Weidesaison

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Volle Lotte beim Pflegen der Weideflächen Wir testeten Uni-Mäher der Firma Dücker aus Stadtlohn
Pferdefutter ist für unsere Tiere eine Lebensgrundlage, Heu davon ein wichtiger Bestandteil. Aber da, wo auf den Wiesen und Weiden das Gras heranwächst, wuchern bekannterweise auch Wildkräuter, Disteln, Gestrüpp und weitere Unerfreulichkeiten. Wer seine Grünflächen sauberhalten will, muss viel Zeit und Kraft aufwenden, damit die erhofften Erträge zufriedenstellend und die Weideflächen insgesamt ‚clean‘ sind. Ein Beispiel von mehreren: Mit dem Aufsammeln und Entfernen der Pferdeballen aus dem Weide- und Koppelbereichen verschwinden ja auch die darin enthaltenen Erreger und Parasiten. Damit leisten Pferdehalter einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung ihrer Tiere. Wird das Gras nur gemulcht, werden Parasiten und Erreger über die ganze Weide verteilt und infizieren diese gänzlich. Die Industrie hat sich dieser Thematik längst angenommen und Maschinen auf den Markt gebracht, die möglichst effizient, möglichst bodenschonend und möglichst langfristig für gepflegte Weiden und damit für gesunde Pferde sorgen. In unserem aktuellen PFERDEANZEIGER- Praxistest nahmen wir darum diesmal die Uni- Mäher der Maschenfabrik Dücker aus Stadtlohn näher unter die Lupe. Diese universell einsetzbaren Mäh-, und Mulchgeräte sind in Arbeitsbreiten von 1,60 Meter bis vier Meter einsetzbar. Alle sind als Heckgeräte, Frontgeräte oder als kombinierte Heck- Frontgeräte lieferbar. Was der Uni-Mäher zu leisten vermag Die Unimäher verarbeiten alle Arten von Gräsern. Überjähriges Gras, Dornengestrüpp und Stockaufschläge bis vier Zentimeter Durchmesser (!) sind kein Hindernis. Die "Uni-Mäher" sind schwerkalibrige Maschinen aus solidem Eisen und Stahl. Sonst könnten diese wuchtigen Bodenreiniger manche Mammutleistung nicht erbringen. Also volle Lotte beim Säubern und Pflegen von Wiesen und Weideflächen ist stets gewährleistet. Logisch also, dass die davor gespannte Zugmaschinen genügend PS auf der Pfanne haben müssen. Immerhin werden die Uni-Mäher wahlweise auch mit Fangkorb geliefert, was den Gewichtsdruck und die Schlepplast noch erhöht. Bodenanpassung Über die gesamte Breite der Schlegelmäher ist eine Laufrolle angebracht, die eine optimale Bodenanpassung im unebenen Gelände gewährleistet. Ein Satz zum Front- und Heckanbau: Zunächst sind alle Uni- Mäher auch als Frontgeräte in eine Dreipunkthydraulik oder in eine Fahrzeugplatte anzubauen. Bei den Kombinationsgeräten Front/Heck werden zwei Dreipunktböcke montiert, sodass ein Umschrauben von Front auf Heck entfällt. Einstellen der Schnitthöhen Eine Grobeinstellung der Schnitthöhen erfolgt im Übrigen durch das Verstellen der Laufrolle beziehungsweise der Laufräder, die auf ebenen Flächen einsetzbar sind. Eine Feinregulierung kann durch das Einstellen des Oberlenkers vorgenommen werden. Ein starkes Stück Unser Praxistest ergab: Bedingt durch die kompakte und stabile Rahmenbauweise und die adäquate Dimensionierung von Getriebe, Keilriemenantrieb, Lagern und Schlegelwelle ist ein Uni- Mäher weitgehend unempfindlich gegen Fremdkörper wie Steine, Holzstücke, Eisenteile und sonstigen Unrat. Wir machten die Probe aufs Exempel, und siehe da: Der Hersteller hat nicht zu viel versprochen. Hauptsache, die Schlepper sind stark genug: Der Uni-Mäher geht dann, wenn es sein muss, mit Brachialgewalt gegen Hindernisse aller Art vor und räumt ab. Das Ergebnis war frappierend: Eine wild wuchernde Weide mit hochgewachsenem Gestrüpp glich nach getaner Arbeit nahezu einem Golfplatz. Technische Angaben zu den Schlegelwellen Zum Herzstück der Maschine: Die aus Federstahl gefertigten Schlegel (zwei Kilogramm) werden lose in die Halterung der Schlegelwelle eingehängt und durch eine Schraube gesichert. Durch die Fliehkraft wird der Schlegel beim Betrieb in die richtige Mähposition gebracht. Durch die elektronisch-dynamisch ausgewuchtete Schlegelwelle, die besondere Art der Aufhängung und die aus Spezial- Federstahl gefertigten Schlegel ergibt sich eine günstige und kraftsparende Drehzahl der Schlegelwelle. Niedrige Drehzahlen sorgen dabei für einen relativ geringen Verschleiß und helfen den Kraftstoffverbrauch des Schleppers zu reduzieren. Alle Heckanbaugeräte werden übrigens mit einer Zapfwellendrehzahl von 540 Umdrehungen pro Minute gebaut. Auf Wunsch ist ohne Mehrpreis, so erfuhren wir vom Hersteller, auch eine Zapfwellendrehzahl von tausend Umdrehungen pro Minute zu haben. Der Fangkorb Einige Uni-Mäher können mit einem zusätzlichen Fangkorb zum Aufsammeln des gemähten Gutes ausgerüstet werden. Ein Hydraulikzylinder ermöglicht das Auskippen. Das Mähgut wird entweder in Schwaden oder zentral abgelegt. Das Wichtigste zum Schluss: Die Uni-Mäher kosten je nach Arbeitsbreite und Volumen von rund 4.88,00 € bis rund 6.500 Euro; der Fangkorb, den es für die Uni-Mäher der Arbeitsbreiten 1,90 Meter, 2,30 Meter und 2,70 Meter gibt, ist ab 1.350,00 € lieferbar. Unser Testurteil: empfehlenswert Text/Fotos: Mediendienst Wienkamp Info: Lieferanschrift: Gerhard Dicker GmbH & Co. KG Wendfeld 9, 48703 Stadtlohn Telefon: 02563 9392-0 Telefax: 02563 9392-90 E-Mail: info- dücker.de Internet: www.duecker.de  
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