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Deutsche Sportponyhengste
sind Klasse Zur 2. FN-Bundesschau der Sportponyrassen waren einige der
besten Ponyhengste Deutschlands angetreten. Die Beschickung der
Schau war für die Hengsthalter ein Höhepunkt ihres züchterischen
Schaffens. An der Zucht Interessierte hatten Gelegenheit im direkten
Vergleich potenzielle Vererber für ihre Stuten zu sichten. Auch den einzelnen Zuchtverbänden
bot sich Gelegenheit,
ihren erreichten Leistungsstandard
mit dem anderer Verbände
zu vergleichen. Gleichzeitig wurden
Züchter durch die gelungene
Vorstellung motiviert, ihre
Zuchtprodukte auch auf anderen
Zucht- und Schauveranstaltung
zu präsentieren, um neue
Käuferschichten über die deutsche
Ponyzucht und die Verwendbarkeit
in Deutschland gezogener
Ponys im Turnier- und
Freizeitsport zu informieren. Die
Vorstellung der Sportponyhengste
bildete sicher ein Highlight
der diesjährigen Grünen
Woche. Die Deutschen Ponyzüchter
und auch die FN brauchen
solche Großveranstaltungen,
um national und international
auf den hohen Standard der
Deutschen Ponyzucht aufmerksam
zu machen. Bleibt zu hoffen,
dass in den kommenden Jahren
trotz der verbleibenden Kosten
für die Beschicker die Klasse und
die Zahl der ausgestellten Tiere
weiter zunimmt und die Grüne
Woche ein echtes Schaufenster
für die in Deutschland gezogenen
Ponyrassen wird.
Die diesjährige Bundeshengstschau
ist besonders für die Pony-
Züchter aus Schleswig-Holstein
hervorragend gelaufen. Insgesamt
waren 15 Welsh-Cob-
Hengste angetreten. Auf dem
Endring fanden sich unter den
sechs Bundes-Besten Welsh-
Cobs fünf in Schleswig-Holstein
gezüchtete Welsh-Ds wieder.
7Welsh-Bs, 7 New Forests, 6 Connemaras
und 38 Deutsche Reitponys
hatten den Weg nach Berlin
gefunden.In fünf Schauwettbewerben
(rassespezifisch) wurden
die zugelassenen Ponyhengste
entsprechend dem definierten
Zuchtziel der einzelnen
Rasse an der Hand nach Typ,
Körperbau, Korrektheit des
Gangs, Trab und Schritt bewertet.
Bundessieger wurde jeweils
der Hengst mit der höchsten
Durchschnittsnote aus dem
Schauwettbewerb. Die Sportwettbewerbe umfassten den Freispringwettbewerb,
den Reitponywettbewerb
und die Kombination
dieser beiden Wettbewerbe.
Die Sportwettbewerbe
wurden jeweils in zwei Altersklassen
gewertet, Altersklasse I:
4- bis 6-jährige und Altersklasse
II: 7- bis 12-jährige Hengste. Für
die Rangierungen wurden die
Durchschnittsnote des Schauwettbewerbs
und die Durchschnittsnoten
der Sportwettbewerbe
aufsummiert. Die jeweils
drei besten Hengste je Altersklasse
qualifizierten sich für das
Finale. Im Finale standen sich jeweils
die drei besten Hengste je
Altersklasse gegenüber. Es gab
ein Finale für die springbetonten,
die dressurbetonten und die
vielseitigen Hengste. Siegerhengst
wurde der Hengst mit der
jeweils höchsten Durchschnittsnote
aus dem Finale des Sportwettbewerbs.
Text/Fotos E. Holin |
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