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Textversion:
Der PFERDEANZEIGER-Praxistest
Verhilft der Megapulser den
Batterien zu längerem Leben? Wir müssen uns im täglichen Einerlei immer darauf verlassen, dass
die Batterie in unserem Auto, im Trecker, Gabelstapler oder in der
Kehrmaschine funktioniert. Ein Dreh, und schon soll der Kräftespender
anspringen. Eine Sache des Vertrauens. Meistens geht ja
alles gut. Meistens. Aber nicht immer. Die Kälte ist der Batterie größter
Feind. Wenn die Winterzeit hereinbricht,
schlaffen viele Batterien
ab. Grausam, denn manche
haben gerade soeben die Gewährszeit
hinter sich gebracht.
Was tun? fragen sich viele und
versuchen mit den herkömmlichen
Methoden, der Sache Herr
zu werden: Sie bauen das kleine
kränkelnde Kraftwerk aus,
schließen es an ein Ladegerät an
und bauen es dann wieder ein.
Das ist der so genannte Normalvorgang.
Alternative
Seit längerem gibt es jedoch eine
Alternative. Ein Gerät, kaum
größer als eine Zigarettenschachtel.
Es wird an die Batterie
dauerhaft angeschlossen und
soll dieser dann zu längerer Lebensdauer
und mehr Kraft verhelfen,
besonders von November
bis März eines Jahres.
Dieses kleine Gerät heißt Megapulser
und gibt vor, alten Batterien
zu neuem Leben zu verhelfen. Laut
Firmenangabe wird die Lebensdauer
von neuen Batterien bis zum
Fünffachen verlängert. Für sage
und schreibe 77,00 Euro.
Von uns getestet
Das war für den PFERDEANZEIGER
ein Grund, diesen
Megapulser der Firma Novitec
GmbH auf Herz und Nieren, also
auf Funktionalität zu prüfen.
Eine Frage drängte sich zu Beginn
auf: Geschehen hier neue
Zeichen und Wunder? Nun,
wenn man genau hinsieht und
den Beschreibungen Glauben
schenkt, ist es pure Physik, die
hier im Spiel ist. In der Batterie
lagern sich nämlich im Laufe der
Zeit immer mehr Bleisulfate ab.
Diese bilden Kristalle, werden
größer und verklumpen schließlich.
Die Ladefähigkeit der Batterie
nimmt demnach ständig zu.
Zum Schluss stirbt sie also den
Alterstod, manchmal schon nach
zwei Jahren.
Kristall-Knacker
So viel zum Kapitel Physik. Der
Megapulser knackt also diese
Kristalle mit hochfrequenten Impulsen
und sprengt die schädlichen
Verklumpungen. Die Batterie
erhält quasi ihre alte Ladefähigkeit
zurück.
Was liegt also näher, als dass ein
Pferdemann oder eine Stallgemeinschaft
sich dieses Gerät anschafft
und der jeweiligen Batterie
zum Beispiel eine "Vier-
Wochen-Kur" verabreicht?
Beste Umweltbilanz
Kommt hinzu, dass der Megapulser
laut Herstellerangaben die
beste Umweltbilanz aufweist:
Wären alle Batterien damit ausgerüstet,
würden pro Jahr fünf
Millionen Kilowattstunden
Strom eingespart. Und Millionen
Batterien müssten nicht frühezeitig
umweltschädlich entsorgt
werden.
Wir nahmen also den Megapulser
in unsere Testreihe auf und prüften
mehrere Batterien in unserem
Lehr- und Teststall. Die Ergebnisse
waren vielversprechend.
Zu negativen Erkenntnissen kamen
wir in keinem der Fälle, obwohl
sich hin und wieder die
Werte nach dem Anklemmen sogar
verschlechterten. Da wir aber
nur ein Testgerät zur Verfügung
hatten, konnte also eine flächendeckende
Erkenntnis mit eindeutigen
Ergebnissen nicht gewonnen
werden.
Uns fehlte die Kälte, das plötzliche
Abschlaffen neuwertiger
Batterien. Nur das würde eindeutige
Fakten bringen.
Darum, liebe Leser, vertrösten
wir Sie noch ein wenig. Wir werden
den kommenden Winter nutzen,
den Megapulser einem Härtetest
zu unterziehen.
Die Mühe lohnt, weil bei möglicherweise
positiven Ergebnissen
allein schon der Kostenfaktor diesen
langen Zeitaufwand rechtfertigt.
Hersteller:
Novitec GmbH, Alsbachstr. 15
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681 992740
Fax: 0681 9927421
Mediendienst Wienkamp |
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