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| Pferdegesundheit
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Entgiftung und Darmsanierung
bei Pferden Gerade das so sensibel reagierende
Pferd nimmt in unserer
heutigen Umwelt viele Umweltgifte
und Toxine auf, die
durch Leber und Nieren wieder
ausgeschieden werden müssen.
Leber und Nieren sind mit der
Ausscheidung dieser Giftstoffe
häufig überlastet und zu bei Pferden
relativ oft vorkommenden
erhöhten Leberwerten kommen
in jüngster Zeit auch i
mmer öfter
Nierenerkrankungen und erhöhte
Nierenwerte vor. Auch
eine zu proteinreiche Fütterung
bedingt eine Überlastung der Leber
und der Nieren, denn auch
Protein wird durch Leber und
Nieren wieder ausgeschieden.
Ein weiterer Faktor für erhöhte
Leberwerte sind Verwurmungen.
Regelmäßige Wurmkuren
in dreimonatigen Abständen sollten
eingehalten werden.
Ein verantwortungsvoller Umgang
mit Medikamenten sollte
selbstverständlich sein, da auch
diese durch die Entgiftungsorgane
verarbeitet und wieder ausgeschieden
werden müssen.
Nicht umsonst heißt es, dass
Schmerzmittel, wie zum Beispiel
Equipalazone, nicht länger als 10
Tage verabreicht werden sollten.
Eine nicht Gabe über mehrere
Wochen und sogar Monate sollte
unbedingt abgewägt und unter
Kontrolle der Nieren- und Leberwerte
stattfinden.
Doch selbst wenn wir unsere Pferde
so natürlich wie eben möglich,
ohne Proteinüberschüsse
und soweit umsetzbar nur minimalen
Belastungen mit Umweltgiften
und Toxinen aussetzen,
bietet sich bei Pferden eine prophylaktische
Entgiftung und somit
Stärkung der Leber und Nieren
geradezu an, da diese, wie
gesagt, äußerst sensibel auf Umweltbelastungen
reagieren.
Diese Reaktion zeigt sich auch in
allergischen Erkrankungen wie
dem Sommerekzem, der Urticaria
und anderen Hauterkrankungen.
Auch diese Reaktionen der
Haut, des "letzten" Ausscheidungsorgans,
nehmen stetig zu.
Im Darm befinden sich 80 % der
Immunzellen; der Darm ist damit
das größte Immunorgan, und
hier befindet sich das Immunsystem
des Pferdes. Das Immunsystem
ist dafür verantwortlich, Viren,
Bakterien, Pilze, Keime,
Krankheitserreger und Infektionen
unschädlich zu machen und
abzuwehren. Funktioniert das
Darmsystem nicht perfekt, so ist
der Immunhaushalt gestört und
unser Pferd wird immer wieder
von verschiedenen Erkrankungen
und Problemen heimgesucht.
Eine Abwehrschwäche ist Ursache
vieler Erkrankungen, welche
bei gut funktionierendem Immunsystem
abgewehrt würden.
Auch eine Überreaktion des Immunsystems
wird durch eine Instabilität
des Darmtraktes, der
Symbiose und des Säure-Basen-
Haushalts ausgelöst. Allergien
(= Überreaktion des Immunsystems)
nehmen somit ihren Ursprung
ebenfalls im Darm, dem
Immunsystem, der Abwehr. Bei
einer Allergie ist es jedoch kontraproduktiv,
das Immunsystem
zu stärken; das Immunsystem
muss reguliert werden, damit
eine Überreaktion ausgeglichen
werden kann.
Funktioniert der Intestinal- und
Digestionstrakt (Verdauungstrakt)
des Pferdes unproblematisch
und ohne Komplikationen,
so ist das Pferd relativ immun
gegen Krankheitserreger und
kann diese auf natürliche Art und
Weise abwehren, zumindest bis
zu einem gewissen Grad.
Sind Leber und Nieren im Gleichgewicht
ohne Störungen, so findet
eine stetige Entgiftung statt,
und Krankheiten bzw. erhöhte
Werte werden in der Regel nicht
auftreten.
Um Darm, Leber und Nieren zu
unterstützen, zu stärken und eine
Regulation herbeizuführen,
ist eine gewisse prophylaktische
Behandlung dieser Organe anzuraten. Leber, Nieren und Darm sollten
bestmöglich in ihren Funktionen
unterstützt werden, um eine gesunde
Abwehr und ein gut funktionierendes
Immunsystem aufzubauen.
In erster Linie geschieht
dies durch eine optimal auf die
Bedürfnisse abgestimmte und
natürliche Fütterung.
Diese Möglichkeit bietet zusätzlich
eine leber- und nierenschonende
Entgiftung und eine Stärkung
des Darmsystems, welche
gleichzeitig eine Unterstützung
des Immunsystems darstellt.
Eine hervorragende Möglichkeit
zur Entgiftung und gleichzeitiger
Darmstärkung und Sanierung
ist die Fütterung von Heilkräutern,
die so zusammengestellt
sein sollten, dass sie eine
entgiftende und den Stoffwechsel
anregende sowie Leber und
Nieren in ihrer Entgiftungsfunktion
unterstützende Wirkung
aufweisen:
Kräuter enthalten viele Mineralstoffe
und Spurenelemente (Kalium,
Calcium, Phosphor, Magnesium,
Chlor, Eisen, Kupfer, Zink,
Mangan, Selen, Schwefel etc.). Die
bedarfsgerechte Versorgung mit
Mineralien fördert, unterstützt
und aktiviert den gesamten Stoffwechsel
unserer Pferde. Ein Mangel
an Mineralstoffen kann sich
in zahlreichen Problemen
äußern.
