Frühstück um halb sieben! Katzen bestehen auf ihre pünktliche Mahlzeit und fordern sie notfalls lautstark ein: Die „innere Uhr“ der Samtpfote ersetzt den Wecker. Sehr praktisch – nur am Wochenende nicht. Denn dann würden die Zweibeiner gern noch ein, zwei Stündchen länger schlafen.
Normalerweise sind Katzen sehr saubere Tiere und lassen sich relativ problemlos an eine Katzentoilette gewöhnen.
Doch was ist zu tun, wenn die geliebten Haustiere auf einmal beginnen, in die Wohnung zu urinieren?
Viele Katzenhalter sind ratlos und ärgern sich über dieses oftmals plötzlich einsetzende Verhalten ihres Lieblings.
Katzen können Stress wegschnurren, ihrem Menschen Wärme, Ruhe und Trost spenden. Das macht sie auch für jene Singles zu idealen Heimtieren, die gerade beginnen, die Karriereleiter zu erklimmen. Weil die jungen Aufsteiger sich immer wieder auf Umbruchsituationen einstellen müssen, sind sie besonders anfällig für Einsamkeitsgefühle, etwa nach einem Umzug: Neuer Job, neue Wohnung, neue Stadt – alles fühlt sich so fremd an. Gut, wenn dann der geliebte Vierbeiner zur Stelle ist.
Viele der 7,5 Millionen Samtpfoten hierzulande sind reine Wohnungskatzen – und vermissen die „große weite Welt“ draußen vor der Haustür kein bisschen. Vorausgesetzt, die Katzen-Mama war ebenfalls Etagenbewohnerin und hat ihre Kleinen in der Prägezeit (ca. dritte bis siebte Lebenswoche) nicht in die freie Natur hinausgeführt. Wer also nicht gerade Bauernhof-Kätzchen in der Stadtwohnung halten will, braucht sich um das Thema „Auslauf“ keine Sorgen zu machen. „Katzen rechnen nicht in Quadratmetern“, sagt dazu Imke Krüger vom Verein deutscher Katzenfreunde.
Eingerollt vor dem Kamin, auf der sonnigen Fensterbank und abends auf dem Schoß von Herrchen oder Frauchen: Im Winter sind Katzen außerordentlich häuslich.
Hektik, Lärm und Überforderung – viele Menschen empfinden ihren Alltag als echtes Stressprogramm. Zuhause angekommen, bleiben sie unruhig und kommen vom Tempo des Tages nicht „runter“. Um sich abzulenken, wird oft auch die zur Entspannung notwendige Freizeit mit Aktivitäten gefüllt - dabei ist der stetige Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung für ein gesundes Leben so wichtig und: In der Ruhe liegt die Kraft.
Verletzte Knochen heilen bei Katzen wesentlich schneller als bei anderen Tieren. „Mit größter Wahrscheinlichkeit liegt es an ihrer Fähigkeit zu schnurren“, sagt Professor Dr. Leo Brunnberg von der Poliklinik für kleine Haustiere an der freien Universität Berlin. Unsere Samtpfoten setzen den gemütlichen Brummlaut also nicht nur als Ausdruck von Behaglichkeit, als „Friedensangebot“ gegenüber Artgenossen, als Selbstermutigung z. B. beim Tierarzt und als unfehlbares Mittel zum Bezaubern ihrer Menschen ein, sondern offenbar auch als Selbstheilungsmechanismus.
Wissenschaftliche Studien aus den USA, Großbritannien und Deutschland haben wiederholt gezeigt: Katzen tun dem Menschen gut! Die Samtpfoten haben einen günstigen Einfluss auf Herz und Kreislauf, können Stress und Ärger wie auch die damit verbundenen Kopfschmerzen buchstäblich wegschnurren und machen Mut in Lebenskrisen. Die geborenen Psychotherapeuten also?
Tür auf, Kätzchen raus, Tür zu – die kleinen Samtpfoten lieben es, die Welt zu erkunden, ihr Revier kennen zu lernen.
Viele Menschen lieben Katzen wegen ihres selbstständigen Wesens. Doch gerade diese Charaktereigenschaft ist häufig der Grund dafür, dass ihre Verhaltensweisen oft rätselhaft erscheinen. Das jetzt erschienene Buch „Die Sprache der Katzen“ (Verlag Eugen Ulmer) hilft, Katzen als Haustiere besser zu verstehen. Es zeigt aus ganz verschiedenen Blickwinkeln, wie die Katze vor allem mit ihren Signalen der Körpersprache äußert, was sie will, ob sie unglücklich oder entspannt und zufrieden ist.
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