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| Weidesaison
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Textversion:
Prima Klima für Parasiten? Im letzten Jahr hatten wir einen
überdurchschnittlich warmen
Sommer und auch der Winter
war größtenteils sehr mild. Erwartet
uns jetzt im Frühjahr eine
Parasitenplage?
Eigentlich kann man diese Frage
noch gar nicht beantworten,
denn die Wetterkapriolen der letzen
Zeit sind bisher einmalig –
es fehlen Erfahrungswerte. Generell
lieben es die meisten Parasiten
aber warm und feucht,
sodass eine Insekten- und Wurmplage
schon bevorstehen könnte.
Bei Würmern führen tiefe
Temperaturen beispielsweise dazu,
dass die im Herbst auf der
Weide verbliebenen Larven und
Eier absterben. Bei wärmeren
Temperaturen können die infektiösen
Stadien der Parasiten
dagegen überwintern. Das heißt:
Die Parasitenbelastung der Weiden
ist schon im Frühjahr höher.
Wenn der Frühling dann gleich
richtig durchstartet, kann es Probleme
geben. Fohlen sind übrigens
besonders gefährdet!
Wie kann ich mein Pferd vor
Gesundheitsschäden schützen?
Regelmäßig entwurmen ist jetzt
wichtiger denn je! Ich empfehle
eine Entwurmung im Frühjahr
vor Weideaustrieb und, zur Senkung
des Infektionsdruckes, regelmäßige
Entwurmungen
während der Weidesaison. Auch
im Herbst, vor der Einstallung,
muss noch einmal entwurmt werden,
damit möglichst wenige Parasiten
den Winter überdauern.
Dabei sollte man die Wirkstoffgruppe
jährlich wechseln, um zu
verhindern, dass sich die Würmer
an bestimmte Wirkstoffe gewöhnen
und irgendwann nicht
mehr darauf ansprechen.
Was mache ich, wenn meine Pferde
die Wurmkur nicht nehmen?
Wenn Pferde sich erst sträuben
die Wurmkur zu nehmen und
dann noch einen Großteil der Paste
ausspucken, ist das nicht nur
lästig sondern auch gefährlich,
denn nur die richtige Dosis bringt
die gewünschte Wirkung. Ich
verwende daher gerne eine bewährte
Entwurmungspaste, die
nach Apfel und Zimt schmeckt.
Diese Paste wird von den meisten
Pferden gut angenommen.
Was muss ich bei der Entwurmung
noch beachten?
Nach der Entwurmung sollte man
etwa 3 Tage mit dem Weideauftrieb
warten, da Pferde direkt nach
der Behandlung massiv Wurmeier
mit dem Kot ausscheiden.
Bei Pasten mit dem Wirkstoff Fenbendazol
(Apfel & Zimt) reicht
allerdings schon 1 Tag. Außerdem
ist es sinnvoll, Pferdeäpfel
regelmäßig von der Weide aufzusammeln,
da die Eier und Larven
vieler Würmer erst nach wenigen
Tagen gefährlich werden.
Info
Weitere Tipps und Informationen
zur effektiven Wurmbehandlung
gibt es in Ihrer Tierarztpraxis
und unter www.apfelund-
zimt.de. Vorbeischauen
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