Mineralien wirken im Organismus
basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände
aus und tragen
zu einem ausgeglichenen
Säure-Basen-Haushalt bei. Ein
unausgewogener Säure-Basen-
Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen.
Der Darmtrakt benötigt zur Aufrechterhaltung
der Darmsymbiose
(Lebensgemeinschaft der
Darmbakterien) natürliche Mineralstoffe
und Spurenelemente.
Ohne diese wäre eine Aufrechterhaltung
der Symbiose nicht
möglich. Eine Darmsanierung
und Darmunterstützung ist durch
die Fütterung natürlicher Mineralstoffe
und Spurenelemente sichergestellt,
und eine Regulation
des Darms kann somit erfolgen.
Bei der Entgiftung neutralisieren
und helfen Mineralien, das körpereigene
Schutzsystem aufzubauen
und im Gleichgewicht zu
halten. Wählt man eine Kräutermischung
speziell entgiftender
Kräuter mit positiver Wirkung
auf Leber und Nieren, ist durch
diese Kombination die bestmögliche
Unterstützung der Entgiftungsorgane
gegeben.
Auch enthalten Kräuter viele Vitamine,
so hat Vitamin C eine
ausgeprägte Radikalfängerfunktion,
gilt als natürliches Antioxidant
und stärkt die Abwehr.
Carotin und Vitamin A unterstützen
den so wichtigen Zellstoffwechsel.
Die Kieselsäure ist
ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff
für die schnell wachsenden
Zellen der Haut, des Fells
und der Hufe. Kräuter enthalten
darüber hinaus Flavonoide,
Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische
Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll.
Auch versorgen Kräuter unsere
Tiere mit den so wichtigen Mikronährstoffen.
Mikronährstoffe
sind für die physiologischen
Funktionen einzelner Organe
und Organsysteme unerlässlich.
Während den sogenannten Makronährstoffen
schon in der Vergangenheit
viel Bedeutung zugemessen
wurde und deren Gehalt
in Futtermitteln geregelt ist,
gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe
nicht. Mit der Fütterung
von speziellen Kräutermischungen
können wir Pferdehalter
unseren Pferden auf unkomplizierte
und einfache Weise
zu Wohlbefinden und bestmöglichem
Schutz (selbstverständlich
neben der soweit wie
möglichen Ausschaltung der
oben genannten Ursachen der Erkrankungen) verhelfen. Eine
immer wieder aufkommende
Frage ist hierbei, ob Kräutermischungen
für eine dauernde Fütterung
geeignet sind. Zum einen
kommt dies ganz auf das jeweilige
Kraut an: Einige Kräuter
eignen sich nicht für einen
dauernden Einsatz, viele Kräuter
eignen sich jedoch auch für
eine dauernde ergänzende Fütterung.
Auch bei der Fütterung
von Kräutern ist eine Wirkung
nur solange gegeben, wie sie
dem Pferd auch zugefüttert werden.
Möchte der Pferdehalter eine
dauernde Entlastung von Leber
und Nieren und eine dauernde
Unterstützung des Darmsystems
erreichen, sollte eine
entsprechende Kräutermischung
auch dauernd gefüttert
werden.
Eine dauernde Fütterung natürlicher
Mineralstoffe und Spurenelemente
ist zudem zweifelsfrei
angezeigt und wird empfohlen.
Auch vor diesem Aspekt
wäre eine Dauerfütterung zu
empfehlen. Jedoch ist selbstverständlich
auch eine kurmäßige
Fütterung über ggf. jeweils acht
Wochen im Frühjahr und erneut
acht Wochen im Herbst, also
zweimal jährlich, eine Möglichkeit
der Fütterung mit speziellen
Kräutermischungen. So
kommt es auf die jeweiligen individuellen
Umstände des einzelnen
Pferdes an, ob eine zweimal
jährliche kurmäßige Fütterung
als ausreichend zur Entlastung,
Entgiftung und Darmsanierung
empfunden wird oder
eine ganzjährige und somit stetige
Fütterung einer speziellen
Kräutermischung.
Wichtige Aspekte hierbei sind:
Fluktuation der Herde, Entwurmung,
Umweltbelastungen, Belastungen
durch Futter, Weidebeschaffenheit
(Düngung, Pestizide,
Gräser), Stress und psychische
Belastungen, eventuell
vorhandene Erkrankungen/Dispositionen
und Probleme des einzelnen
Pferdes, Arbeitseinsatz.
Die Zusammensetzung der
Kräuter sollte auch wohl bedacht
werden. Bestehen beispielsweise
keine offensichtlichen Magenund
Darmprobleme, ist das Augenmerk
auf entgiftende, die Leber
und Nieren stärkende Kräuter
zu legen, welche durch die
natürlich enthaltenen Mineralstoffe
und Spurenelemente
gleichzeitig eine Unterstützung
des Darmraums und somit Immunsystems
bewirken und zur
Darmsanierung beitragen. Bestehen
jedoch Probleme wie
Durchfall, Kotwasser, wechselnder
Kot und/oder Magenprobleme,
sollte die Mischung
auch spezielle magen- und darmaufbauende
und positiv unterstützende
Kräuter erhalten.
Ganz besonders wichtig ist die
Qualität der Kräuter:
Nur der Qualitätsstandard der
Deutschen Arzneimittelbuchqualität
(DAB) ist Garant für eine
pestizidfreie Kräutermischung
einwandfreier Qualität und Güte.
Gerne können Sie uns anrufen,
wenn Fragen aufgetaucht sind.
Nähere Informationen erhalten
Sie zusätzlich auf unserer Internetseite. Informationen
Tierheilkundezentrum
Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
Am Buchholz 3 · 33014 Bad Driburg
Tel.: 05648 963335 · Fax: 05648 963334 · Mobil: 0173 5157633
Internet: www.tierheilkundezentrum.de
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