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Hengstleistungsprüfung Ponys und
Fjordpferde in Adelheidsdorf 2007 Ende Oktober fand in der
Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf
der 30-Tagetest für
Ponys und Fjordpferde seinen
Abschluss mit der Leistungsprüfung.
Fritz von Blottnitz,
Grabow, und der westfälische
Richter Dieckhoff-Holsen zeichneten
für die Prüfung verantwortlich.
Prüfungssieger in der Gruppe
der Reitponies wurde der ehemalige
Körungssieger Don Davidoff
v. Don Joshi aus der Zucht
und im Besitz von Claus Wohlers,
Frelsdorf. Dieser edle, ausdrucksstarke
Fuchshengst brillierte
durch seinen spektakulären
Trab und eine enorme
Rittigkeit. Noch dazu bewies er
besonders im Gelände, dass auch
ein Dressurpony Freude und
Vermögen im Springen aufweisen
kann.
FS Chicago v. FS Champion de
Luxe aus der Zucht von Josef Wilbers,
Weeze, und heute bei August
Ellers in Emstek (Weser-
Ems) beheimatet, zeigte sich als
grundsolides Reitpony mit guten
Grundgangarten und ebensolchem
Springvermögen.
Nemax v. Niveau, Z. u. B. Gabriele
Heemsoth, Verden, ist der
erste Hengst im Ponyverband
Hannover, der seine Leistungsprüfung
über die zweitägige
Kurzprüfung ablegte. Die Bundeschampionatsqualifikation
im
Springen und in der Dressur des
Braunen hatten hier den Weg für
diese Form der Prüfung geebnet.
Gabriele Heemsoth stellte ihn
selbst gekonnt vor und erreichte
mit dem Hensgt eine Wertnote
von 8,6.
Sieger in der Leistungsprüfung
der
Fjordpferde wurde
der erst 4-jährige Lysander
v. Leander
aus der Zucht und
im Besitz von
Bärbel Hennig,
Neu Duvenstedt.
"Der macht einfach
nur Spaß", waren die
Worte des jungen Gestütswärters,
dem Lysander
als Berittpferd
zugeteilt worden
war.
Hervorragende
Grundgangarten
und eine
überdurchschnittliche Geländeeignung,
noch dazu die zweithöchste Benotung
in der Fahranlage konnten
diesem leistungsbereiten,
nimmermüden Hengst bescheinigt
werden. Solch ein Fjordpferd
ist eine eindrucksvolle Werbung
für seine Rasse.
Der zweitplatzierte Sjölv v. Storm
Halsnaes, Z. Babette Krengel, Sargleben,
B. Günter Kamenz, Plessa,
gefiel besonders mit seinen überdurchschnittlichen Grundgangarten.
Pech hatte ein weiterer hoffnungsvoller
Fjordhengst: Jonathan
v. Hoptrup Jarl aus der
Zucht und im Besitz von Uwe
Heyne jun., Glissen, vertrat sich
in der Vorbereitung zum
Fremdreitertest und
konnte daran nicht teilnehmen.
Am nächsten
Tag war der Hengst zwar
wieder fit, doch der
Fremdreitertest konnte
nicht nachgeholt werden.
Das ist sehr schade,
zeugten die guten Noten in
den Grundgangarten und die
mit Abstand beste Wertnote
8,60 in der Fahranlage des
umgänglichen Hellbraunfalben
doch von seiner Qualität.
Nur drei Wochen
war Jonathan bei Hans
Joachim Trumpf in
Dangenstorf zum Fahrtraining
gewesen, und
wie man sieht eine Investition,
die sich gelohnt hat.
Das gilt übrigens für alle Rassen;
je besser ein Hengst auf
eine Leistungsprüfung vorbereitet
wird, desto besser wird er abschneiden.
Text u. Fotos: Marianne Schwöbel |
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