
Gelber Labrador Retriever
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Der Labrador ist ein mit durchschnittlich 57cm recht großer, energischer Hund. Es gibt ihn in drei Fellfarben: Einfarbig schwarz, gelb (von hellcreme bis fuchsrot) oder schokoladenbraun. Sein Fell ist kurz und dicht. Die Pfoten weisen eine charakteristische, längliche Form auf (sogenannte Katzenpfoten). Obwohl es gemäß Standards nur einen Labrador gibt, werden zwei unterschiedliche Erscheinungsformen gezüchtet: der stärkere, größere, "Showdog" genannte Typ und der feinere, kleinere Typ, der als "Working dog" bezeichnet wird. Der "Showdog" bringt meist 30 bis 40 kg auf die Waage, ein "Working dog" 20 bis 25 kg.
Der gelbe Labrador ist nicht zu verwechseln mit dem Golden Retriever, einem ähnlich großen und starken Retriever, jedoch mit deutlich längerem Fell.
Wesen
Labradore sind sehr gutmütig. Sie gehen mit fremden Menschen ebenso freundlich um wie mit Kindern oder anderen Tieren. Ein typischer Labrador ist bewegungsfreudig und braucht reichlich Auslauf. Labradore lieben Wasser!
Der Labrador möchte auch geistig gefordert werden. Er will mit seinem Menschen zusammen arbeiten und dabei auch seinen eigenen Kopf gebrauchen.

Ein schwarzer Labrador Retriever
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Herkunft und Historie
Ebenso wie der Neufundländer und der Landseer stammt der Labrador von der kanadischen Ostküste aus der Gegend von Neufundland. Im Gegensatz zum Neufundländer hatte dieser viel leichtere Hund eher die Aufgabe, bei der Jagd zu helfen oder abgetriebene Fische und Fischernetze aus dem Meer zu holen. Fischer brachten ihn im 19. Jahrhundert nach Großbritannien, wo er, von seinem Herkunftsort her, den Namen Labrador bekam. In die Zuchtlinien wurde zur weiteren Ausprägung des Jagdtriebes der Pointer in die Linien eingebracht. Retriever bedeutet Apportierer. Ein Retriever, also ein Apportierhund, sollte ein "weiches Maul" haben, das heißt, dass er die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringt.
Nach der Ankunft in Großbritannien fand er schnell seinen Weg zu den jagdbegeisterten Adeligen. Hier wurde konsequent auf seine jagdliche Leistungsfähigkeit hin gezüchtet. Heraus kam der Labrador Retriever, wie wir ihn heute kennen: Ein mittelgroßer, kräftiger Hund mit dem typischen breiten Schädel und der dicht behaarten "Otterrute".
Im 20. Jahrhundert wurde er als eigenständige Rasse anerkannt.
Verwendung
Als Ergebnis langjähriger Selektion auf jagdlich nutzbare Eigenschaften ist der Labrador ein Hund mit einer vorzüglichen Nase und mit einem weichen Maul, womit er gefundenes Wild oder andere Gegenstände unbeschädigt seinem Herrn zuträgt. Er ist sehr lernfähig und aufmerksam, beobachtet seinen Herrn dauernd und freut sich über jedes Lob. Diese Lernfähigkeit und Arbeitsfreude sollte man nicht nur bei der Ausbildung zum Jagd- oder sonstigen Arbeitshund nutzen, sondern auch beim reinen Familienhund. Unterforderte, in ihren Arbeitsanlagen nicht geförderte Hunde neigen dazu, unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln. Heutzutage findet man ihn wegen seiner vielfältigen guten Eigenschaften im Einsatz als vielseitigen Jagdhund, Blindenhund, Therapiehund, Drogenspürhund, Rettungshund oder Sportkameraden bei Agility und Flyball. Darüber hinaus ist er ein geduldiger, nervenstarker, angenehmer und wirklich kinderlieber Familienhund, dem das enge Zusammenleben mit seinen Menschen über alles geht und der zu einem ausgewogenen Klima im Zusammenleben der Menschen erheblich beitragen kann.
Rassespezifische Krankheiten
Die Fibrinoide Leukodystrophie (Alexander's Disease) ist eine sehr selten auftretende und sich schnell verschlechternde Erkrankung des Rückenmarks mit Lähmungen und Bewegungstörungen. Sie entwickelt sich aus bislang ungeklärter Ursache innerhalb des ersten Lebenshalbjahres. Die Axonopathie des Labradors ist eine Degeneration der weißen Substanz, die bei Welpen mit Hinterhandschwäche beginnt und sich zu übersteigerten Bewegungen (Hypermetrie) mit Neigung zum Umfallen entwickelt. Beide Erkrankungen sind nicht behandelbar.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Labrador Retriever" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels verfügbar.
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