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Der PFERDEANZEIGER-Praxistest Nie wieder Schweiß und Muskelkater
Soll die tägliche Stallarbeit Freude bereiten? Soll es ein Ende haben mit dem schweißtreibenden Schieben von Schubkarren, die sich ja meist durch Unhandlichkeit auszeichnen und bei Dauergebrauch den Muskelkater fördern? Na, dann her mit dem Aufsitzmotorkipper "Profi” von der Hans Gerhart Transporttechnik GmbH aus dem nordbadischen Brombach. Wir testeten diesen kleinen Silberflitzer, der auf der Basis eines Rasenmähers mit allerlei Drumherum einigen Mühseligkeiten täglicher Stallfron ein Ende bereiten kann. Ideal ist dieser sechseinhalb PS starke Viertakter, der sechs Kilometer Spitze fährt, vor allem für Kinder und das "schwache Geschlecht”, die lustig knatternd mit dieser fahrbaren Karre mühelos und spielerisch nicht alle, aber wichtige Passagen der anfallenden Hof- und Stallarbeit verrichten können. Von Häuflein zu Häuflein Ganz besonders eignet sich der Aufsitzkipper "Profi”, wenn es darum geht, Koppeln und Paddocks abzumisten. Die als notwendig und langweilig eingestufte Arbeit bekommt plötzlich eine attraktive Dimension: Beim Praxis-Test in unserem Lehr- und Teststall schlugen sich plötzlich vor allem die Jüngsten darum, diese Arbeit zu machen. Fröhlich knatternd flitzte der "Profi” so von Häuflein zu Häuflein, und auch auf unebenem Gelände blieb unser silberner Heinzelmann stark und spursicher. Wenn Futtersäcke oder Heuballen zu transportieren waren, kein Problem: Flugs saß jemand freiwillig im bequemen, ja fast schon luxuriösen Einersitz und knatterte los. Achtung, an alle Chefs von Pferdehöfen etc.: Wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht mehr drängeln und gängeln und wieder einmal erleben möchten, wie fröhlich und freiwillig man sich zum Arbeitseinsatz meldet, empfehlen wir den Kauf eines "Profis”. "Spielend leicht" – so unser Testurteil in Phase eins. Alle Kinder, die zum Beispiel eine Fahrradprüfung bestanden haben, können auch mit dem Aufsitzkipper gut fertig werden. Da lassen sich auch kleine Strecken auf Orts- und Landstraßen bewältigen, denn mit 6 km/h ist ja jegliche Raserei ausgeschlossen; die Möglichkeiten zum Übermut sind mehr als begrenzt. Aufgrund seiner technischen Daten ist der Motorkipper ohnehin steuerfrei, führerscheinfrei und zulassungsfrei; der "Profi” darf also ohne Weiteres am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Technische Details Der Wendekreis beträgt 45 Grad. Der "Profi” ist etwas über zwei Meter lang, 70 Zentimeter breit und wird von einem Benzinmotor angetrieben. Mit dem vorderen Kippkasten, mit dem auch gelenkt wird, können Nutzlasten von 200 bis 300 Kilogramm noch in Steigungen bis zirka 25 Prozent sicher transportiert werden. Unser Testurteil: Der Aufsitzmotorkipper "Profi” ist, weil klein und handlich, überall einsetzbar. Schmale Boxeneingänge, enge Wendungen? Kein Problem. Bedingt durch seine Knicklenkung kommt er in die engsten Winkel. Durch die Herstellung überwiegenden aus Edelstahl ist der "Profi” laut Herstellerangaben nahezu "unkaputtbar”; solide Verarbeitung und markante Breitreifen tragen Gewähr, dass dieser Aufsitzmotorkipper nahezu unverwüstlich ist. Natürliche Grenzen Allerdings sind auch diesem Gefährt natürlich Grenzen gesetzt. In Ställen mit vielen Boxen lohnt sich zum Beispiel kaum die Arbeit des Mistens, weil der Kippkasten vorne relativ wenig Inhalt fasst und man nur dauernd damit beschäftigt wäre, ständig hin und her zu fahren, aufzusteigen, abzusteigen, zu schaufeln, zu fahren, zu halten, zu schaufeln und so weiter, und so weiter. Da leisten die größeren Fahrzeuge (Traktor, Kippanhänger etc.) bessere Dienste. Aber für die vorher beschriebenen Arbeitseinsätze ist der "Profi” in der Tat ein geduldiger, fast idealer Helfer. Zubehör Bleibt zu erwähnen, dass mit einigen Zubehörteilen der Motorkipper universell zu gebrauchen ist. So sorgt eine Hufschlagfräse für schnelle Hufschlagräumung, und ein Bahnplaner verwandelt die Anhäufung von eventuellen Sandhügeln zu einem ebenen Reitboden. Vortrefflich fanden wir, dass der "Profi” hinten mit einem Gerätehalter ausgestattet ist und somit zum Beispiel Besen, Schüppe und anderes Handwerkszeug mittels Schnappverschluss immer mitgeführt werden können. Das Wichtigste zum Schluss: Je nach Ausführung kostet der Aufsitzkipper um die dreieinhalb tausend Euro. Unser Testurteil: Empfehlenswert. Lieferanschrift: Hans Gerhart Transporttechnik GmbH Hainbrunnerweg 9/2 69434 Brombach Telefon: 06272 39300 Fax: 06272 912339 www.transporttechnik.com  
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