
Hunde Fellpflege
Bildquelle: Fressnapf
Waschen, Zähne putzen, Haare bürsten - für Menschen ist das selbstverständlich. Doch wie steht es damit bei Vierbeinern? Damit Herrchen und Frauchen wissen, welche und wie viel Pflege ihr Hund braucht, haben die Tierärzte der Fachmarktkette Fressnapf die wichtigsten Pflegetipps auf den Punkt gebracht. Bürsten ist das A und O: Es sorgt für ein gesundes Fell, vermindert unangenehmen Körpergeruch und Parasitenbefall. Außerdem genießen es die Hunde - das stärkt die Beziehung zum Menschen. Ein- bis zweimal pro Woche reicht bei kurzhaarigen Hunden aus; langhaarige sollten täglich gebürstet werden. Rau- oder drahthaarige Hunde, z. B. Fox-Terrier, sollten drei- bis viermal im Jahr zum Trimmen, um abgestorbene Haare zu beseitigen. Wenn im Herbst und Frühjahr das Fell wechselt, ist bei allen Hunden häufiger zur Bürste zu greifen. Geeignet sind Gumminoppen- und Rosshaarbürsten und solche mit Drahtborsten, um loses Unterfell herauszukämmen.
Baden sollten Sie Ihr Tier nicht zu oft.
Ein Bad ist bei einem gut gebürsteten Hund nur etwa alle drei Monate zu empfehlen. Anders ist das natürlich bei Vierbeinern, die sich mit Vorliebe in Dreck oder Tierkadavern wälzen. Baden Sie Ihr Tier mit warmem Wasser und einem milden Hundeshampoo, das die Haut und den natürlichen Schutzfilm des Fells schont. Den Kopf sollten Sie beim Waschen aussparen, damit kein Schaum in Augen und Ohren gelangt. Trocknen Sie das Tier danach gut ab oder föhnen Sie es.
Hundeohren sind sehr empfindlich: Kontrollieren Sie regelmäßig die Ohren auf Beläge, Ohrenschmalz oder unangenehmen Geruch. Mithilfe eines feuchten Tuches können Sie Schmutz entfernen. In den Gehörgang sollten Sie sich keinesfalls vorwagen, schon gar nicht mit Wattestäbchen. Wenn Ihr Hund offensichtlich Ohren-Probleme hat, suchen Sie einen Tierarzt auf. Das gilt auch, wenn seine Augen ständig tränen, eitrig oder gerötet sind. Augenwinkel wischen Sie ansonsten mit einem feuchten Tuch aus.
Die Zähne Ihres Vierbeiners sollten Sie mindestens einmal pro Woche mit Hundezahnpasta und Tuch oder Bürste putzen. Geben Sie ihm jeden zweiten Tag einen Kauknochen oder -streifen, dann trägt er selbst zur Zahnpflege bei. Hat Ihr Hund ausreichend Auslauf auch auf hartem Boden, reguliert sich die Länge seiner Krallen von selbst. Wenn nicht, müssen Sie nachhelfen, damit er keine Probleme beim Laufen hat. Ihr Tierarzt zeigt Ihnen, wie Sie Krallen richtig kürzen.
Alles dufte?
Hunde, die einen starken Eigengeruch verbreiten, sind für die menschliche Nase eine unangenehme Sache. Übertriebene Hygiene jedoch, wie häufiges Baden, bringt die Tierhaut völlig aus dem Gleichgewicht und ist damit keine Lösung. Viele Hundebesitzer erzielen Erfolge, indem Sie auf ein anderes Futter umsteigen. Eine veränderte Zusammensetzung kann sich positiv auf den Stoffwechsel des Tieres auswirken und Abbauprodukte bei der Verdauung sowie Ausdünstungen minimieren. Mittlerweile gibt es sogar spezielles Hundefutter, das dem Körpergeruch beikommen soll.
Fressnapf
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