Anleinen von Hunden

Anleinen von Hunden

Frei herumzutollen ist ein großer Spaß für Hunde. Doch in einigen Fällen ist es besser, umsichtig zu handeln und Hunde an die Leine zu nehmen.

Bildquelle: Fressnapf/Ulrike Schanz

Die Leine ist eines der wichtigsten Utensilien eines Hundebesitzers. Die meisten gehen ohne gar nicht aus dem Haus. Denn häufig liegen Freilaufmöglichkeiten nicht gleich um die Ecke, und der Straßenverkehr in den Städten birgt für freilaufende Hunde Gefahren. Viele Städte und Gemeinden schreiben auch einen Leinenzwang vor - in welchem Maße, erfahren Hundehalter bei den Kommunalverwaltungen. Doch es gibt andere Situationen, in denen Herrchen und Frauchen umsichtig handeln sollten und ihren Hund besser an die Leine nehmen, erklären die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf.

Nicht überall gilt „Leinen los“

„An die Leine“ heißt es etwa auf Rad- oder Feldwegen, wenn Fußgänger, Radfahrer, Jogger, Reiter oder Kinder Ihren Weg kreuzen. Hier ist vorausschauende Rücksicht angesagt, selbst wenn Sie überzeugt sind, dass Ihr Tier gehorcht und sich richtig verhält. Viele Hunde können die Gefahr eines heransausenden Fahrrads nicht einschätzen und plötzlich die Laufrichtung ändern, was alle Beteiligten in Gefahr bringt.

Anleinen sollten Sie Ihren Vierbeiner auch, wenn Sie einem seiner Artgenossen an der Leine begegnen. Es gibt Hunde, die heftig auf ihr Gegenüber reagieren. Stürmt dann ein Tier auf das angeleinte zu, bricht bei vielen Haltern buchstäblich der Schweiß aus und sie haben Mühe, ihren Hund unter Kontrolle zu halten.

In freier Wildbahn, wo Sie etwa Geflügel oder Wild vermuten, ist die Leine unbedingt empfehlenswert. Das gilt vor allem dann, wenn Ihr Hund den Jagdinstinkt hat und kein Kommando mehr hilft, den Trieb unter Kontrolle zu bekommen. Um Ihrem Hund dennoch Freiraum zu gewähren, können Sie ihn an eine lange Laufleine nehmen, die einen Bewegungsradius von zirka zehn Metern zulässt.

Sicherheit im Dunkeln

Wenn die Tage kürzer werden, bleibt es nicht aus, dass Sie mit ihrem Hund auch im Dunkeln auf Tour gehen. Leicht werden Sie dann von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen. Schützen Sie sich und Ihr Tier: Es gibt reflektierende Führleinen und Halsbänder, mit denen Ihr Hund im Scheinwerferlicht eines Autos auffällt. Weithin sichtbar sind auch blinkende Halsbänder oder Leinen, die vor allem bei starkem Verkehr oder schlechtem Wetter wirken. Herrchen und Frauchen statten sich am besten mit einem Reflexgurt oder einer Jacke mit Reflexstreifen aus.


Textquelle:

Fressnapf

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