Dog-Frisbee

Foto Dog Frisbee

Voller Einsatz beim Dog Frisbee

Bildquelle: Deutscher Hundesportverband e.V.

Sicherlich hat fast jeder schon einmal eine Frisbeescheibe geworfen, am Strand oder auf einer Wiese im Park. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon einmal seinen Hund dazu genutzt ihm die Scheibe wiederzubringen. Aber das hat alles nicht viel mit der aus Amerika stammendem Sportart zu tun. Dort bereits seit über 30 Jahren ein Begriff, ist der Sport „Dog Frisbee“ bei uns noch relativ neu. Aber auch in Deutschland finden die ersten Wettkämpfe statt und es ist atemberaubend sie anzuschauen.
Foto Dog Frisbee

sieben bis zehn Frisbeescheiben kommen zum Einsatz

Bildquelle: Deutscher Hundesportverband e.V.

Die wohl für den Zuschauer attraktivste Variante dieser Sportart ist das Freestyle.

Entscheidend für Freestyle ist, dass es keinerlei festgelegte Kombinationen oder Abläufe gibt, sondern der Werfer mit seinem Hund die verschiedenen Wurf-Techniken und Tricks zu seiner eigenen Kür kombiniert. Die selbst ausgesuchte Musik bestimmt die 2 min. Choreographie. Gespielt wird mit 7-10 Scheiben. Bewertet werden dabei unter anderem die Kriterien Bewegung und Athletik beim Hund, Einfallsreichtum und Kreativität sowie Vielfältigkeit in den Wurf-Techniken beim Werfer.

Neben dem Freestyle gibt es noch zwei weitere Varianten des Dog-Frisbee, das Mini- und das Long-Distance. Hierbei muss der Hund eine geworfene Scheibe möglichst in der Luft fangen und je nach Disziplin wird für die Weite Punkte vergeben.
Zählt beim Mini-Distance die Wertungszone das Spielfeldes in dem sich der Hund beim fangen befindet, so zählt beim Long-Distance die größte Weite. Hierbei sind Weiten von über 65 m keine Seltenheit.

Foto Dog Frisbee

Gefangen!

Bildquelle: Deutscher Hundesportverband e.V.

Was bei den Profis so leicht aussieht, erfordert ausgiebiges Training der Wurftechnik insbesondere ohne Hund. Bei falscher Wurftechnik ist die Verletzungsgefahr für den Hund sehr groß. Gerade beim Training mit dem Hund sollte man sich von erfahrenen Trainern anleiten lassen.

Dog-Frisbee ist fast für jede Rase geeignet. Jedoch sollte man beachten, die Anforderungen an den Hund anzupassen und gerade große und schwere Hunde nicht übermäßig belasten und diese auch nicht springen zu lassen. Wie in allen Hundesportarten sollte die Gesundheit des Vierbeiners an erster Stelle stehen. Das gilt auch für die zu verwendenden Frisbeescheiben. Es werden spezielle Scheiben mit weichen Kanten und unterschiedlichen Größen angeboten um Verletzungen des Hundes zu vermeiden.


Textquelle:

Claudia Mohnkern,
Deutscher Hundesportverband e.V.

Weitere Informationen:
www.dvg-hundesport.de

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