung bei chronischen Erkrankungen
des Pferdes beginnt
erst 6 Monate nach Vertragsbeginn
und bei akuten Erkrankungen
sind es 30 Tage. Daher
ist es wichtig, rechtzeitig und
nicht erst "auf den letzten
Drücker" kurz vor dem Transport,
dem Turnier oder der Koppeleröffnung
eine solche OPAbsicherung
für sein Pferd abzuschließen. Information Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Agentur Kaupp – Spezialversicherer für Pferd & Reiter
WÄLDERHOF
Vörbacher Straße 4, 72285 Pfalzgrafenweiler
Fon: 07445 8543-0
Fax: 07445 8543-11
www.agentur-kaupp.de |
 |
 |
Nächste Artikel dieser Ausgabe: Editorial, Hufpflege, Internetz, Kalender, Kurse & Lehrgänge, Marktplatz |
 |
| zurück |
 |
|
|