
Mit pfiffigen und spannenden Spielen halten Sie Ihren Hund geistig und körperlich fit und stärken obendrein die Bindung zu Ihrem geliebten Vierbeiner.
Bildquelle: Fressnapf
Wenn der Herbst mit Sonnenschein aufwartet, wollen die Menschen die schönen Tage noch einmal richtig ausnutzen. Auch Hunde genießen das: Die Hitze ist nicht mehr allzu belastend und sie können nach Lust und Laune herumtollen. Es ist also die beste Zeit, etwas für die körperliche und geistige Fitness des Vierbeiners zu tun. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben hilfreiche Tipps zum Spielen mit dem Hund im Freien. Langeweile bei Hunden ist heutzutage nicht selten: Ihr Futter erbeuten sie nicht mehr selbst und auch der tägliche Spaziergang kann mit der Zeit eintönig werden. Mit Wurfbällen beispielweise können Sie Ihren Hund auf Trab bringen.
Neben ausreichend Auslauf fehlt oft die geistige Herausforderung. Schon bei der normalen Gassirunde können Sie Denksportaufgaben einbauen: Verstecken Sie doch einfach mal das Lieblingsspielzeug Ihres Hundes und lassen Sie ihn seine Spürnase unter Beweis stellen. Eine größere Herausforderung bietet z. B. das „Clickertraining“. Hier lernt der Hund zunächst, dass ein bestimmter Clickton heißt, er hat etwas sehr gut gemacht. Mithilfe dieser präzisen Belohnung können Sie dem Hund viele Tricks beibringen. Genaue Anleitung dazu erhalten Sie z. B. bei Hundeschulen, wo das Training in der Gruppe Ihrem Hund natürlich noch viel mehr Spaß macht.
Für die sportlicheren Hunde gibt es den Frisbee-Hundesport, bei dem Sie Frisbee-Scheiben werfen und der Hund den „Fänger mit der Schnauze“ spielt. Auch beim „Dogdancing“, das den Hund mit Musik in Schwung bringt, oder beim „Flyball“, bei dem der Hund einen fliegenden Ball fängt, werden Hund und Herrchen richtig gefordert. Beim „Agility“ geht’s über einen Hürdenparcours. Lauffreudige Hunde können davon oft gar nicht genug bekommen.
Ob beim Gassigehen oder beim richtigen Sport: Ganz wichtig ist der Spaß und die Abwechslung. Motivieren Sie den Hund – je nach Charakter – mit Lob oder Leckerlis und achten Sie darauf, dass er nicht überfordert wird. Gerade junge Hunde sollten Sie nicht zu Sprüngen animieren, weil das die im Wachstum befindlichen Gelenke und Bänder strapaziert. Auch ältere oder kranke Hunde sollten Sie mehr geistig als körperlich fordern. Egal was Sie mit Ihrem Hund unternehmen: Spiel und Sport ist Teamwork - und Teamwork stärkt die Bindung zu Ihrem Hund.
Überfordern Sie nicht!
Berücksichtigen Sie beim Spielen immer das Alter Ihres Tieres: Welpen können sich schnell überlasten, ohne dass ihr Spieleifer dadurch merklich gedämpft wirkt. Bei großen oder älteren Hunden kommt hinzu, dass die Gelenke nicht sehr belastbar sind. Allzu wildes Toben sollten Sie daher vermeiden. Nehmen Sie Anzeichen wie Abgeschlagenheit oder Desinteresse bei Ihrem Vierbeiner zum Anlass, das Spiel zu beenden. Wählen Sie auch den Ort zum Spielen gut aus: Weicher Boden ist besser als harter Asphalt, auf dem sich der Hund bei schnellem Losrennen und Stoppen verletzen kann.
Mit folgenden Büchern finden Sie das richtige Fitnessprogramm für sich und Ihren Hund:
Gerd Ludwig, „Mit dem Hund spielen und trainieren“, 7,90 €. Marianne McGeehan, „Fitness-Spaß für Mensch und Hund“, 4,90 €. Brigitte Eiltert-Overbeck „Hunde-Spiele. Pfiffig, spaßig, spannend“ - alle Verlag Gräfe & Unzer - sowie Doris Baumann, „Spiel und Spaß mit mei-nem Hund“, 19,90 €, Verlag Ulmer.
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